Der Drohnenalarm brachte den Flugverkehr rund um Moskau am Freitag, dem 9. Oktober, stundenlang durcheinander. Die russische Luftfahrtbehörde verhängte vorübergehende Beschränkungen an allen vier Flughäfen der Hauptstadtregion: Wnukowo, Scheremetjewo, Domodedowo und Schukowski. Das geschah, während Maschinen der russischen Regierungs-Sonderflugstaffel aus Turkmenistan zurückkehrten.
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Verspätungen und Ausfälle an den Flughäfen
Für Wnukowo, Domodedowo und Schukowski dauerten die Einschränkungen Berichten zufolge etwa sechs bis sieben Stunden. Eine Zahl, die dem russischen Telegram-Kanal Baza zugeschrieben wird, nennt mehr als 370 verspätete und 62 annullierte Flüge an drei Moskauer Flughäfen. Sie ist also kein bestätigter Gesamtwert für alle vier Airports.
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Die Behörden meldeten eine Drohnenbedrohung; der Moskauer Bürgermeister erklärte, die Luftabwehr habe Drohnen abgefangen. Zusätzlich kursierten Berichte über kleine Ballons. Deren Rolle und die genaue Zahl der abgefangenen Fluggeräte sind in der verfügbaren Berichterstattung jedoch nicht gleichermaßen gesichert.
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Was über Putins Regierungsflugzeuge bekannt ist
Mehrere Flugzeuge der Sonderflugstaffel, die hochrangige russische Regierungsvertreter befördert, konnten zunächst nicht landen und kreisten über Moskau. Berichten zufolge waren fünf Maschinen der Staffel betroffen; mindestens drei davon kamen aus Turkmenistan. Diese drei wurden als Il-96 identifiziert – ein Flugzeugtyp, der auch für den Transport des Präsidenten genutzt wird.
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Einzelne Meldungen besagten, Putins Maschine sei nach St. Petersburg umgeleitet worden oder habe erst im zweiten Anlauf in Moskau landen können. Die Angaben zur Zahl und Route der betroffenen Maschinen unterscheiden sich jedoch. Flugspurdaten allein klären nicht, welche Maschine Putin an Bord hatte oder ob seine persönliche Rückreise verzögert wurde.
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Warum die Rückreise zeitlich ins Gewicht fiel
Putin war in Turkmenistan, wo er an einem Treffen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und einem Kaspischen Umweltgipfel teilnahm. Bei dem Besuch traf er auch den iranischen Präsidenten Masud Peseschkian. Die Flugbeschränkungen fielen somit mit der Rückkehr seiner Delegation zusammen – das belegt für sich genommen aber nicht, dass der Einsatz gezielt auf Putin ausgerichtet war.
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