Zwischen 2011 und 2025 ging die Zahl der besetzten Zügelpinguin Nester auf Zavodovski um 63 Prozent zurück. Die geschätzte Zahl brütender Zügelpinguine sank von rund 1,09 Millionen auf 402.000 – ein Verlust von mehr als 680.000 Tieren.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did the British Antarctic Survey–led study published in Current Biology on October 7 reveal, using drone and satellite imagery, about Z. Article summary: The October 7 study found that Zavodovski Island has lost its claim to be the world’s largest penguin colony: drone and satellite surveys put its breeding chinstraps at about 402,000 in 2025, down from 1.09 million in 20. Topic tags: general, government, education, general web, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, c
Drohnen- und Satellitenaufnahmen zeigen, wie stark sich die größte Pinguinkolonie der Welt verändert hat: Auf der Insel Zavodovski in den Südlichen Sandwichinseln sank die Zahl der besetzten Nester von Zügelpinguinen zwischen 2011 und 2025 um 63 Prozent. Die Zahl der brütenden Tiere wird inzwischen auf rund 402.000 geschätzt – nach etwa 1,09 Millionen im Jahr 2011. Das sind mehr als 680.000 weniger. Zavodovski hat damit ihren Rekord als größte Pinguinkolonie verloren. 9
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Die vom British Antarctic Survey geleitete Untersuchung verglich Luftaufnahmen und Satellitenbilder aus verschiedenen Jahren. Dabei geht es um zwei verwandte Messgrößen: Die Zahl der besetzten Nester sank um 63 Prozent; die Schätzung der brütenden Zügelpinguine fiel von rund 1,09 Millionen im Jahr 2011 auf 402.000 im Jahr 2025. 11
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Die Zahlen belegen einen deutlichen Rückgang auf Zavodovski. Sie sind jedoch kein direkter Zählstand jedes einzelnen Tieres, das die Insel verlassen hat oder gestorben ist. Für sich genommen zeigen die Erhebungen auch nicht, was den Rückgang verursacht hat.
Als wahrscheinlichste Erklärung nennen die Forschenden Veränderungen im Nahrungsnetz des Südlichen Ozeans, die mit der Erwärmung zusammenhängen. Zügelpinguine ernähren sich stark von Krill. Wenn sich dessen Verbreitung verschiebt, könnte es für die Tiere schwieriger werden, in der Nähe ihrer Brutplätze Nahrung zu finden. Zum Brüten können sie ihrer Beute nicht einfach in andere Gebiete folgen: Geeignete Nistinseln sind rar, und Meereis kann den Zugang erschweren. 9
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Das ist eine plausible Erklärung, aber kein Beweis dafür, dass klimabedingte Veränderungen beim Krill den gesamten Rückgang verursacht haben. Die Forschenden prüften auch den Ausbruch des Mount Curry im Jahr 2016 und die Konkurrenz durch wieder zunehmende Buckelwale. Diese Faktoren erklären die unterschiedlichen Entwicklungen der beiden Pinguinarten auf der Insel nach Einschätzung der Forschenden jedoch weniger gut. 9
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Während die Zahl der Zügelpinguine sank, entwickelte sich die Population der Goldschopfpinguine in die andere Richtung: Ihre Zahl stieg von etwa 338.000 auf 433.000. Damit sind sie auf Zavodovski inzwischen häufiger als die Zügelpinguine. 12
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Die Forschenden vermuten, dass Goldschopfpinguine davon profitieren könnten, in wärmeren Gewässern nordöstlich der Insel zu jagen und möglicherweise ein breiteres Beutespektrum zu nutzen. Das könnte ihnen gegenüber den stärker vom Krill abhängigen Zügelpinguinen einen Vorteil verschaffen. Die Erklärung ist jedoch eine mögliche Deutung der unterschiedlichen Entwicklung, kein abschließender Nachweis. 12
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Der Wechsel zeigt: Auf Zavodovski geht es nicht um einen gleichmäßigen Rückgang aller Pinguine, sondern auch darum, welche Art am häufigsten ist. Für die Forschenden ist dieser Gegensatz ein Hinweis darauf, dass Veränderungen im Nahrungsangebot Arten unterschiedlich treffen können. 12
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In den Südlichen Sandwichinseln leben schätzungsweise 38 Prozent aller Zügelpinguine weltweit. Rückgänge im Archipel könnten daher über Zavodovski hinaus bedeutsam sein. 12
13 Forschende fordern, den Gefährdungsstatus der Art bei der Weltnaturschutzunion IUCN neu zu bewerten. Aus der bisherigen Einstufung „nicht gefährdet“ könnte dabei möglicherweise „stark gefährdet“ werden. Das ist eine Empfehlung zur Überprüfung – keine bereits beschlossene Änderung der Einstufung.
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Auch frühere Untersuchungen beschrieben rückläufige Zügelpinguinbestände auf der Antarktischen Halbinsel und eine Verschiebung der Entwicklung zwischen verschiedenen Pinguinarten. Diese Befunde liefern einen weiteren Kontext, bedeuten aber nicht, dass sich jede Zügelpinguinkolonie im gleichen Tempo verändert. 2
Den Rekord hält nun die Adeliepinguinkolonie am Kap Adare im Rossmeer, mehr als 5.000 Kilometer von Zavodovski entfernt. Ihre Zahl wurde 2018 auf über eine Million Tiere geschätzt. Die Werte zeigen, wie sich die Größenverhältnisse der Kolonien verändert haben; sie stammen aber nicht aus gleichzeitigen Zählungen mit derselben Methode. 12
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Der Rückgang auf Zavodovski macht deutlich, wie verletzlich selbst eine riesige Brutkolonie sein kann. Die Erhebungen zeigen das Ausmaß der Veränderung. Weitere Beobachtungen werden wichtig sein, um die Entwicklung zu verfolgen und die vermuteten Zusammenhänge mit dem Wandel des Nahrungsnetzes zu prüfen.
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Zwischen 2011 und 2025 ging die Zahl der besetzten Zügelpinguin Nester auf Zavodovski um 63 Prozent zurück.
Zwischen 2011 und 2025 ging die Zahl der besetzten Zügelpinguin Nester auf Zavodovski um 63 Prozent zurück. Die geschätzte Zahl brütender Zügelpinguine sank von rund 1,09 Millionen auf 402.000 – ein Verlust von mehr als 680.000 Tieren.
Goldschopfpinguine wurden auf der Insel häufiger und überholten die Zügelpinguine; Forschende vermuten Unterschiede bei Nahrung und Lebensraum als mögliche Erklärung.
Zwischen 2011 und 2025 ging die Zahl der besetzten Zügelpinguin Nester auf Zavodovski um 63 Prozent zurück. Die geschätzte Zahl brütender Zügelpinguine sank von rund 1,09 Millionen auf 402.000 – ein Verlust von mehr als 680.000 Tieren.
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Die vom British Antarctic Survey geleitete Untersuchung verglich Luftaufnahmen und Satellitenbilder aus verschiedenen Jahren. Dabei geht es um zwei verwandte Messgrößen: Die Zahl der besetzten Nester sank um 63 Prozent; die Schätzung der brütenden Zügelpinguine fiel von rund 1,09 Millionen im Jahr 2011 auf 402.000 im Jahr 2025. 11
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Die Zahlen belegen einen deutlichen Rückgang auf Zavodovski. Sie sind jedoch kein direkter Zählstand jedes einzelnen Tieres, das die Insel verlassen hat oder gestorben ist. Für sich genommen zeigen die Erhebungen auch nicht, was den Rückgang verursacht hat.
Als wahrscheinlichste Erklärung nennen die Forschenden Veränderungen im Nahrungsnetz des Südlichen Ozeans, die mit der Erwärmung zusammenhängen. Zügelpinguine ernähren sich stark von Krill. Wenn sich dessen Verbreitung verschiebt, könnte es für die Tiere schwieriger werden, in der Nähe ihrer Brutplätze Nahrung zu finden. Zum Brüten können sie ihrer Beute nicht einfach in andere Gebiete folgen: Geeignete Nistinseln sind rar, und Meereis kann den Zugang erschweren. 9
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Das ist eine plausible Erklärung, aber kein Beweis dafür, dass klimabedingte Veränderungen beim Krill den gesamten Rückgang verursacht haben. Die Forschenden prüften auch den Ausbruch des Mount Curry im Jahr 2016 und die Konkurrenz durch wieder zunehmende Buckelwale. Diese Faktoren erklären die unterschiedlichen Entwicklungen der beiden Pinguinarten auf der Insel nach Einschätzung der Forschenden jedoch weniger gut. 9
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Während die Zahl der Zügelpinguine sank, entwickelte sich die Population der Goldschopfpinguine in die andere Richtung: Ihre Zahl stieg von etwa 338.000 auf 433.000. Damit sind sie auf Zavodovski inzwischen häufiger als die Zügelpinguine. 12
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Die Forschenden vermuten, dass Goldschopfpinguine davon profitieren könnten, in wärmeren Gewässern nordöstlich der Insel zu jagen und möglicherweise ein breiteres Beutespektrum zu nutzen. Das könnte ihnen gegenüber den stärker vom Krill abhängigen Zügelpinguinen einen Vorteil verschaffen. Die Erklärung ist jedoch eine mögliche Deutung der unterschiedlichen Entwicklung, kein abschließender Nachweis. 12
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Der Wechsel zeigt: Auf Zavodovski geht es nicht um einen gleichmäßigen Rückgang aller Pinguine, sondern auch darum, welche Art am häufigsten ist. Für die Forschenden ist dieser Gegensatz ein Hinweis darauf, dass Veränderungen im Nahrungsangebot Arten unterschiedlich treffen können. 12
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In den Südlichen Sandwichinseln leben schätzungsweise 38 Prozent aller Zügelpinguine weltweit. Rückgänge im Archipel könnten daher über Zavodovski hinaus bedeutsam sein. 12
13 Forschende fordern, den Gefährdungsstatus der Art bei der Weltnaturschutzunion IUCN neu zu bewerten. Aus der bisherigen Einstufung „nicht gefährdet“ könnte dabei möglicherweise „stark gefährdet“ werden. Das ist eine Empfehlung zur Überprüfung – keine bereits beschlossene Änderung der Einstufung.
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Auch frühere Untersuchungen beschrieben rückläufige Zügelpinguinbestände auf der Antarktischen Halbinsel und eine Verschiebung der Entwicklung zwischen verschiedenen Pinguinarten. Diese Befunde liefern einen weiteren Kontext, bedeuten aber nicht, dass sich jede Zügelpinguinkolonie im gleichen Tempo verändert. 2
Den Rekord hält nun die Adeliepinguinkolonie am Kap Adare im Rossmeer, mehr als 5.000 Kilometer von Zavodovski entfernt. Ihre Zahl wurde 2018 auf über eine Million Tiere geschätzt. Die Werte zeigen, wie sich die Größenverhältnisse der Kolonien verändert haben; sie stammen aber nicht aus gleichzeitigen Zählungen mit derselben Methode. 12
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Der Rückgang auf Zavodovski macht deutlich, wie verletzlich selbst eine riesige Brutkolonie sein kann. Die Erhebungen zeigen das Ausmaß der Veränderung. Weitere Beobachtungen werden wichtig sein, um die Entwicklung zu verfolgen und die vermuteten Zusammenhänge mit dem Wandel des Nahrungsnetzes zu prüfen.
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Zwischen 2011 und 2025 ging die Zahl der besetzten Zügelpinguin Nester auf Zavodovski um 63 Prozent zurück.
Zwischen 2011 und 2025 ging die Zahl der besetzten Zügelpinguin Nester auf Zavodovski um 63 Prozent zurück. Die geschätzte Zahl brütender Zügelpinguine sank von rund 1,09 Millionen auf 402.000 – ein Verlust von mehr als 680.000 Tieren.
Goldschopfpinguine wurden auf der Insel häufiger und überholten die Zügelpinguine; Forschende vermuten Unterschiede bei Nahrung und Lebensraum als mögliche Erklärung.