Solidigm soll einen US Börsengang ab 2027 prüfen. Im Gespräch sind eine Bewertung von bis zu 150 Milliarden US Dollar und ein Emissionserlös von rund 15 Milliarden Dollar – bestätigt ist davon nichts.
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Forschungsantwort

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Die SK-Hynix-Tochter Solidigm prüft laut einem Reuters-Bericht einen möglichen Börsengang in den USA – frühestens 2027. Im Raum stehen eine Bewertung von bis zu 150 Milliarden US-Dollar und Einnahmen von etwa 15 Milliarden Dollar. Solidigm hat Gespräche mit Investmentbanken geführt, doch das ist keine Zusage für einen Börsengang: Zeitpunkt und Umfang sind vorläufig.
Investmentbanken sollen Solidigm ihre Vorschläge für eine mögliche Rolle bei der Emission vorgestellt haben. In der Branche wird ein solcher Wettbewerb um Mandate als „Bake-off“ bezeichnet. Laut den von Reuters zitierten Personen könnte der Börsengang frühestens 2027 stattfinden und rund 15 Milliarden Dollar einbringen; die Bewertung könnte bis zu 150 Milliarden Dollar erreichen. Das sind berichtete Möglichkeiten, keine vereinbarten Konditionen.
Reuters bezeichnete eine Emission dieser Größenordnung als möglichen größten US-Börsengang eines Halbleiterunternehmens. Auch dieser Vergleich steht unter Vorbehalt, denn Solidigm hat weder einen Börsengang noch dessen Bedingungen bestätigt.
Solidigm entstand, nachdem SK Hynix das NAND-Flash- und SSD-Geschäft von Intel übernommen hatte. Der südkoreanische Konzern gründete die Tochtergesellschaft im Anschluss an die Übernahme, die mit rund neun Milliarden Dollar bewertet wurde. 3
Solidigm verkauft Solid-State-Drives (SSDs) für Unternehmen und Rechenzentren. Das Geschäft gewinnt vor dem Hintergrund des Ausbaus von KI-Rechenzentren an Bedeutung: Enterprise-SSDs gelten neben Hochbandbreitenspeicher (HBM) als ein wachsender Bereich des Speichermarkts. 6 Ein eigenständiger Börsengang könnte Anlegern ermöglichen, Solidigms Speicherbereich separat von SK Hynix zu bewerten. Wie eine solche Transaktion aufgebaut sein könnte, ist jedoch nicht bekannt.
Solidigm erwägt Berichten zufolge außerdem den Bau einer NAND-Flash-Fabrik in den USA. Im Gespräch ist demnach insbesondere der Bundesstaat New York im Nordosten des Landes. Auch dieses Projekt ist bislang nur eine Überlegung. Die Fabrikpläne sind getrennt von den IPO-Berichten; ein Zusammenhang zwischen dem möglichen Bau und der Verwendung von Börsenerlösen ist nicht bestätigt.
Schon vor den Berichten über einen möglichen Börsengang hatten koreanische Medien über eine mögliche Finanzierungsrunde vor einem IPO berichtet. Dabei war unter anderem von rund fünf Milliarden Dollar die Rede. 6 Eine solche private Vorabfinanzierung wäre nicht dasselbe wie die später berichtete öffentliche Emission über etwa 15 Milliarden Dollar.
SK Hynix erklärte in einer regulatorischen Mitteilung, Solidigm prüfe verschiedene Maßnahmen zur Stärkung seiner Wettbewerbsfähigkeit. Konkrete Maßnahmen oder Transaktionen seien jedoch nicht festgelegt. Die Stellungnahme ist ein Grund, auch die früheren Finanzierungsberichte als unbestätigte Pläne zu behandeln – nicht als abgeschlossene Geschäfte. 8
Die Gespräche mit Banken zeigen, dass ein möglicher Börsengang ausgelotet wird. Sie belegen aber nicht, dass Solidigm tatsächlich an die Börse geht. Der genannte Zeitpunkt 2027 sowie eine Bewertung von bis zu 150 Milliarden und ein Emissionserlös von rund 15 Milliarden Dollar können sich noch ändern. SK Hynix hat weder einen Börsengang bestätigt noch die möglichen Konditionen festgelegt. 8
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Solidigm soll einen US Börsengang ab 2027 prüfen. Im Gespräch sind eine Bewertung von bis zu 150 Milliarden US Dollar und ein Emissionserlös von rund 15 Milliarden Dollar – bestätigt ist davon nichts.