Die Schweizer Zeitung Blick berichtet, mindestens acht ausländische Banken hätten Interesse an einer Fusion oder anderen Kombination mit UBS signalisiert. Der Ständerat stimmte für eine Eigenkapitalquote von 90 Prozent für ausländische UBS Töchter.
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Forschungsantwort

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Mindestens acht ausländische Banken sollen Interesse an einer Fusion oder anderen Kombination mit UBS signalisiert haben. Das berichtet die Schweizer Zeitung Blick unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Separat hieß es, die UBS-Führung habe Gespräche über ausländische Optionen wieder aufgenommen – auch eine Kombination mit einer Bank im Ausland oder ein Wegzug aus der Schweiz wird diskutiert. Das sind Medienberichte, keine bestätigten Verhandlungen oder angekündigten Transaktionen. 18
Die Debatte geht auf den Zusammenbruch der Credit Suisse im Jahr 2023 zurück. Die Schweizer Regierung will verhindern, dass eine künftige Bankenkrise erneut den Staat und damit die Steuerzahlenden stark belastet. Ihr Vorschlag sieht vor, dass UBS ihre ausländischen Tochtergesellschaften zu 100 Prozent mit hartem Kernkapital absichert. 1
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Dieses CET1-Kapital – hartes Kernkapital aus Eigenmitteln – gilt als besonders verlustfest. Ein Parlamentsausschuss schlug eine mildere Aufteilung vor: 50 Prozent CET1 und 50 Prozent sogenanntes AT1-Kapital, eine weitere, in der Regel günstigere Form des Ergänzungskapitals. 4
Am 23. September entschied sich der Ständerat, die kleine Kammer des Schweizer Parlaments, mit 29 zu 16 Stimmen für eine Absicherung von 90 Prozent mit CET1-Kapital. Damit setzte er sich über den Vorschlag des Ausschusses hinweg, blieb aber unter der Forderung der Regierung. Die Vorlage geht nun an den Nationalrat, die große Kammer. 1
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UBS schätzt, dass das umfassendere Reformpaket in der vom Ständerat unterstützten Form rund 18 Milliarden Dollar zusätzliches CET1-Kapital erfordern könnte. Die Zahl ist eine Schätzung der Bank für das Paket – nicht eine bestätigte Rechnung und auch nicht allein der Preis der 90-Prozent-Vorgabe. Die Regierung beziffert den zusätzlichen Kapitalbedarf ihres eigenen Maßnahmenpakets auf rund 20 Milliarden Dollar. 1
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In Berichten über eine denkbare ausländische Kombination taucht Morgan Stanley als möglicher Partner auf. Der Bericht über das Interesse von mindestens acht Banken nennt jedoch keine bestätigte Liste von Interessenten. UBS erklärte, sich zu Spekulationen nicht zu äußern; ein konkreter Deal ist nicht bekannt. 18
UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher sagte, die Bank müsse ihre Zukunft in der Schweiz sorgfältig prüfen, falls die endgültigen Regeln so streng ausfielen, dass UBS nicht mehr wettbewerbsfähig sei. Die Bank bezeichnete den Beschluss des Ständerats als weitere übermäßige Verschärfung der Kapitalanforderungen. 7
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Finanzministerin Karin Keller-Sutter hält einen Wegzug dagegen für unwahrscheinlich. Er wäre ihrer Einschätzung nach rechtlich kompliziert und teurer als die Einhaltung der neuen Regeln. Antoine Martin, Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank, nannte eine CET1-Absicherung von 90 Prozent einen „guten Wert“. 17
Nun berät der Nationalrat über die Vorlage. Eine abschließende parlamentarische Entscheidung wird frühestens gegen Jahresende erwartet; auch ein Referendum ist möglich. Ob aus den Berichten über mögliche Fusionen oder einen Wegzug mehr wird, hängt daher zunächst davon ab, wie das Gesetz am Ende aussieht. Die genannten Szenarien bleiben spekulativ – zumal ein Umzug der UBS nach Einschätzung der Finanzministerin rechtlich und praktisch aufwendig wäre. 6
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Die Schweizer Zeitung Blick berichtet, mindestens acht ausländische Banken hätten Interesse an einer Fusion oder anderen Kombination mit UBS signalisiert.
Die Schweizer Zeitung Blick berichtet, mindestens acht ausländische Banken hätten Interesse an einer Fusion oder anderen Kombination mit UBS signalisiert. Der Ständerat stimmte für eine Eigenkapitalquote von 90 Prozent für ausländische UBS Töchter.
UBS beziffert den zusätzlichen Bedarf an hartem Kernkapital unter dem breiteren Reformpaket auf rund 18 Milliarden Dollar.