Meta setzt bei seinen Meta VR Glasses auf eine ungewöhnliche Aufteilung: Die Brille soll im Frühjahr 2027 für 1.299,99 US-Dollar erscheinen. Prozessor, Akku und Speicher sitzen nicht am Kopf, sondern in einem separaten Gerät für die Tasche, das per optischem Kabel mit der Brille verbunden ist. So wiegt die Brille rund 100 Gramm – der Zusatzakku und das Kabel verschwinden damit aber nicht.
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Was Meta angekündigt hat
Die Brillen nutzen Micro-OLED-Displays, die in den Berichten als 5K-Display-System beschrieben werden. Genannt werden außerdem Dolby Vision für das Bild und Dolby Atmos für den räumlichen Klang. Laut Berichten ist das Gerät zudem das erste VR-Produkt mit IMAX-Enhanced-Zertifizierung.
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Im separaten Rechenmodul arbeitet Qualcomms Snapdragon Reality Elite. Zur Ausstattung sollen 128 GB Speicher und ein microSD-Steckplatz für Karten mit bis zu 1 TB gehören. Meta gibt für die Wiedergabe hochauflösender Medien eine Akkulaufzeit von bis zu drei Stunden an. Das ist keine Garantie für dieselbe Laufzeit bei jedem Spiel oder jeder anderen VR-Anwendung.
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Spiele, Controller und Entwicklung
Meta zufolge lassen sich Quest-Controller koppeln und Spiele aus der Quest-Bibliothek nutzen. Die Controller sind Berichten zufolge nicht im Lieferumfang enthalten und müssen separat gekauft werden. Auch Xbox Cloud Gaming wird als geplantes Angebot genannt; wie es zum Marktstart verfügbar sein und funktionieren wird, bleibt abzuwarten.
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Entwickler können immersive VR-Erlebnisse mit Unity erstellen; Meta stellt dafür entsprechende Dokumentation bereit.
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Weniger Gewicht auf dem Kopf, mehr Technik in der Tasche
Die Auslagerung von Rechenleistung und Akku erklärt, warum die Brille vergleichsweise leicht ist. Dafür tragen Nutzer ein zusätzliches Gerät mit sich herum und müssen mit der Verbindung per Kabel leben. Es handelt sich also nicht um ein vollständig eigenständiges Headset.
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Erste Eindrücke aus Vorführungen heben die kräftigen Displays und die vielversprechende Steuerung über Augen und Hände hervor. Ein Bericht nennt ein horizontales Sichtfeld von 70 Grad – für alle, die eine möglichst weite VR-Ansicht erwarten, könnte das ein spürbarer Nachteil sein. Dabei handelt es sich um frühe Eindrücke von Demonstrationen, nicht um Tests eines fertigen Verkaufsprodukts.
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Meta VR Glasses und Apple Vision Pro im Vergleich
Der angekündigte Meta-Preis liegt rund 2.200 US-Dollar unter dem Vergleichspreis von 3.499 US-Dollar für die Apple Vision Pro, der in den Berichten genannt wird. Auch bei der Aufteilung der Technik gibt es einen Unterschied: Bei der Vision Pro ist laut Berichten der Akku ausgelagert; Metas separates Gerät enthält zusätzlich die Rechentechnik.
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Berichte über einen ähnlichen Brillen-mit-Rechenmodul-Entwurf, den Apple angeblich entwickelt und wieder verworfen habe, lassen sich anhand der verfügbaren Quellen nicht bestätigen. Auch einen Zeitplan für ein Nachfolgemodell hat Apple darin nicht bekannt gegeben. Aussagen zu angeblichen Designentscheidungen oder künftigen Apple-Headsets sind deshalb nicht als bestätigte Produktpläne zu verstehen.
Für Meta wird entscheidend sein, ob das leichtere Tragegefühl und die Medienfunktionen den Kabelanschluss, das separate Rechenmodul und das berichtete eingeschränkte Sichtfeld aufwiegen. Klarer dürfte das im Frühjahr 2027 werden, wenn das Produkt auf den Markt kommt.
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