Südkoreanische und japanische Werften setzen Roboter für Schweiß , Lackier und andere wiederkehrende Arbeiten ein. Chinesische Werften erhielten im Vorjahr 63 Prozent der weltweiten Schiffsneubauaufträge.
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Forschungsantwort

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Südkoreanische und japanische Werften bringen Roboter vor allem dort zum Einsatz, wo Arbeiten wiederkehrend, körperlich anspruchsvoll oder gefährlich sind – etwa beim Schweißen und Lackieren. So wollen die Unternehmen knappe Fachkräfte entlasten, lange Auftragsrückstände abarbeiten und im Wettbewerb mit günstigeren chinesischen Werften mithalten. Das Ziel sind zunehmend digitalisierte, möglichst durchgehend arbeitende „smarte Werften“. Ein vollständiger Ersatz menschlicher Fachkräfte ist damit aber nicht belegt. 6
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Laut Zahlen des Schiffsbrokers Clarksons, die in den Berichten zitiert werden, entfielen im Vorjahr 63 Prozent der weltweiten Neubauaufträge auf chinesische Werften. Diese Zahl beschreibt den Anteil an den neu vergebenen Aufträgen – nicht den Anteil an den tatsächlich fertiggestellten Schiffen. Für Südkorea und Japan liegen in den verfügbaren Belegen keine verlässlichen, getrennten Anteile an der weltweiten Schiffsproduktion vor. Ein direkter Vergleich mit Chinas Auftragsanteil wäre daher irreführend. 12
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HD Hyundai: Die Werften des Konzerns setzen Roboter beim Schweißen ein und entwickeln KI-gestützte, vielseitig einsetzbare Maschinen weiter. Bei HD Hyundai Samho kann ein Roboter laut Bericht bis zu 50 Schweißzellen am Tag bearbeiten; eine erfahrene Arbeitskraft schafft bis zu 30. Der Unterschied von rund 67 Prozent bezieht sich auf diese einzelne Tätigkeit – nicht auf die Produktivität eines ganzen Schiffs oder einer Werft. HD Hyundai verfolgt zudem Pläne, KI, Daten und digitale Zwillinge stärker in der Produktion einzusetzen. 7
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Hanwha Ocean: Im südkoreanischen Geoje unterstützen KI und Robotik nach Unternehmensangaben etwa 67 Prozent der Schweißarbeiten in Innenbereichen. Bis 2030 will der Konzern den genannten Schweißprozess vollständig automatisieren und die Automatisierung bei Oberflächenvorbereitung und Lackierung auf 50 Prozent steigern. Das sind Zielwerte, keine bereits erreichten Werte für die gesamte Werft. 15
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Fanuc und japanische Werften: Der japanische Industrieroboterhersteller Fanuc hat zwei speziell für den Schiffbau entwickelte Roboter zum Schweißen und Lackieren vorgestellt. Das Unternehmen hat als langfristige Ambition beschrieben, Roboter in einer Größenordnung einzusetzen, die Japans rund 75.000 Beschäftigten im Schiffbau entspricht – auch, um mehr Arbeit über Nacht zu ermöglichen. Das ist ein Zielbild, keine bestätigte Zahl bereits eingesetzter Roboter oder nachgewiesener Produktivitätsgewinn. 12
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Anders als standardisierte Produkte aus einer Fabrikstraße ist jedes Schiff anders konstruiert. Viele Arbeiten finden zudem in engen, unregelmäßigen Bereichen statt. Das macht Automatisierung schwieriger als in einer Fertigung mit gleichbleibenden Abläufen; bei komplexen Aufgaben bleiben erfahrene Beschäftigte unverzichtbar. 6
Auch die Einführung selbst kann kostspielig und technisch anspruchsvoll sein. Die verfügbaren Belege liefern jedoch keine belastbare allgemeine Kostenzahl. Zugleich gibt es Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit: Die südkoreanische Metallarbeitergewerkschaft hat diese angesichts des verstärkten Einsatzes von KI und Robotern ausdrücklich zum Thema gemacht. 1
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Der Fortschritt lässt sich deshalb nicht allein daran messen, wie viele Roboter eine Werft anschafft. Entscheidend ist, ob sie sich in eine Produktion integrieren lassen, die von Schiff zu Schiff variiert – und ob sie Fachkräfte tatsächlich entlasten, ohne deren Erfahrung zu ersetzen.
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Südkoreanische und japanische Werften setzen Roboter für Schweiß , Lackier und andere wiederkehrende Arbeiten ein.
Südkoreanische und japanische Werften setzen Roboter für Schweiß , Lackier und andere wiederkehrende Arbeiten ein. Chinesische Werften erhielten im Vorjahr 63 Prozent der weltweiten Schiffsneubauaufträge.
Bei HD Hyundai Samho kann ein Roboter laut Bericht bis zu 50 Schweißzellen pro Tag bearbeiten, eine Fachkraft bis zu 30.