Die Formel 1 hält vorerst an ihren geplanten Saisonrennen in Qatar und Abu Dhabi fest. Doch ob sie angesichts des Kriegs im Nahen Osten tatsächlich stattfinden, ist offen. Max Verstappen spricht sich gegen Rennen in der Region aus und lässt einen Boykott als Möglichkeit stehen. Sergio Pérez verweist auf die Verantwortung von F1 und FIA. Valtteri Bottas wiederum ist kein Fan der möglichen Ersatzlösung Imola. Eine endgültige Entscheidung wird derzeit für Mitte Oktober erwartet.
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Verstappen will lieber nicht im Kriegsumfeld fahren
Verstappen sagte, er würde es vorziehen, wenn die Formel 1 nicht in Qatar und Abu Dhabi fährt, solange der Konflikt in der Nähe andauert. Auf die Frage, ob er die Rennen boykottieren würde, falls sie stattfinden, legte er sich nicht fest. Einen Boykott angekündigt hat er damit nicht.
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Pérez sieht die Entscheidung nicht bei den Fahrern allein: Über die Sicherheitslage und den Rennkalender müssten F1 und der Automobil-Weltverband FIA befinden.
Bottas kritisiert Imola als Plan B
Sollte der Saisonabschluss im Nahen Osten ausfallen, steht Imola als möglicher Ersatz für das Finale bereit. Die italienische Strecke darf mit den Vorbereitungen beginnen; auch Teams sollen bereits Unterkünfte dort gebucht haben. Das ist jedoch keine Bestätigung, dass Qatar oder Abu Dhabi gestrichen werden oder Imola den Zuschlag erhält.
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Bottas äußert Bedenken gegen ein Rennen in Italien im Dezember. Neben niedrigen Temperaturen und einer höheren Wahrscheinlichkeit für Regen nennt er mögliche steuerliche Folgen für die Fahrer. In Italien können Einkünfte aus einem Rennen steuerliche Verpflichtungen auslösen. Verstappen hat die Steuerbedenken dagegen heruntergespielt: Sie sollten aus seiner Sicht kein Grund sein, Imola auszuschließen.
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Warum die Entscheidung auf sich warten lässt
Qatar ist weiterhin für den 29. November, Abu Dhabi für den 6. Dezember angesetzt. F1 und FIA wollen so spät wie möglich entscheiden, ob die Rennen sicher und organisatorisch durchführbar sind. Auch wenn Imola als Ausweichoption vorbereitet wird, bleibt der offizielle Plan vorerst unverändert.
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Neben Sicherheits- und Logistikfragen spielen laut Berichten auch kommerzielle Überlegungen eine Rolle. Bei einer Absage könnten erhebliche Veranstaltergebühren auf dem Spiel stehen; wer die Rennen absagt, kann für die finanziellen Folgen relevant sein.
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Kurz gesagt: Imola ist eine vorbereitete Möglichkeit, kein bestätigter Ersatz. Die Rennen in Qatar und Abu Dhabi stehen weiter im Kalender – und die Fahrer sind sich weder über den Umgang mit dem Konflikt noch über die italienische Alternative einig.