Der 300 Millionen Dollar Tender bewertet ElevenLabs mit 22 Milliarden Dollar – doppelt so viel wie im Februar. Wellington Management und T.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did ElevenLabs’ $300 million employee tender offer double its valuation to $22 billion, who participated and how does the deal differ fr. Article summary: ElevenLabs did not raise $300 million at a new valuation. In its September 2026 tender offer, investors bought shares from employees and other existing holders at a price implying a $22 billion company value—twice the $1. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Der 300-Millionen-Dollar-Tender von ElevenLabs war keine neue Finanzierungsrunde. Mitarbeitende und weitere Anteilseigner verkauften Aktien an Investoren – zu einem Preis, der das KI-Unternehmen mit 22 Milliarden Dollar bewertet. Das ist doppelt so viel wie die Bewertung von 11 Milliarden Dollar aus der Series D im Februar 2026.17 Der Verkauf verschaffte bestehenden Anteilseignern die Möglichkeit, einen Teil ihrer Anteile zu Geld zu machen. Die Erlöse flossen dadurch nicht automatisch in die Unternehmenskasse von ElevenLabs.
Bei einer klassischen Finanzierungsrunde geben Unternehmen neue Aktien aus. Investorinnen und Investoren kaufen diese Anteile, und das Unternehmen erhält das Kapital – je nach konkreten Bedingungen des Geschäfts. Bei einem Tender-Angebot verkaufen dagegen bestehende Anteilseigner ihre Aktien an Käufer. Die 300 Millionen Dollar beziffern den Wert der verkauften Anteile; die 22 Milliarden Dollar ergeben sich aus dem Preis pro Aktie und der daraus abgeleiteten Unternehmensbewertung.
Ein solcher Handel zeigt, zu welchem Preis Käufer und Verkäufer sich auf einen Anteil geeinigt haben. Er ist aber nicht gleichzusetzen mit einer neuen Finanzierungsrunde, in der eine Bewertung von 22 Milliarden Dollar festgelegt wird. Und ein Geschäft am privaten Markt garantiert nicht, dass Anleger an einer Börse das Unternehmen genauso bewerten würden.17
Wellington Management und T. Rowe Price führten den Tender an. ElevenLabs zufolge beteiligten sich als neue Investoren EQT, Goldman Sachs, GIC, der Ontario Teachers’ Pension Plan, Sapphire Ventures sowie BDT & MSD. Auch bereits investierte Anteilseigner machten mit.
Zu den Verkäufern gehörten Mitarbeitende und andere bestehende Anteilseigner. Für Menschen mit Anteilen an einem nicht börsennotierten Unternehmen kann ein solcher Verkauf eine Möglichkeit sein, einen Teil ihres Investments zu realisieren – ohne dass das Unternehmen dafür an die Börse gehen muss.17
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ElevenLabs entwickelt KI-Produkte für Sprachgenerierung, Synchronisation und geschäftliche Gespräche. Nach Angaben des Unternehmens stammen inzwischen 55 Prozent des Umsatzes aus dem Geschäft mit Unternehmen. Das Produkt ElevenAgents wickelt demnach mehr als 15 Millionen Gespräche pro Woche ab.5 Zu den genannten Kunden zählen Klarna, Deutsche Telekom, Cisco und Adobe.
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Die gemeldeten Umsatzkennzahlen deuten auf starkes Wachstum hin, stammen aber aus verschiedenen Quellen und sind nicht identisch. ElevenLabs meldete für Ende 2025 einen jährlichen wiederkehrenden Umsatz (Annual Recurring Revenue, ARR) von mehr als 330 Millionen Dollar. Ein späteres Unternehmens-Update nannte 350 Millionen Dollar zum Jahresende und erklärte, der ARR habe in den ersten vier Monaten 2026 die Marke von 500 Millionen Dollar überschritten. Das Analyseunternehmen Sacra schätzt den ARR im Juni auf 600 Millionen Dollar.12
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ARR ist eine Hochrechnung wiederkehrender Einnahmen auf Basis des aktuellen Geschäftstempos – nicht dasselbe wie geprüfter Jahresumsatz. Legt man Sacras Schätzung von 600 Millionen Dollar zugrunde, entspricht die Bewertung von 22 Milliarden Dollar grob dem 37-Fachen des ARR. Der Vergleich macht deutlich, wie sehr der Preis von der Erwartung weiteren Wachstums abhängt. Er sagt weder etwas über die Profitabilität aus noch garantiert er, dass ElevenLabs diese Erwartungen erfüllen wird.3
Die Nutzung durch Unternehmen spricht für eine bestehende Nachfrage. Sie belegt für sich genommen aber weder, dass ElevenLabs profitabel arbeitet, noch dass die Kunden dauerhaft bleiben. Auch der Wettbewerb nimmt zu: TechCrunch berichtet, dass Decagon, ein Anbieter für dialogbasierte KI, sein Sprachprodukt mit ElevenLabs-Technologie trainiert hat und nun mit dem Unternehmen konkurriert.6
Die hier verfügbaren Berichte enthalten nicht genug Einzelheiten, um mögliche konkrete Rechtsrisiken für ElevenLabs oder die finanziellen Folgen eines Rechtsstreits einzuschätzen. Das ist eine Grenze der vorliegenden Informationen – kein Beleg dafür, dass es keine rechtlichen Risiken gibt. Die Bewertung ist deshalb als Preis eines privaten Anteilsverkaufs zu verstehen, nicht als abschließendes Urteil über die langfristigen Aussichten des Unternehmens.
Der Tender bot Anteilseignern Liquidität, ohne dass ElevenLabs an die Börse gehen musste. CEO Mati Staniszewski hat den Wunsch geäußert, das Unternehmen innerhalb von ungefähr zweieinhalb Jahren auf einen Börsengang vorzubereiten. Das deutet auf ein mögliches Ziel um 2029 hin, ist aber kein angekündigter Termin für einen IPO.
Unterm Strich zeigt der Tender, dass Käufer bereit waren, Aktien zu einer deutlich höheren impliziten Bewertung zu erwerben – vor dem Hintergrund des gemeldeten Wachstums und der Nutzung durch Unternehmen. Er legt jedoch weder fest, welchen Wert Anleger an öffentlichen Märkten ansetzen würden, noch ob ElevenLabs angesichts des Wettbewerbs und schwer einzuschätzender Risiken weiter so wachsen kann.5
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Der 300 Millionen Dollar Tender bewertet ElevenLabs mit 22 Milliarden Dollar – doppelt so viel wie im Februar.
Der 300 Millionen Dollar Tender bewertet ElevenLabs mit 22 Milliarden Dollar – doppelt so viel wie im Februar. Wellington Management und T. Rowe Price führten den Verkauf an.
Der CEO möchte ElevenLabs nach eigener Aussage in etwa zweieinhalb Jahren für einen Börsengang bereit haben.