Jensen Huang hält Hintons Schätzung eines KI Katastrophenrisikos von etwa 10 bis 20 Prozent nicht für eine wissenschaftlich belegte Wahrscheinlichkeit. Als Beispiel für die möglichen Folgen solcher Prognosen nennt er Hintons Warnung von 2016, keine Radiologen mehr auszubilden – ein Beruf, der trotz KI weiterhin Fach...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why did Nvidia CEO Jensen Huang call Geoffrey Hinton’s warnings about a 10–20% chance of AI destroying humanity “irresponsible” and “hurtful. Article summary: Huang called Hinton’s warning “irresponsible” because he saw the 10–20% figure as a frightening forecast without a demonstrated scientific basis, not as a measured probability. He also considered such forecasts “hurtful”. Topic tags: general, news, general web, user generated, education. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermark
Jensen Huang kritisiert nicht nur was Geoffrey Hinton über die Gefahren künstlicher Intelligenz sagt, sondern auch wie bestimmt die Warnung klingt. In einem am 23. September 2026 veröffentlichten Gespräch für „The Ezra Klein Show“ bezeichnete der Nvidia-Chef Hintons Schätzung eines etwa 10- bis 20-prozentigen Risikos katastrophaler KI-Folgen als wissenschaftlich nicht fundiert. Solche Vorhersagen seien zudem „verletzend“, weil Menschen daraufhin womöglich Lebensentscheidungen anders träfen. 2
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Ezra Klein sprach Huang auf Hintons Warnung an, eine Wahrscheinlichkeit von zehn Prozent für gesellschaftliche Zerstörung durch KI sei nicht unvernünftig. Huang entgegnete, diese Zahl beruhe weder auf Wissenschaft noch auf Forschung: Dass eine Aussage von einem Wissenschaftler komme, mache sie nicht automatisch wissenschaftlich. Axios zufolge hat Hinton Schätzungen dieser Art selbst als grobe Mutmaßung beschrieben. Huangs Einwand richtet sich also gegen den Anschein einer präzise ermittelten Wahrscheinlichkeit – nicht gegen die Beschäftigung mit KI-Sicherheit an sich. 2
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2016 riet Hinton davon ab, weitere Radiologen auszubilden: Er erwartete, dass KI Menschen beim Auswerten medizinischer Bilder binnen fünf Jahren übertreffen würde. Huang hält dagegen, dass Radiologen weiterhin gebraucht werden, obwohl KI in ihrem Fachgebiet eingesetzt wird. Für ihn liegt darin ein Denkfehler vieler Berufsprognosen: Eine einzelne Tätigkeit zu automatisieren bedeutet nicht zwangsläufig, den ganzen Beruf abzuschaffen. Wer Hintons damaligen Rat wörtlich genommen hätte, hätte sich womöglich gegen eine weiterhin mögliche Laufbahn entschieden. 2
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Das erklärt, warum Huang solche Aussagen für „verletzend“ hält. Der Vergleich hat aber eine klare Grenze: Eine nicht eingetroffene Berufsprognose widerlegt keine eigenständige Warnung vor katastrophalen KI-Folgen. 2
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Huang betrachtet KI-Sicherheit vor allem als technische Verantwortung: Unternehmen sollten Produkte nicht auf den Markt bringen, wenn sie diese nicht kontrollieren können. Neue, speziell auf KI zugeschnittene Regulierung lehnt er ab; zugleich will er KI-Firmen nicht von bestehenden Kartell- und Haftungsgesetzen ausnehmen. Hintons Warnung legt dagegen größeres Gewicht auf mögliche katastrophale Folgen immer leistungsfähigerer Systeme. Keine dieser Positionen liefert für sich genommen eine verlässliche Zahl für das Risiko. 1
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Für die Arbeitswelt bleibt aus Huangs Radiologie-Beispiel vor allem eine Frage: Welche Aufgaben verändern sich durch KI – und was bleibt vom Beruf darüber hinaus? Es ist ein Grund, pauschale Prognosen über das Ende ganzer Berufsgruppen kritisch zu prüfen, aber keine Garantie, dass sich jeder Beruf ähnlich entwickelt. 2
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Jensen Huang hält Hintons Schätzung eines KI Katastrophenrisikos von etwa 10 bis 20 Prozent nicht für eine wissenschaftlich belegte Wahrscheinlichkeit.
Jensen Huang hält Hintons Schätzung eines KI Katastrophenrisikos von etwa 10 bis 20 Prozent nicht für eine wissenschaftlich belegte Wahrscheinlichkeit. Als Beispiel für die möglichen Folgen solcher Prognosen nennt er Hintons Warnung von 2016, keine Radiologen mehr auszubilden – ein Beruf, der trotz KI weiterhin Fachkräfte braucht.
Der Streit zeigt unterschiedliche Sichtweisen auf KI Sicherheit und Arbeit. Ob die Katastrophenwarnung zutrifft, lässt sich aus dem Beispiel der Radiologie nicht ableiten.