Im Gespräch mit Bloomberg-Journalistin Emily Chang in London wurde Nvidia-Chef Jensen Huang gefragt, ob sein Unternehmen einem Entwickler, der unsichere KI entwickelt, die Chip-Lieferungen stoppen würde. Seine Antwort: „Es ist hypothetisch, aber ja.“
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Damit beschrieb Huang eine mögliche Reaktion, keine angekündigte Maßnahme gegen ein bestimmtes Unternehmen. Was genau als „unsicher“ oder „verantwortungslos“ gelten würde, legte er in den vorliegenden Berichten nicht näher fest.
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Erst das Gespräch mit dem Kunden
Huang sagte, Nvidia würde vor einem Lieferstopp zunächst mit dem Kunden sprechen. Eine ausführlichere Begründung dafür ist in den verfügbaren Gesprächsauszügen nicht enthalten. Er stellte jedoch klar, dass Nvidia nicht die Unternehmen seiner Kunden führe und dass es Grenzen dafür gebe, wie weit Nvidia deren Nutzung der Technologie beurteilen könne.
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Das unterstreicht die Spannung in seiner Aussage: Nvidia könnte im Grundsatz den Zugang zu seinen Chips einschränken, erkennt aber zugleich an, dass seine Technologie vielseitig einsetzbar ist und die Kunden selbst über ihren Einsatz entscheiden. Eine feste Prüfrichtlinie oder konkrete Kriterien für einen Lieferstopp wurden in den Berichten nicht genannt.
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Huang setzt auf technische Sicherheitsmaßnahmen
Huang hält das gegenwärtige Maß an Sorge über KI für nicht gerechtfertigt.
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2 Bei der Frage, wie Risiken angegangen werden sollten, setzt er auf technische Arbeit: Sicherheit sei zwar eine Priorität, aber auch ein „Engineering-Problem“. Entwicklungstempo und Sicherheit müssten sich nicht gegenseitig ausschließen, sagte er in einer früheren Einordnung.
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Damit vertritt er eine andere Position als Anthropic-Chef Dario Amodei, der sich für eine langsamere Entwicklung ausgesprochen hat.
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7 Huang zufolge sollte die Branche stattdessen unter anderem an Kontroll- und Überwachungstechnologien arbeiten und KI auch einsetzen, um KI-Systeme abzusichern.
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Nvidia stellt Rechenleistung für britische Forschung bereit
Am selben Tag kündigte Nvidia eine fünfjährige Zusage im Wert von 250 Millionen US-Dollar für die britische Forschung zu Sicherheit und Schutz von KI-Agenten an. Dabei handelt es sich um Rechenkapazitäten, nicht um eine Geldspende in dieser Höhe.
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Das Programm soll die breitere britische Forschungsgemeinschaft unterstützen. Ein Teil der Kapazitäten ist für BOLD, SOFAIR und das Imperial College London vorgesehen; Nvidia beschreibt die gesamte Zusage nicht als gleichmäßige Aufteilung auf diese drei Einrichtungen.
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