Ein Softwareproblem bei einigen Boeing 737 MAX kann in einer bestimmten Situation nach einem Fehlanflug die automatische Flugführung beeinträchtigen. Boeing informierte die Betreiber im August 2026; öffentlich bekannt wurde der Fehler am 26. September durch Berichte, die sich auf Unternehmensunterlagen stützten. Wann Boeing das Problem erstmals entdeckte und wie genau es darauf stieß, geht aus den verfügbaren Quellen nicht hervor.
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Wann tritt das Problem auf?
Der beschriebene Auslöser ist ein Fehlanflug, auf Englisch „go-around“: Die Crew bricht den Landeanflug ab und setzt zu einem erneuten Versuch an. Ändert sie danach in einer bestimmten Abfolge den vorprogrammierten Flugweg, kann der Flugmanagementcomputer die vertikale Navigation, kurz VNAV, abschalten. Berichten zufolge kann dadurch die automatische vertikale Flugführung ausfallen; unter bestimmten Umständen stehen auch einige Autopilot-Funktionen nicht zur Verfügung.
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Das ist nicht gleichbedeutend mit einem vollständigen Verlust der Kontrolle über das Flugzeug. Boeing zufolge könnte den Piloten in diesem Szenario die automatische Flugführung fehlen. Berichte beschreiben, dass die Crew dann manuell oder mit anderen verfügbaren Modi weiterfliegen kann.
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Was hat Boeing den Airlines mitgeteilt?
Boeing erklärte, es habe „im vergangenen Monat“ – also im August 2026 – alle Betreiber der 737 über das Problem informiert und Hinweise zur Anwendung bestehender Pilotenverfahren weitergegeben. Öffentlich berichtet wurde darüber am 26. September; die Berichte beriefen sich auf Unternehmensunterlagen. Ein bestätigtes Datum für die erste Entdeckung des Fehlers oder eine genaue Beschreibung, wie Boeing das Softwareverhalten identifizierte, liegt nicht vor.
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Boeing zufolge arbeiten Ingenieure an einem Software-Update, das den Fehler dauerhaft beheben soll. Wann es fertig sein wird, ist in den verfügbaren Quellen nicht angegeben.
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Was bedeutet das für Piloten und Airlines?
Ein Ausfall der betroffenen Automatik kann die Arbeitsbelastung der Crew in einer ohnehin anspruchsvollen Flugphase erhöhen. Boeing teilte mit, dass die Hinweise an die Betreiber bestehende Verfahren bekräftigten. Die FAA, die US-Luftfahrtbehörde, prüft unterdessen das Problem und den von Boeing vorgeschlagenen Fix.
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Es handelt sich um ein konkretes, beschriebenes Software-Szenario – nicht um einen Beleg für einen Unfall oder einen nachgewiesenen Kontrollverlust. Die verfügbaren Berichte zeigen weder, wie häufig die betreffende Abfolge vorkommt, noch beziffern sie ihre Auswirkungen auf den Flugbetrieb.
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Was prüft die FAA – und was passiert als Nächstes?
Die FAA bewertet das Problem und Boeings Lösungsvorschlag. Sie hat angekündigt, unverzüglich zu handeln, falls sie ein Sicherheitsproblem feststellt.
6 Am 28. September erklärte der Behördenleiter, die FAA werde den 737 MAX 10 nicht zulassen, bevor sie den Softwarefehler bewertet habe. Die Verzögerung bei der Zulassung ist damit eine angekündigte Folge der Prüfung und nicht mehr nur eine mögliche Entwicklung.
Beim MAX 7 ist die Lage anders: Die FAA zertifizierte das Modell am 3. August 2026. Quellen zufolge steht wegen des Softwareproblems nun auch dessen Indienststellung und Auslieferung im Fokus. Aus den verfügbaren Informationen geht jedoch nicht hervor, dass sich beides tatsächlich verzögert.
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Offen bleibt, ob die FAA ein Sicherheitsproblem feststellt, ob sie Boeings Lösung akzeptiert und wann das Update bereitsteht. Welche Folgen die Prüfung über die bereits angekündigte Verzögerung der MAX-10-Zulassung hinaus für den Betrieb und die Zeitpläne hat, ist derzeit unklar.
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