Acer erwartet, dass Komponentenpreise ab der zweiten Jahreshälfte 2027 nachgeben. Die starke Nachfrage aus dem KI Servergeschäft verschärft den Wettbewerb um DRAM.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why do Acer and Phison disagree about how long the global memory shortage, or “RAMageddon,” will last, and what do their views—along with Qu. Article summary: Acer expects the memory squeeze to ease as new capacity arrives; Phison expects AI-driven demand to outrun that capacity for longer. Both see near-term pressure, but they are also talking partly about **different chips**. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Acer und Phison legen keine direkt vergleichbaren Prognosen vor. Acer-Chef Jason Chen blickt vergleichsweise optimistisch auf die Versorgung mit PC-Komponenten und rechnet damit, dass die Preise in der zweiten Jahreshälfte 2027 nachgeben. Phison-Chef K.S. Pua warnt dagegen, dass es bei NAND-Flash – dem Speicher, der etwa in SSDs steckt – rund vier Jahre dauern könnte, bis das Angebot mit der Nachfrage Schritt hält. Das spricht für anhaltenden Kostendruck, legt aber weder für alle Speicherarten noch für PC- und Smartphone-Preise ein gemeinsames Enddatum fest.17
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Chen hält den verfügbaren Speicher für PCs für weniger knapp, als manche Warnungen vermuten lassen. Zugleich räumt er ein, dass bestimmte höherwertige Komponenten weiterhin schwerer zu bekommen sind. Zusätzliche Produktionskapazitäten – auch von chinesischen Anbietern – könnten seiner Einschätzung nach dazu beitragen, dass die Komponentenpreise in der zweiten Jahreshälfte 2027 sinken. Das heißt allerdings nicht, dass Geräte sofort günstiger werden: Berichten über seine Äußerungen zufolge könnten PC-Preise zunächst noch steigen, bevor eine Entspannung einsetzt.17
Chen hat außerdem angedeutet, Speicherhersteller könnten die voraussichtliche Dauer der Engpässe überzeichnen, um ihre Margen zu schützen. Das ist seine Erklärung für die unterschiedlichen Prognosen – kein unabhängig belegter Nachweis für die Motive der Anbieter.3
Phisons längerfristige Warnung bezieht sich ausdrücklich auf NAND-Flash. Pua erwartet, dass KI-Rechenzentren, KI-Anwendungen vor Ort und KI-PCs den Speicherbedarf weiter erhöhen. Neue Produktionskapazitäten könnten nach seiner Aussage etwa vier Jahre brauchen, um mit der Nachfrage gleichzuziehen. Außerdem rechnet er damit, dass die NAND-Knappheit 2027 besonders ausgeprägt sein könnte.7
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Diese Prognose ist für Verfügbarkeit und Kosten von SSDs relevant. Sie sollte aber nicht als Vier-Jahres-Prognose für DRAM insgesamt verstanden werden: NAND-Flash und DRAM sind unterschiedliche Speicherprodukte, deren Versorgungslage sich unterschiedlich entwickeln kann.1
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Der Unterschied zwischen NAND und DRAM bedeutet nicht, dass PC-Hersteller vor Speicherengpässen geschützt sind. TrendForce berichtet, dass die starke Nachfrage nach KI-Servern den Bedarf an leistungsstarkem und besonders gross dimensioniertem DRAM stützt. Zugleich seien die Lagerbestände der Anbieter historisch niedrig gewesen und zusätzliche DRAM-Mengen vor allem für Server vorgesehen worden.
Wenn mehr Speicher in diesen Bereich fliesst, bleibt für andere Abnehmer womöglich weniger übrig. Reuters berichtete, dass kleinere Smartphone- und Laptop-Hersteller ihre Geräte neu konzipieren, eingehende Chips prüfen und Kosten weitergeben, während sie sich auf bis 2027 anhaltende Engpässe einstellen. Verbrauchergeräte können also unter Druck geraten, auch wenn nicht jede Speicherart überall gleich knapp ist.
Steigende Speicherkosten führen nicht automatisch bei jedem Laptop zum gleichen oder sofortigen Preissprung. Kedar Kondap von Qualcomm sagte, es sei schwer vorherzusagen, wann der Engpass endet. Auch der Zeitpunkt, zu dem die Hersteller ihre Komponenten eingekauft haben, beeinflusse die Laptoppreise. Wer früher eingekauft hat, kann daher mit anderen Kosten kalkulieren als ein Hersteller, der später Speicher beschafft. Ausserdem müssen Unternehmen entscheiden, welchen Teil eines Kostenanstiegs sie selbst tragen und welchen sie weitergeben.
Besonders heikel ist das bei günstigen Geräten: Deren Hersteller haben weniger Spielraum, höhere Bauteilkosten aufzufangen. Reuters beschreibt, wie kleinere Anbieter mit Änderungen am Produktdesign und Preisanpassungen reagieren – nicht aber einen einheitlichen Preisverlauf für alle Marken und Modelle.
Die vorliegenden Einschätzungen deuten auf erhebliche Unsicherheit bis ins Jahr 2027 hin: Acer erwartet möglicherweise sinkende Komponentenpreise in der zweiten Jahreshälfte, während Phisons Warnung auf länger anhaltende Engpässe bei NAND hindeutet.8 Es handelt sich um Prognosen von Unternehmenschefs, nicht um einen gesicherten Branchenkonsens.
Für 2028 reichen die verfügbaren Belege nicht aus, um eine verlässliche globale Prognose für PC- oder Smartphonepreise abzugeben. IDC erwartet zwar eine Erholung des Smartphone-Markts im Jahr 2028. Das ist jedoch eine Einschätzung zur Marktentwicklung – keine Vorhersage, dass Speicher oder Geräte dann wieder so viel kosten wie zuvor.
Die praktische Lehre: Pauschale Aussagen darüber, wann die sogenannte „RAM-Krise“ genau endet, sind mit Vorsicht zu behandeln. Entscheidend sind unter anderem die jeweilige Speicherart, die Verteilung der verfügbaren Mengen und die Einkaufskosten, die Hersteller bereits vertraglich gesichert haben.
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Acer erwartet, dass Komponentenpreise ab der zweiten Jahreshälfte 2027 nachgeben.
Acer erwartet, dass Komponentenpreise ab der zweiten Jahreshälfte 2027 nachgeben. Die starke Nachfrage aus dem KI Servergeschäft verschärft den Wettbewerb um DRAM.