Apple richtet seine Pläne für tragbare Computer offenbar neu aus: Statt möglichst bald ein weiteres teures Mixed-Reality-Headset zu entwickeln, soll das Unternehmen zunächst auf leichtere Smart Glasses mit KI-Funktionen setzen. Für die erste Brille wird ein Marktstart gegen Ende 2027 genannt. Ein überarbeitetes Vision-Pro-ähnliches Headset wäre demnach frühestens Ende 2028 oder 2029 denkbar – sofern es überhaupt erscheint. Apple hat diese Zeitpläne nicht bestätigt.
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Was die ersten Apple-Brillen können könnten
Die erste Generation soll eher wie eine gewöhnliche Brille aussehen als wie ein Headset. Berichten zufolge könnte sie Kameras, Mikrofone und Lautsprecher mit Siri und KI-Funktionen verbinden. Dazu zählt auch Hilfe, die sich auf das bezieht, was die tragende Person gerade sieht. Ein Display in den Gläsern wird für dieses Modell nicht erwartet.
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Damit wäre das Gerät anders gedacht als die Vision Pro: nicht als immersive Umgebung mit virtuellen Bildschirmen, sondern als freihändige Begleitung im Alltag. Apple soll Smart Glasses mehr Potenzial für ein breiteres Publikum zutrauen. Bestätigt sind weder das Produkt noch seine Funktionen.
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Brillen mit Display wären ein späterer Schritt
Separat dazu wurde über eine Smart-Glass-Variante mit Augmented-Reality-Display berichtet. Analyst Ming-Chi Kuo verortet ein solches Gerät in seiner berichteten Roadmap frühestens im Jahr 2029. Zeitplan und Ausstattung sind allerdings unsicher.
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Diese möglichen AR-Brillen sind nicht mit einem neuen Vision-Pro-Headset gleichzusetzen. Ein Headset wäre weiterhin auf ein immersiveres Erlebnis ausgelegt. Apple soll zwar auch schlankere und leichtere Entwürfe prüfen – darunter Konzepte, bei denen ein Teil der Rechenhardware außerhalb des Headsets sitzt. Ob daraus ein Produkt wird, ist offen.
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Warum Apple seine Prioritäten verschieben könnte
Die bislang berichteten Auslieferungszahlen sprechen für eine begrenzte Nachfrage nach der Vision Pro. Von IDC-Zahlen, die MacRumors anführt, stammen die Schätzungen von 390.000 ausgelieferten Geräten im Jahr 2024 und 45.000 im vierten Quartal 2025. Der Wert für das vierte Quartal ist eine Prognose, keine bestätigte endgültige Verkaufszahl.
Zudem soll Apple rund 100 Stellen in der Vision Products Group gestrichen haben. Betroffen waren laut Berichten unter anderem Teams für räumliche Spiele und immersive Videos, aber auch weitere Bereiche der Headset-Entwicklung. Das deutet auf weniger Ressourcen für das Produkt hin, belegt für sich genommen aber nicht, dass Apple die Gerätekategorie aufgegeben hat.
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Einige Berichte bringen den Strategiewechsel mit dem künftigen CEO John Ternus in Verbindung. Bei der Frage nach einem Vision-Pro-Nachfolger widersprechen sich die Darstellungen jedoch: Kuo zufolge wurden die Nachfolgepläne gestrichen; andere Berichte besagen, dass Apple weiterhin an einem leichteren Headset arbeitet. Die Rolle des Führungswechsels und der genaue Stand der Produktplanung sind daher nicht abschließend geklärt.
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Meta erhöht den Druck auf leichtere Geräte
Meta hat ein 1.299 US-Dollar teures Virtual-Reality-Gerät vorgestellt, das eher wie eine Brille als wie ein klassisches Headset aussehen soll. Es ist als kleinere und günstigere Alternative zur Vision Pro positioniert. Das Gerät ist nicht dasselbe wie Apples erwartete KI-Brille ohne Display, zeigt aber, wie stark die Branche daran arbeitet, immersive Technik weniger klobig zu machen.
Was sich aus den Berichten ableiten lässt – und was nicht
Am klarsten zeichnet sich die berichtete Priorität für Smart Glasses ohne Display ab: Apple soll sie für einen möglichen Start Ende 2027 vorsehen. Kameras, Mikrofone, Lautsprecher und KI-Unterstützung würden sie von der Vision Pro unterscheiden. Brillen mit Display gelten als separates, längerfristiges Vorhaben.
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Weniger klar ist die Zukunft eines leichteren Mixed-Reality-Headsets. Manche Berichte nennen Ende 2028 bis 2029 als möglichen Zeitraum, andere sprechen von beendeten Nachfolgeplänen. Bis Apple selbst seine Roadmap bestätigt, sollte dieses Zeitfenster als berichtete Möglichkeit gelten – nicht als feste Zusage.
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