Bei 24 mg Enicepatid einmal wöchentlich lag der durchschnittliche Gewichtsverlust nach 48 Wochen bei 15,5 %; ein Plateau war noch nicht erkennbar. Der HbA1c sank ausgehend von 8,1 % im Mittel um 2,65 Prozentpunkte.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What were the efficacy, safety, and next step findings from Roche’s 447 patient Phase II trial of weekly 24 mg enicepatide in people with ty. Article summary: Roche’s Phase II results make enicepatide a credible late entry contender in obesity and type 2 diabetes, with unusually large glucose reductions and strong weight loss.. Topic tags: general web, regulation, marketing, manufacturing, finance. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbna
Roches Phase-II-Daten machen Enicepatid zu einem ernstzunehmenden Kandidaten im Markt für Adipositas und Typ-2-Diabetes: Die Studie zeigte ausgeprägte Gewichtsverluste und eine ungewöhnlich starke Senkung des Langzeitblutzuckers. Dennoch handelt es sich bislang um einen indirekten Vergleich mit Eli Lillys etabliertem Tirzepatid (Mounjaro). Eine direkte Kopf-an-Kopf-Studie wurde nicht berichtet. 8
In der Studie CT-388-104 erhielten 447 Erwachsene mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht oder Adipositas Enicepatid. Bei der höchsten getesteten Dosis von 24 mg einmal pro Woche ergaben sich nach 48 Wochen folgende Resultate:
Die Verträglichkeit entsprach nach Angaben von Roche im Wesentlichen dem bekannten Profil von Inkretin-Medikamenten:
In einer separaten Phase-II-Studie bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas ohne Diabetes hatte die 24-mg-Dosis nach 48 Wochen einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von 22,7 % erreicht. Mehr als ein Viertel der Teilnehmenden in der Höchstdosisgruppe verlor mindestens 30 % seines Körpergewichts. 7
Das nun bei Typ-2-Diabetes beobachtete Ergebnis von 15,5 % liegt damit um rund 7,2 Prozentpunkte niedriger. Dieses Muster ist bei Inkretin-Therapien nicht ungewöhnlich: In Studienpopulationen mit Diabetes fällt die Gewichtsabnahme tendenziell geringer aus als in reinen Adipositas-Studien ohne Diabetes. Die beiden Roche-Studien waren jedoch getrennte Untersuchungen und erlauben keinen kontrollierten direkten Vergleich. 2
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In beiden Studien war nach 48 Wochen kein Gewichtsverlust-Plateau erkennbar. Das stützt die Möglichkeit weiterer Abnahme bei längerer Behandlung, beweist sie aber nicht. 7
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Enicepatid ist wie Tirzepatid ein einmal wöchentlich gespritzter dualer GIP-/GLP-1-Agonist. Tirzepatid ist als Mounjaro bereits zugelassen und verfügt über ein umfangreicheres Programm großer kontrollierter Studien sowie mehr Langzeit- und Anwendungserfahrung. 3
4
5
In einer von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) bewerteten Studie reduzierte Tirzepatid in der 15-mg-Dosis den HbA1c nach 40 Wochen nach dem Wirksamkeits-Estimand um 2,15 Prozentpunkte. Enicepatids Rückgang um 2,65 Prozentpunkte nach 48 Wochen wirkt rein zahlenmäßig größer. Daraus lässt sich aber kein belastbarer Vorteil ableiten: Studienpopulationen, Ausgangswerte, Auswertungsmethoden, Kontrollgruppen, Dosiseskalation und Beobachtungsdauer unterschieden sich. 3
8
Kommerziell erscheinen die 15,5 % Gewichtsverlust bei Diabetes konkurrenzfähig; die 22,7 % aus Roches Studie ohne Diabetes liegen im Bereich der stärksten bislang berichteten Phase-II-Ergebnisse bei Adipositas. Dennoch liegt Roche hinter Lilly und Novo Nordisk bei der Reife des zulassungsrelevanten Studienprogramms, der Erfahrung mit zugelassenen Produkten, der langfristigen Sicherheitsdaten, Produktionskapazitäten und Daten zu klinischen Endpunkten. 3
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Roche hat bereits zwei Phase-III-Studien zur langfristigen Gewichtskontrolle gestartet: ENITH-1 und ENITH-2. 8
Ein Phase-III-Programm zur Blutzuckerkontrolle sowie Studien zu kardiovaskulären Endpunkten sollen laut Unternehmen in der ersten Hälfte des Jahres 2027 beginnen. 8
Die entscheidenden offenen Fragen sind nun, ob sich die starke HbA1c-Senkung, die hohe Rate sehr niedriger HbA1c-Werte, der Gewichtsverlust und die geringe Abbruchquote in deutlich größeren und länger laufenden Studien bestätigen. Ebenso wichtig bleiben direkte Vergleiche mit anderen Wirkstoffen, die Dauerhaftigkeit der Effekte, kardiovaskuläre Vorteile und die Sicherheit in einer breiteren Versorgungspopulation. 8
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Bei 24 mg Enicepatid einmal wöchentlich lag der durchschnittliche Gewichtsverlust nach 48 Wochen bei 15,5 %; ein Plateau war noch nicht erkennbar.
Bei 24 mg Enicepatid einmal wöchentlich lag der durchschnittliche Gewichtsverlust nach 48 Wochen bei 15,5 %; ein Plateau war noch nicht erkennbar. Der HbA1c sank ausgehend von 8,1 % im Mittel um 2,65 Prozentpunkte. Bei einem Ausgangs HbA1c von über 8,5 % betrug der Rückgang 4,13 Prozentpunkte.
90 % der Teilnehmenden unter 24 mg erreichten einen HbA1c von höchstens 6,5 %, 62 % einen Wert unter 5,7 %.
Bei 24 mg Enicepatid einmal wöchentlich lag der durchschnittliche Gewichtsverlust nach 48 Wochen bei 15,5 %; ein Plateau war noch nicht erkennbar. Der HbA1c sank ausgehend von 8,1 % im Mittel um 2,65 Prozentpunkte.
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Roches Phase-II-Daten machen Enicepatid zu einem ernstzunehmenden Kandidaten im Markt für Adipositas und Typ-2-Diabetes: Die Studie zeigte ausgeprägte Gewichtsverluste und eine ungewöhnlich starke Senkung des Langzeitblutzuckers. Dennoch handelt es sich bislang um einen indirekten Vergleich mit Eli Lillys etabliertem Tirzepatid (Mounjaro). Eine direkte Kopf-an-Kopf-Studie wurde nicht berichtet. 8
In der Studie CT-388-104 erhielten 447 Erwachsene mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht oder Adipositas Enicepatid. Bei der höchsten getesteten Dosis von 24 mg einmal pro Woche ergaben sich nach 48 Wochen folgende Resultate:
Die Verträglichkeit entsprach nach Angaben von Roche im Wesentlichen dem bekannten Profil von Inkretin-Medikamenten:
In einer separaten Phase-II-Studie bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas ohne Diabetes hatte die 24-mg-Dosis nach 48 Wochen einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von 22,7 % erreicht. Mehr als ein Viertel der Teilnehmenden in der Höchstdosisgruppe verlor mindestens 30 % seines Körpergewichts. 7
Das nun bei Typ-2-Diabetes beobachtete Ergebnis von 15,5 % liegt damit um rund 7,2 Prozentpunkte niedriger. Dieses Muster ist bei Inkretin-Therapien nicht ungewöhnlich: In Studienpopulationen mit Diabetes fällt die Gewichtsabnahme tendenziell geringer aus als in reinen Adipositas-Studien ohne Diabetes. Die beiden Roche-Studien waren jedoch getrennte Untersuchungen und erlauben keinen kontrollierten direkten Vergleich. 2
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In beiden Studien war nach 48 Wochen kein Gewichtsverlust-Plateau erkennbar. Das stützt die Möglichkeit weiterer Abnahme bei längerer Behandlung, beweist sie aber nicht. 7
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Enicepatid ist wie Tirzepatid ein einmal wöchentlich gespritzter dualer GIP-/GLP-1-Agonist. Tirzepatid ist als Mounjaro bereits zugelassen und verfügt über ein umfangreicheres Programm großer kontrollierter Studien sowie mehr Langzeit- und Anwendungserfahrung. 3
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In einer von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) bewerteten Studie reduzierte Tirzepatid in der 15-mg-Dosis den HbA1c nach 40 Wochen nach dem Wirksamkeits-Estimand um 2,15 Prozentpunkte. Enicepatids Rückgang um 2,65 Prozentpunkte nach 48 Wochen wirkt rein zahlenmäßig größer. Daraus lässt sich aber kein belastbarer Vorteil ableiten: Studienpopulationen, Ausgangswerte, Auswertungsmethoden, Kontrollgruppen, Dosiseskalation und Beobachtungsdauer unterschieden sich. 3
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Kommerziell erscheinen die 15,5 % Gewichtsverlust bei Diabetes konkurrenzfähig; die 22,7 % aus Roches Studie ohne Diabetes liegen im Bereich der stärksten bislang berichteten Phase-II-Ergebnisse bei Adipositas. Dennoch liegt Roche hinter Lilly und Novo Nordisk bei der Reife des zulassungsrelevanten Studienprogramms, der Erfahrung mit zugelassenen Produkten, der langfristigen Sicherheitsdaten, Produktionskapazitäten und Daten zu klinischen Endpunkten. 3
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Roche hat bereits zwei Phase-III-Studien zur langfristigen Gewichtskontrolle gestartet: ENITH-1 und ENITH-2. 8
Ein Phase-III-Programm zur Blutzuckerkontrolle sowie Studien zu kardiovaskulären Endpunkten sollen laut Unternehmen in der ersten Hälfte des Jahres 2027 beginnen. 8
Die entscheidenden offenen Fragen sind nun, ob sich die starke HbA1c-Senkung, die hohe Rate sehr niedriger HbA1c-Werte, der Gewichtsverlust und die geringe Abbruchquote in deutlich größeren und länger laufenden Studien bestätigen. Ebenso wichtig bleiben direkte Vergleiche mit anderen Wirkstoffen, die Dauerhaftigkeit der Effekte, kardiovaskuläre Vorteile und die Sicherheit in einer breiteren Versorgungspopulation. 8
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Bei 24 mg Enicepatid einmal wöchentlich lag der durchschnittliche Gewichtsverlust nach 48 Wochen bei 15,5 %; ein Plateau war noch nicht erkennbar.
Bei 24 mg Enicepatid einmal wöchentlich lag der durchschnittliche Gewichtsverlust nach 48 Wochen bei 15,5 %; ein Plateau war noch nicht erkennbar. Der HbA1c sank ausgehend von 8,1 % im Mittel um 2,65 Prozentpunkte. Bei einem Ausgangs HbA1c von über 8,5 % betrug der Rückgang 4,13 Prozentpunkte.
90 % der Teilnehmenden unter 24 mg erreichten einen HbA1c von höchstens 6,5 %, 62 % einen Wert unter 5,7 %.