Laut Pew halten immer mehr Befragte soziale Medien für schädlich für die Demokratie. Viele sehen zugleich Vorteile: Plattformen können informieren und Menschen ermöglichen, sich politisch Gehör zu verschaffen.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Pew Research Center’s October 2026 survey of more than 45,000 people in 37 countries, plus 5,511 U.S. adults, find about social med. Article summary: Pew’s October 2026 findings describe a trade-off: people see social media as a way to get informed and take part in politics, but increasingly also see it as a tool for manipulation and division that can harm democracy. . Topic tags: general, general web, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Eine internationale Umfrage des Pew Research Center zeigt ein ambivalentes Bild: Viele Menschen schätzen soziale Medien als Informationsquelle und als Möglichkeit, politische Ansichten zu äußern. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass Plattformen Manipulation erleichtern, die Gesellschaft stärker spalten und der Demokratie schaden. Die Ergebnisse geben die Einschätzungen der Befragten wieder – sie belegen nicht, dass soziale Medien diese Folgen verursacht haben.
Befragte erkennen an, dass soziale Medien Menschen informieren und ihnen in der Politik eine Stimme geben können. Zugleich sagen viele, dass sich Menschen über diese Plattformen leichter manipulieren und stärker auseinanderbringen lassen. Die Studie macht damit einen Widerspruch sichtbar: Soziale Medien können politische Beteiligung ermöglichen und zugleich als Risiko für das politische Miteinander wahrgenommen werden. 1
Das sind Einschätzungen der Öffentlichkeit, keine direkte Messung der Wirkung einzelner Plattformen. Aus den Umfragewerten allein lässt sich weder ableiten, dass soziale Medien das Wahlverhalten verändert haben, noch dass sie demokratische Institutionen geschwächt haben.
In mehreren Ländern fällt die Bewertung inzwischen negativer aus als noch 2022. In Deutschland stieg der Anteil der Befragten, die soziale Medien für schlecht für die Demokratie halten, von 41 Prozent im Jahr 2022 auf 61 Prozent im Jahr 2026. 4
Auch die Sorge vor politischer Spaltung nahm zu: In Deutschland sagten 2022 noch 65 Prozent, der Zugang zu Internet und sozialen Medien habe Menschen in ihren politischen Ansichten stärker auseinandergebracht. 2026 waren es 82 Prozent. 6
Besonders kritisch bleibt die Einschätzung in den USA: Dort bewerteten 64 Prozent der Erwachsenen die Wirkung sozialer Medien auf die Demokratie als eher negativ. Das ist ein Urteil über die wahrgenommene Gesamtwirkung – keine Aussage, dass jede Plattform oder jede Nutzung denselben Effekt hat. 2
Die Einschätzungen unterscheiden sich deutlich von Land zu Land. Insgesamt beschreibt die Berichterstattung zu den Pew-Ergebnissen einen groben Gegensatz: In wohlhabenderen Ländern ist die Sorge häufiger ausgeprägt, während Menschen in Ländern mit niedrigerem Einkommen die demokratischen Möglichkeiten sozialer Medien tendenziell positiver beurteilen. Das ist ein allgemeines Muster, keine Regel für jedes Land oder jede Person.
Die Ergebnisse liefern einen Hintergrund für die wachsende öffentliche Aufmerksamkeit rund um große Plattformen. Unternehmen wie Meta, Snap und TikTok waren mit Klagen konfrontiert, in denen ihnen Schäden für Nutzer vorgeworfen wurden; einige Ansprüche wurden beigelegt. Eine Umfrage über die wahrgenommene Wirkung auf die Demokratie entscheidet jedoch weder über die Fakten noch über die rechtliche Verantwortung in einzelnen Verfahren.
Australien ist ein Beispiel dafür, wie die politische Debatte in konkrete Maßnahmen mündet. Dort wurde im Dezember 2025 ein Gesetz beschlossen, das den Zugang von Kindern unter 16 Jahren zu sozialen Medien beschränkt. Laut Pew befürworten 82 Prozent der australischen Erwachsenen eine solche Zugangsbeschränkung. Unabhängig davon hat die australische Regierung vorgeschlagen, Nutzerinnen und Nutzern eine Wahlmöglichkeit bei personalisierten, algorithmisch zusammengestellten Feeds zu geben. 17
Die Befunde zeigen vor allem eine Spannung: Menschen sehen den Informations- und Beteiligungswert sozialer Medien, sorgen sich aber zugleich um Manipulation und politische Spaltung. Welche politischen oder technischen Maßnahmen diese Risiken wirksam begrenzen, beantwortet die Umfrage nicht.
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Laut Pew halten immer mehr Befragte soziale Medien für schädlich für die Demokratie.
Laut Pew halten immer mehr Befragte soziale Medien für schädlich für die Demokratie. Viele sehen zugleich Vorteile: Plattformen können informieren und Menschen ermöglichen, sich politisch Gehör zu verschaffen.
In Deutschland stieg der Anteil derjenigen, die soziale Medien für schlecht für die Demokratie halten, von 41 Prozent im Jahr 2022 auf 61 Prozent im Jahr 2026.