Die Ukraine bestreitet, dass Russland seit dem 1. September mehr als 1.800 Quadratkilometer und 92 Ortschaften erobert hat.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did Ukraine and the Institute for the Study of War (ISW) challenge Valery Gerasimov’s report to Vladimir Putin that Russia had captured. Article summary: Ukraine rejected Gerasimov’s claimed autumn gains as an “illusion,” while ISW’s estimates indicated far smaller Russian gains over the year and a net territorial loss since September 1. However, the available excerpts ar. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts wi
Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow meldete Präsident Wladimir Putin weitreichende Geländegewinne: Seit dem 1. September hätten russische Truppen mehr als 1.800 Quadratkilometer und 92 Ortschaften eingenommen, darunter Dobropillja. Die Ukraine weist diese Darstellung zurück. Eine Auswertung des US-amerikanischen Institute for the Study of War (ISW) zeichnet für denselben Zeitraum ein ganz anderes Bild: Demnach verlor Russland netto rund 122 Quadratkilometer Gebiet. 1
Der Sprecher des ukrainischen Generalstabs, Andrij Kowaljow, bezeichnete Gerassimows Zahlen als falsch. Ukrainische Truppen hätten seit Beginn des Herbstes mehr Gebiet zurückerobert, als Russland eingenommen habe, erklärte er. 1
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Besonders deutlich widerspricht Kyjiw der russischen Behauptung, Dobropillja sei erobert worden: Die Stadt stehe weiter unter ukrainischer Kontrolle. Ukrainische Stellen wiesen außerdem russische Angaben zu Vorstößen in Richtung Kramatorsk und Saporischschja zurück. Auch die Behauptung, russische Truppen seien bis auf fünf Kilometer an die Stadt Saporischschja herangerückt, sei falsch. Laut ukrainischem Generalstab verlief die Frontlinie weiterhin rund 22 Kilometer von der Stadt entfernt. 12
Eine weitere Zusammenfassung der ukrainischen Reaktion nennt auch Kostjantyniwka und Orichiw als weiterhin von der Ukraine kontrolliert; zudem sei die Front nahe Saporischschja stabil. Die Angaben der Kriegsparteien sind damit widersprüchlich. Die hier vorliegenden Berichte bestätigen nicht unabhängig, wer jedes einzelne Gebiet kontrolliert.
Für den Zeitraum vom 1. September an kommt das ISW auf einen russischen Nettoverlust von etwa 122 Quadratkilometern. Das steht im Gegensatz zu Gerassimows Darstellung eines russischen Zugewinns von mehr als 1.800 Quadratkilometern.
Auch Putins Behauptung, Russland habe seit Jahresbeginn rund 6.500 Quadratkilometer und 310 Ortschaften erobert, fällt deutlich größer aus als die ISW-Schätzung. Ein Bericht, der sich auf das Institut beruft, beziffert Russlands Netto-Gebietsgewinn von Januar bis September auf 144,51 Quadratkilometer – etwa 45-mal weniger als von Putin angegeben.
In einer weiteren Zusammenfassung der ISW-Auswertung vom 16. Oktober ist von rund 100 Quadratkilometern und 69 Ortschaften seit Jahresbeginn die Rede. Diese Zahlen beziehen sich auf eine andere Zusammenfassung und sollten nicht ohne Weiteres mit der Schätzung von 144,51 Quadratkilometern für Januar bis September gleichgesetzt werden.
Der Kern des Widerspruchs ist klar: Kyjiw weist Moskaus Darstellung großer russischer Herbstoffensiven zurück, und die ISW-Schätzung stützt Gerassimows Behauptung eines umfangreichen Netto-Gebietsgewinns seit September nicht. Die Zahlen hängen jedoch vom jeweiligen Stichtag und dem betrachteten Zeitraum ab. Sie klären auch nicht automatisch, wer jede der genannten Ortschaften kontrolliert. Deshalb sollten sowohl militärische Angaben als auch externe Schätzungen den jeweiligen Urhebern zugeschrieben werden – und nicht als abschließende Bestandsaufnahme der Front gelten. 1
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Die Ukraine bestreitet, dass Russland seit dem 1. September mehr als 1.800 Quadratkilometer und 92 Ortschaften erobert hat.
Die Ukraine bestreitet, dass Russland seit dem 1. September mehr als 1.800 Quadratkilometer und 92 Ortschaften erobert hat. Für Januar bis September beziffert ein ISW Bericht den russischen Netto Gebietsgewinn auf 144,51 Quadratkilometer – deutlich weniger als die von Putin genannten 6.500 Quadratkilometer.
Die Ukraine bestreitet, dass Russland seit dem 1. September mehr als 1.800 Quadratkilometer und 92 Ortschaften erobert hat.
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Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow meldete Präsident Wladimir Putin weitreichende Geländegewinne: Seit dem 1. September hätten russische Truppen mehr als 1.800 Quadratkilometer und 92 Ortschaften eingenommen, darunter Dobropillja. Die Ukraine weist diese Darstellung zurück. Eine Auswertung des US-amerikanischen Institute for the Study of War (ISW) zeichnet für denselben Zeitraum ein ganz anderes Bild: Demnach verlor Russland netto rund 122 Quadratkilometer Gebiet. 1
Der Sprecher des ukrainischen Generalstabs, Andrij Kowaljow, bezeichnete Gerassimows Zahlen als falsch. Ukrainische Truppen hätten seit Beginn des Herbstes mehr Gebiet zurückerobert, als Russland eingenommen habe, erklärte er. 1
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Besonders deutlich widerspricht Kyjiw der russischen Behauptung, Dobropillja sei erobert worden: Die Stadt stehe weiter unter ukrainischer Kontrolle. Ukrainische Stellen wiesen außerdem russische Angaben zu Vorstößen in Richtung Kramatorsk und Saporischschja zurück. Auch die Behauptung, russische Truppen seien bis auf fünf Kilometer an die Stadt Saporischschja herangerückt, sei falsch. Laut ukrainischem Generalstab verlief die Frontlinie weiterhin rund 22 Kilometer von der Stadt entfernt. 12
Eine weitere Zusammenfassung der ukrainischen Reaktion nennt auch Kostjantyniwka und Orichiw als weiterhin von der Ukraine kontrolliert; zudem sei die Front nahe Saporischschja stabil. Die Angaben der Kriegsparteien sind damit widersprüchlich. Die hier vorliegenden Berichte bestätigen nicht unabhängig, wer jedes einzelne Gebiet kontrolliert.
Für den Zeitraum vom 1. September an kommt das ISW auf einen russischen Nettoverlust von etwa 122 Quadratkilometern. Das steht im Gegensatz zu Gerassimows Darstellung eines russischen Zugewinns von mehr als 1.800 Quadratkilometern.
Auch Putins Behauptung, Russland habe seit Jahresbeginn rund 6.500 Quadratkilometer und 310 Ortschaften erobert, fällt deutlich größer aus als die ISW-Schätzung. Ein Bericht, der sich auf das Institut beruft, beziffert Russlands Netto-Gebietsgewinn von Januar bis September auf 144,51 Quadratkilometer – etwa 45-mal weniger als von Putin angegeben.
In einer weiteren Zusammenfassung der ISW-Auswertung vom 16. Oktober ist von rund 100 Quadratkilometern und 69 Ortschaften seit Jahresbeginn die Rede. Diese Zahlen beziehen sich auf eine andere Zusammenfassung und sollten nicht ohne Weiteres mit der Schätzung von 144,51 Quadratkilometern für Januar bis September gleichgesetzt werden.
Der Kern des Widerspruchs ist klar: Kyjiw weist Moskaus Darstellung großer russischer Herbstoffensiven zurück, und die ISW-Schätzung stützt Gerassimows Behauptung eines umfangreichen Netto-Gebietsgewinns seit September nicht. Die Zahlen hängen jedoch vom jeweiligen Stichtag und dem betrachteten Zeitraum ab. Sie klären auch nicht automatisch, wer jede der genannten Ortschaften kontrolliert. Deshalb sollten sowohl militärische Angaben als auch externe Schätzungen den jeweiligen Urhebern zugeschrieben werden – und nicht als abschließende Bestandsaufnahme der Front gelten. 1
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Die Ukraine bestreitet, dass Russland seit dem 1. September mehr als 1.800 Quadratkilometer und 92 Ortschaften erobert hat.
Die Ukraine bestreitet, dass Russland seit dem 1. September mehr als 1.800 Quadratkilometer und 92 Ortschaften erobert hat. Für Januar bis September beziffert ein ISW Bericht den russischen Netto Gebietsgewinn auf 144,51 Quadratkilometer – deutlich weniger als die von Putin genannten 6.500 Quadratkilometer.