Die Energieknappheit entsteht durch mehrere Probleme zugleich: gestörte Exportrouten und Ausfälle bei der Verarbeitung von Rohöl. Die weltweiten Ölbestände gingen im August zurück.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How have the Iran conflict and disruptions to the Strait of Hormuz, Saudi Arabia’s East-West pipeline, the Bab el-Mandab Strait, and Russian. Article summary: The crunch is a combination of blocked export routes and lost refining capacity: the Iran conflict has restricted Gulf oil and LNG shipments through Hormuz, while disruption to Saudi Arabia’s Red Sea route and insecurity. Topic tags: general, news, general web, user generated, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermar
Die Energieknappheit 2026 hat nicht nur eine Ursache. Konfliktbedingte Einschränkungen für die Schifffahrt am Golf, Angriffe auf Saudi-Arabiens alternative Exportroute und Schäden an russischen Raffinerien treffen verschiedene Glieder der Versorgungskette. Weil die Lagerbestände schrumpfen und der Winter näher rückt, können die Preise hoch bleiben – selbst wenn weiterhin Öl auf den Markt gelangt.
Die Straße von Hormus ist ein zentraler Engpass: Der Schiffsverkehr dort ist stark eingeschränkt, was die Exporte aus der Golfregion beeinträchtigt. Auch das Rote Meer bietet keinen verlässlichen Ausweichweg. Angriffe der Huthi zwangen Saudi-Arabien, seine Ost-West-Pipeline vorübergehend stillzulegen; zugleich wurden die Rohölverladungen in Yanbu, dem saudischen Exporthafen am Roten Meer, ausgesetzt. 20
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Später nahmen die saudischen Lieferungen zu, als die Pipeline wieder anlief und mehr Öl durch die Straße von Hormus transportiert wurde. Doch neue Angriffe schürten erneut Sorgen um die Versorgung. Die zwischenzeitliche Erholung bedeutete also noch keine verlässliche Rückkehr zum Normalbetrieb. 18
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Der Druck betrifft nicht nur Rohöl. Unterbrochene LNG-Transporte aus der Golfregion lassen europäische und asiatische Abnehmer um Ladungen konkurrieren – während Europa seine Gasspeicher vor dem Winter auffüllen will. Zugleich verschärfen Störungen in russischen Raffinerien den Rückgang der Diesel- und Gasölexporte aus der Golfregion. Das verknappt die Versorgung mit bereits raffinierten Kraftstoffen.
Die Internationale Energieagentur (IEA) meldete, dass die weltweiten Ölbestände im August zurückgingen. Eine vollständige Erholung der Ölversorgung aus der Golfregion erwartet sie erst 2027. In den USA dürfte der Bestand an Diesel und anderen Mitteldestillaten nach einer Prognose der Energy Information Administration (EIA) bis Ende 2026 unter dem Tiefstand der vergangenen fünf Jahre bleiben.
Dabei handelt es sich um unterschiedliche Messgrößen. Beide weisen aber auf eine ähnliche Schwachstelle hin: Wenn weniger Vorräte als Puffer bereitstehen, wirken sich Störungen bei Transportwegen oder Raffinerien stärker aus. Schon neue Angriffe oder schlechte Nachrichten zur Schifffahrt können dann kräftige Preisschwankungen auslösen. Die EIA geht außerdem davon aus, dass Einschränkungen bei den Ölexporten aus Teilen des Nahen Ostens bis Ende 2026 anhalten. Die regionale Förderung dürfte demnach erst im zweiten Quartal 2027 wieder das Vorkonfliktniveau erreichen.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet für die G20-Staaten 2026 mit einer Inflation von 4,1 Prozent, nach 3,4 Prozent im Jahr 2025. Gleichzeitig hob sie ihre Prognose für das weltweite Wachstum 2026 auf 2,9 Prozent an. 2
1 Das deutet darauf hin, dass Energiekosten Haushalte und Unternehmen weiter belasten können, während die Weltwirtschaft insgesamt dennoch wächst.
Diese Prognose ist allerdings keine Garantie, dass die Wirtschaft jedes Szenario verkraftet. Die OECD warnt, ein lang anhaltender Konflikt könne den Ausblick verschlechtern. In ihrer aktuellen Basisprognose rechnet sie weiterhin mit Wachstum. 1
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Ein verlässlicherer Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, wiederhergestellte Exporte aus der Golfregion und funktionierende Ausweichrouten würden den Druck mindern. Die Reaktion des Marktes auf den Neustart der saudischen Pipeline und höhere Liefermengen zeigte, dass zusätzliche Ströme helfen können. Der erneute Preisanstieg nach Angriffen machte zugleich deutlich, wie schnell das Vertrauen wieder schwinden kann. 18
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Doch eine Erholung hängt nicht allein davon ab, dass wieder mehr Rohöl verfügbar ist. Für Diesel zählt auch, wie viel die Raffinerien produzieren; bei LNG kommt es auf sichere Transportwege und verfügbare Ladungen an. Solange die Lieferströme nicht verlässlicher sind und die Vorräte nicht wieder wachsen, bleibt der Energiemarkt anfällig für neue Störungen – besonders mit Blick auf die steigende Nachfrage im Winter.
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Die Energieknappheit entsteht durch mehrere Probleme zugleich: gestörte Exportrouten und Ausfälle bei der Verarbeitung von Rohöl.
Die Energieknappheit entsteht durch mehrere Probleme zugleich: gestörte Exportrouten und Ausfälle bei der Verarbeitung von Rohöl. Die weltweiten Ölbestände gingen im August zurück. In den USA dürften die Dieselvorräte bis Ende 2026 unter dem Fünfjahrestief bleiben.
Die OECD erwartet für die G20 2026 eine Inflation von 4,1 Prozent, rechnet aber weiterhin mit 2,9 Prozent globalem Wachstum – höhere Kosten bedeuten nicht automatisch eine weltweite Rezession.