Ein Herz über Nagoya, ein herzförmiger Bühnenaufbau im Stadion und zum Abschluss Feuerwerk: Mit einer Feier im Paloma Mizuho Stadium begannen am 19. September 2026 die 20. Asienspiele. Für Japan ist es die erste Austragung seit Hiroshima 1994. Hinter dem festlichen Auftakt lagen allerdings Vorbereitungen, die von logistischen und organisatorischen Problemen geprägt waren.
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Ein Herz als Botschaft
Das Motto der Feier lautete „Harmonic Heart Beat“. Der herzförmige Bühnenaufbau griff es ebenso auf wie ein Herz, das die Kunstflugstaffel Blue Impulse über Nagoya in den Himmel zeichnete. Der Slogan der Spiele, „Imagine One Asia“, stellte Zusammenhalt und Solidarität in den Mittelpunkt. Auf der Bühne spielte der Geiger Taro Hakase.
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Daneben zeigte die Zeremonie zwei Seiten der Gastgeberregion: Kabuki, eine traditionelle japanische Theaterform, und moderne Fertigungstechnik. Die Kabuki-Darsteller Nakamura Kankuro VI, Nakamura Kantaro III und Nakamura Chozaburo II traten auf; Industrieroboter und Personenfahrzeuge von Toyota verwiesen auf die Industrie in Aichi und Nagoya.
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Kaiser Naruhito erklärte die Spiele offiziell für eröffnet. Am Ende des Fackellaufs entzündeten Koji Murofushi und sein Vater Shigenobu, beide frühere Asienspiele-Sieger im Hammerwurf, gemeinsam das Feuer.
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Termine, Wettbewerbe und Austragungsorte
Offiziell dauern die Asienspiele vom 19. September bis zum 4. Oktober 2026; die ersten Wettbewerbe begannen bereits am 10. September. Auf dem Programm stehen 469 Medaillenentscheidungen in 43 Sportarten. Die Veranstalter hatten zunächst mit rund 15.000 Athletinnen und Athleten sowie Offiziellen aus 45 Ländern und Regionen kalkuliert. Die Anmeldungen stiegen auf etwa 17.000 – auch diese Zahl bezeichnet nicht allein die Sportlerinnen und Sportler.
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Die meisten Wettbewerbe finden in Nagoya und der umliegenden Präfektur Aichi statt. Weitere Austragungsorte liegen deutlich entfernt: Schwimmen, Wasserspringen und Reiten sind unter anderem in Tokio angesetzt, Bahnradsport in Izu.
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Der Anstieg der Anmeldezahlen belastete laut Reuters die verfügbaren Unterkünfte. Die Nachrichtenagentur berichtete zudem von weiteren logistischen und organisatorischen Schwierigkeiten vor der Eröffnung.
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Singapur bei den Spielen
Singapur meldete eine 304-köpfige Delegation, die an verschiedenen Orten in Japan im Einsatz ist. Delegationsleiter Goh Kee Nguan führte das Team bei der Eröffnungsparade an; die Fechterin Kiria Tikanah wurde als Fahnenträgerin genannt. Ein zweiter Fahnenträger und Singapurs vollständige Medaillenbilanz bei den vorangegangenen Spielen in Hangzhou lassen sich anhand der hier herangezogenen Berichte nicht verlässlich angeben.
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