Ein Frachtschiff wurde am Mittwoch, dem 23. September 2026, bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus von einem unbekannten Geschoss getroffen. Nach Angaben der britischen Meldestelle für die Sicherheit der Handelsschifffahrt, UK Maritime Trade Operations (UKMTO), berichtete der Sicherheitsbeauftragte der Reederei, dass das Schiff brenne und manövrierunfähig treibe. Die gesamte Besatzung sei evakuiert worden; zudem seien zwei Personen als Opfer gemeldet worden.
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Was ist über Besatzung und Schiff bekannt?
Aus der ersten UKMTO-Meldung ging nicht hervor, ob die beiden Personen verletzt oder getötet wurden. Auch der spätere Zustand des Schiffs ist mit der Meldung, es brenne und treibe, nicht geklärt. Die Evakuierung der Besatzung wurde als abgeschlossen gemeldet.
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Die Behörden untersuchen den Vorfall. Woher das Geschoss kam und wer es abfeuerte, ist nach den vorliegenden Angaben unbekannt. UKMTO zufolge waren zum Zeitpunkt der Meldung keine Umweltschäden gemeldet. Das ist kein Nachweis dafür, dass weder Treibstoff noch Ladung ausgetreten sind.
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UKMTO riet Schiffen in der Meerenge, vorsichtig zu fahren und verdächtige Aktivitäten zu melden.
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Weitere Vorfälle – aber keine gesicherte Verbindung
Der Treffer vom Mittwoch folgt auf andere, voneinander zu unterscheidende Vorfälle in und um die Straße von Hormus: Am 10. September wurden zwei Schiffe nahe Khasab im Oman von Geschossen getroffen. Am 18. September wurde ein Tanker getroffen und geriet in Brand. Bei einem Treffer auf einen weiteren Tanker am 21. September erlitten zwei Besatzungsmitglieder Berichten zufolge leichte Verletzungen. Diese Angaben betreffen nicht das Frachtschiff vom Mittwoch.
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Für den Tankerangriff vom 18. September liegt ein Bekennerschreiben der iranischen Revolutionsgarden vor. Daraus lässt sich nicht ableiten, wer das Frachtschiff am Mittwoch traf. Die Konfrontation zwischen den USA und Iran bildet den Hintergrund der Risiken für die Schifffahrt, belegt aber keine Täterschaft bei diesem Vorfall.
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Ein Lagebericht zur Straße von Hormus beschrieb den kommerziellen Schiffsverkehr als stark eingeschränkt und nannte für den 23. September einen Preis von 103,40 US-Dollar je Barrel Brent-Rohöl. Diese Momentaufnahme zeigt weder, wie stark der Treffer vom Mittwoch den Schiffsverkehr zusätzlich beeinträchtigte, noch, ob er den Ölpreis bewegte. Unmittelbar dokumentiert sind ein brennendes, treibendes Schiff und die Evakuierung seiner Besatzung – keine gesicherte Marktreaktion.
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