NOAA beziffert die Chance auf einen El Niño, der frühere Ereignisse seit 1950 übertrifft, für Oktober bis Dezember auf 75 Prozent. Am 29.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How strong is the developing El Niño compared with past events, what do the record Pacific sea-surface temperatures, NOAA’s official measure. Article summary: As of October 3, 2026, El Niño is already strong and could become the strongest in NOAA’s record, but that outcome is a forecast, not an observation. NOAA gives it a greater than 90% chance of becoming *very strong* this. Topic tags: general, government, education, general web, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, c
Der El Niño im tropischen Pazifik verstärkt sich – und könnte außergewöhnlich stark werden. Die US-Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass das Ereignis von Oktober bis Dezember frühere El Niños seit 1950 übertrifft, auf 75 Prozent. Das ist eine gewichtige Prognose, aber noch kein bestätigter Rekord. 2
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Wichtig ist, verschiedene Messwerte auseinanderzuhalten: Ein gemeldeter Tagesrekord der Meeresoberflächentemperatur ist nicht dasselbe wie die Kennzahl, mit der NOAA die Stärke eines El Niño über mehrere Monate einordnet.
Am 29. September erreichte die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur im Gebiet Niño 3.4 nach vorläufigen Daten 85,73 °F beziehungsweise 29,85 °C. Laut den von USA Today angeführten NOAA-Daten war das der höchste Tageswert seit Beginn der Aufzeichnungen für diese Region. Die Behörde weist darauf hin, dass sich der vorläufige Messwert noch ändern kann, wenn weitere Beobachtungen eingerechnet werden. 8
Für ihre Einschätzung eines möglicherweise historischen Ereignisses betrachtet NOAA dagegen den Relative Oceanic Niño Index (RONI). Vereinfacht gesagt setzt dieser Index die Temperaturabweichung im Gebiet Niño 3.4 ins Verhältnis zum Durchschnitt der Tropen. Für Oktober bis Dezember sieht NOAA eine Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent, dass der Dreimonatswert mindestens +2,5 °C erreicht – und damit über der Stärke früherer El Niños seit 1950 liegt. 1
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Auch die aktuellen Bedingungen sind markant: Im östlichen äquatorialen Pazifik liegen die Meeresoberflächentemperaturen laut NOAA mehr als 3 °C über dem Durchschnitt. Für einen sehr starken El Niño im Herbst und Winter der Nordhalbkugel 2026/27 gibt die Behörde eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent an. Beides beschreibt den aktuellen Stand und die Prognose – nicht die abschließende Einordnung des gesamten Ereignisses. 2
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Korallen können Hinweise auf vergangene Meeresbedingungen bewahren und so den Blick über die vergleichsweise kurze Zeit moderner Messreihen hinaus erweitern. Eine von der University of Arizona zusammengefasste Studie kommt zu dem Ergebnis, dass El-Niño-Ereignisse der vergangenen 40 Jahre fast 40 Prozent stärker waren als in der vorindustriellen Zeit und stärker als Ereignisse im vorangegangenen Jahrtausend.
Das ordnet den aktuellen El Niño in einen längeren Klimazusammenhang ein. Es belegt aber nicht, dass das Ereignis von 2026 selbst das stärkste seit 1.000 Jahren ist. Unabhängig davon meldete NOAAs Korallenüberwachung für die Galápagos-Inseln in Daten vom 1. Oktober die Warnstufe 2 für Korallenbleiche – ein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko.
El Niño kann weltweit Wetter- und Niederschlagsmuster verschieben. In manchen Regionen erhöht sich dadurch das Risiko für Starkregen und Überschwemmungen, in anderen für Trockenheit. Indonesien und Australien können tendenziell trockenere Bedingungen erleben; im Südwesten der USA ist es während El-Niño-Phasen typischerweise nasser. Das sind wiederkehrende Muster, keine sichere Vorhersage für einen bestimmten Ort oder eine konkrete Saison.
NOAA zufolge steigt bei einem Ereignis historischer Stärke die Wahrscheinlichkeit für Folgen, die zu El Niño passen. Garantiert sind sie damit nicht: Für örtliche Erwartungen sind regionale und saisonale Prognosen aussagekräftiger als allgemeine Faustregeln.
Diese erhöhte Wahrscheinlichkeit ist ein Grund, sich auf mögliche Auswirkungen vorzubereiten. Zu konkreten Forderungen der Kampagne „Alerta El Niño“ finden sich in den hier verfügbaren Quellen allerdings keine verifizierbaren Einzelheiten.
Die nächste monatliche ENSO-Diskussion von NOAA ist für den 8. Oktober 2026 angesetzt. Die Behörde veröffentlicht diese Einschätzung jeweils am zweiten Donnerstag des Monats. 4
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NOAA beziffert die Chance auf einen El Niño, der frühere Ereignisse seit 1950 übertrifft, für Oktober bis Dezember auf 75 Prozent.
NOAA beziffert die Chance auf einen El Niño, der frühere Ereignisse seit 1950 übertrifft, für Oktober bis Dezember auf 75 Prozent. Am 29. September wurde im Pazifikgebiet Niño 3.4 ein vorläufiger Tagesrekord von 29,85 °C gemeldet.
El Niño kann regional zu mehr Regen und Überschwemmungsrisiken oder zu Trockenheit beitragen.