Bis zum 3. Oktober hatten IEA Mitglieder rund 325 Millionen der im März zugesagten 400 Millionen Barrel freigegeben; etwa 75 Millionen standen noch aus.
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Forschungsantwort

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Bis zum 3. Oktober hatten Mitgliedstaaten der Internationalen Energieagentur (IEA) rund 325 Millionen Barrel aus der im März zugesagten Menge von 400 Millionen freigegeben. Das entspricht mehr als 80 Prozent; etwa 75 Millionen Barrel waren noch nicht auf den Markt gebracht worden.4
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Einen Tag zuvor hatte die G7 eine eigene, koordinierte Freigabe von 100 Millionen Barrel über die IEA angekündigt. Sie soll sofort beginnen und sich über vier Monate erstrecken. Eine erhebliche Menge Diesel soll dabei schon innerhalb der ersten 20 Tage verfügbar werden.
Wichtig ist die Abgrenzung: Die 325 Millionen beziehen sich auf die März-Zusage der IEA. Bei der Ankündigung der G7 blieb jedoch unklar, ob die neuen 100 Millionen Barrel die noch ausstehenden rund 75 Millionen aus dieser früheren Zusage einschließen oder zusätzlich dazu kommen. Beide Mengen lassen sich deshalb nicht einfach zu einer bestätigten Gesamtsumme addieren.4
Die G7 setzte auf einen frühen Diesel-Schub, weil dieser Treibstoff besonders anfällig für länger anhaltende Ausfälle bei Produktion und Exporten aus dem Nahen Osten ist. Zugleich gibt es andernorts nur begrenzte Möglichkeiten, die Produktion auszuweiten.12
Fertiger Diesel kann den Markt unmittelbarer erreichen als Rohöl: Rohöl muss zunächst zu einer Raffinerie gelangen und dort verarbeitet werden. Frankreich hatte vor der Entscheidung vorgeschlagen, 50 Millionen Barrel Diesel aus europäischen Ländern und 50 Millionen Barrel Rohöl aus IEA-Mitgliedstaaten freizugeben. Diese Aufteilung war jedoch ein diskutierter Vorschlag – keine bestätigte Verteilung im veröffentlichten G7-Plan.
Neben der Freigabe von Reserven will die G7 Wartungsarbeiten an Raffinerien besser koordinieren, damit nicht mehrere Anlagen gleichzeitig ihre Kapazität herunterfahren. Wo es möglich ist, soll die Raffinerienutzung vorübergehend steigen. Die Mitglieder riefen außerdem dazu auf, den Energie- und Energieprodukthandel untereinander nicht durch Exportbeschränkungen einzuschränken. Auch der Austausch mit Ländern mit bedeutender Raffineriekapazität soll gefördert werden.
Diese Maßnahmen können dabei helfen, vorhandenes Rohöl und fertige Produkte besser zu nutzen und verfügbar zu machen. Sie garantieren aber weder, dass verlorene Lieferungen durch die Straße von Hormus ersetzt werden, noch, dass andere Grenzen bei Produktion und Verarbeitung verschwinden.12
Die G7-Ankündigung nannte einen Zeitraum für die Freigabe und stellte den kurzfristigen Diesel-Schub heraus. Einen konkreten Zeitplan dafür, wann und wie die entnommenen Mengen wieder eingekauft werden sollen, enthalten die verfügbaren Angaben nicht.
Der Plan ist damit vor allem eine kurzfristige Maßnahme, um das Angebot zu stützen – kein Beleg dafür, dass die Dieselknappheit bereits behoben ist. Wie stark er wirkt, hängt unter anderem davon ab, welche Produkte tatsächlich freigegeben werden, wie schnell sie die Märkte erreichen und ob Raffinerie- und Handelsmaßnahmen die Engpässe zusätzlich lindern können.12
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Bis zum 3. Oktober hatten IEA Mitglieder rund 325 Millionen der im März zugesagten 400 Millionen Barrel freigegeben; etwa 75 Millionen standen noch aus.
Bis zum 3. Oktober hatten IEA Mitglieder rund 325 Millionen der im März zugesagten 400 Millionen Barrel freigegeben; etwa 75 Millionen standen noch aus. Der G7 Plan sieht eine koordinierte Freigabe von 100 Millionen Barrel über vier Monate vor.
Ob die neuen 100 Millionen Barrel die restliche März Zusage einschließen oder zusätzlich dazu kommen, blieb offen.