US-Präsident Donald Trump hat ein KI-Abkommen, das er am 29. September 2026 in Washington gemeinsam mit führenden Vertretern der Technologiebranche unterzeichnete, als „moralisch bindend“ und „fast wie eine Verfassung“ bezeichnet. Die Unterschriften – auch seine eigene – seien „eine Form des Schutzes“, sagte er. Die Vereinbarung ist jedoch eine freiwillige Selbstverpflichtung der Branche und kein rechtlich durchsetzbares Gesetz.
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Was Trump mit „moralisch bindend“ meinte
Trump stellte vor allem auf Verantwortungsbewusstsein und ein öffentliches Bekenntnis ab, nicht auf eine neue gesetzliche Pflicht. Das Abkommen sieht Berichten zufolge vor, dass Unternehmen ihre internen Kontrollen verstärken, unabhängige Prüfungen ermöglichen und die Aufsicht auf Vorstandsebene ausbauen.
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Mit dem Vergleich zur Verfassung verwies Trump auf die Bedeutung der Unterzeichner: Führende Vertreter der Technologiebranche und der Präsident hätten sich gemeinsam zu den Grundsätzen bekannt. Seine Aussage erklärte, weshalb er das Abkommen als Schutz versteht – sie macht die freiwillige Zusage aber nicht rechtlich bindend.
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Geplanter Ausschuss: bislang nur eine Überlegung
Trump sagte, seine Regierung erwäge einen Ausschuss mit ungefähr zehn Mitgliedern, der die KI-Branche beaufsichtigen könnte. Er brachte die Idee nach einem Treffen mit Technologievertretern ins Spiel und deutete an, dass Teilnehmende dieses Treffens dazugehören könnten. Zum Zeitpunkt seiner Äußerung war das ein Vorschlag, kein offiziell eingesetztes Aufsichtsgremium.
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Wer dem Ausschuss angehören würde, welche Befugnisse er hätte und wie er arbeiten sollte, war in den Berichten nicht geklärt. Der Vorschlag ist daher nicht mit einer bereits geschaffenen Regulierungsbehörde gleichzusetzen.
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Freiwillige Leitplanken statt neuer KI-Regeln
Das Abkommen setzt darauf, dass Unternehmen ihre KI-Systeme selbst kontrollieren. Trump wies Forderungen nach neuen staatlichen Beschränkungen zurück und sprach sich für eine schnelle Entwicklung der Technologie aus.
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7 Zudem sagte er, er wolle bei der Regulierung von KI-Technologie nicht mit Chinas Präsident Xi Jinping zusammenarbeiten.
Damit bleibt ein zentraler Punkt der Ankündigung offen: Die Regierung stellte freiwillige Schutzmaßnahmen der Branche und einen möglichen Aufsichtsausschuss als Reaktion auf Sorgen über KI-Risiken dar. Das unterzeichnete Abkommen selbst bleibt jedoch freiwillig. Welche praktische Rolle ein Ausschuss übernehmen könnte und welche Wirkung die Zusagen tatsächlich entfalten, war nach Trumps Äußerungen noch nicht entschieden.
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