Bank of America zufolge kann keine der beiden Großmächte KI Dominanz aus eigener Kraft erreichen: Chips, Speicher, Materialien, Fertigungsanlagen und Energieinfrastruktur sind weltweit verteilt. Südkorea ist für Speicherchips wichtig, Japan für Halbleitermaterialien und Produktionsausrüstung.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How do Bank of America analysts assess the U.S.–China AI race—including each country’s respective strengths and supply-chain, energy-grid, c. Article summary: Bank of America’s core assessment is that neither the U.S. nor China can “win” AI independently: AI leadership depends on an international stack of electricity, equipment, chips, memory, materials, manufacturing and capi. Topic tags: general, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Der Wettlauf um künstliche Intelligenz wird häufig auf die leistungsfähigsten Sprachmodelle oder die schnellsten KI-Beschleuniger reduziert. Die Einschätzung von Matty Zhao von der Bank of America fällt breiter aus: Weder die USA noch China können sich ohne internationale Partner dauerhaft an die Spitze setzen. Denn zur KI-Wertschöpfungskette gehören Strom, Netzausbau, Halbleiterfertigung, fortschrittliche Chips, Speicher, Materialien, Industrieausrüstung und Kapital – und diese Bausteine sind über viele Länder verteilt. 8
China hat laut Zhao vergleichsweise starke Positionen beim Ausbau von Stromnetzen und bei Fertigungsanlagen. Zugleich ist das Land bei fortschrittlichen Chips, Speicherbausteinen und bestimmten hochwertigen Materialien auf ausländische Anbieter angewiesen. 8
Die USA verfügen weiterhin über große Stärken im Bereich führender KI-Technologien und im Ökosystem rund um Spitzenmodelle. Ihre wachsende Schwachstelle ist jedoch die physische Infrastruktur: verfügbare Stromkapazität, Übertragungsnetze sowie der Bau und Anschluss großer Rechenzentren. Zhao hebt insbesondere Grenzen des US-Stromnetzes als Gegengewicht zum technologischen Vorsprung hervor. 8
Der Zugang zu einer einzelnen Schlüsselkomponente – etwa leistungsfähigen KI-Chips – bedeutet daher noch keine Kontrolle über das Gesamtsystem. Erforderlich sind ebenso Speicher, Produktionsanlagen, verlässlicher Strom, Netzinfrastruktur und die Materialien für die Chipfertigung.
In dieser Betrachtung stehen wichtige US-Partner nicht am Rand, sondern im Zentrum der KI-Lieferkette.
Diese Abhängigkeiten erschweren eine vollständige technologische Abkopplung. Der KI-Wettbewerb mag politisch von Washington und Peking geprägt sein – seine Lieferketten verlaufen aber durch mehrere Volkswirtschaften.
Mit dem Wachstum von KI-Rechenzentren wird die Energieinfrastruktur zu einem strategischen Engpass. Mehr Rechenleistung erfordert nicht nur Chips und Server, sondern auch Stromerzeugung, Übertragungsleitungen, Umspannwerke und Netzhardware.
China entwickelt sich dabei zu einem bedeutenden Anbieter entsprechender Ausrüstung. Die chinesischen Transformatorenexporte erreichten 2025 laut Berichten zu Zhaos Analyse 64,6 Milliarden Yuan, umgerechnet etwa 9,6 Milliarden US-Dollar. Das entsprach einem Zuwachs von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 6
Diese Zahl entscheidet für sich genommen nicht über die KI-Führungsrolle. Sie verdeutlicht aber den Kern der BofA-These: Mit dem Ausbau von Rechenzentren kann sich der Engpass von Grafikprozessoren auf die Infrastruktur verlagern, die Strom zuverlässig zum Rechenzentrum bringt. Wer KI-Kapazitäten beurteilt, sollte deshalb nicht nur Modellankündigungen und Chipauslieferungen verfolgen.
Der politische Konflikt bleibt tief. Washington beschränkt Chinas Zugang zu Spitzentechnologie bei Chips und Chipfertigung und hat auch bestimmte US-Investitionen in sensible chinesische KI-Sektoren eingeschränkt. 2
Parallel bemühen sich beide Seiten, die Rivalität weniger riskant zu machen. Vor dem geplanten Washington-Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping vom 23. bis 25. September sprachen US- und chinesische Vertreter über mögliche KI-Schutzmechanismen und einen bilateralen KI-Dialog. Dazu gehören mögliche Benachrichtigungen zu gemeinsamen Zielen und Bedrohungen. 1
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4
Das kurzfristige Ziel ist offenbar Risikobegrenzung, nicht eine umfassende KI-Entspannung. Vor dem für den 24. September angesetzten Treffen der Staatschefs galt eine Verlängerung oder Fortführung des bestehenden Handelsfriedens als wahrscheinlicher als ein großer Durchbruch in der Technologiepolitik. 1
Die These der Bank of America lautet nicht, dass die Rivalität zwischen den USA und China unwichtig sei. Sie lautet, dass man sie nicht allein auf Ebene der Modelle verstehen oder entscheiden kann.
Die USA haben ein starkes KI-Ökosystem, stoßen aber auf Infrastrukturgrenzen. China ist beim Netzausbau und bei Fertigungsanlagen gut positioniert, bleibt jedoch bei entscheidenden Halbleiterstufen auf ausländische Technologie angewiesen. Südkorea und Japan liefern unverzichtbare Speicherchips, Materialien und Ausrüstung. 6
8
Für die Beobachtung der KI-Wirtschaft ist deshalb der ganze Stack entscheidend: Rechenleistung, Speicher, Materialien, Produktionsausrüstung, Elektrizität und die Anbindung von Rechenzentren. Diese internationale Verflechtung dürfte bestehen bleiben – auch wenn Exportkontrollen, Handelsgespräche und KI-Sicherheitsdialoge an Intensität gewinnen. 2
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Bank of America zufolge kann keine der beiden Großmächte KI Dominanz aus eigener Kraft erreichen: Chips, Speicher, Materialien, Fertigungsanlagen und Energieinfrastruktur sind weltweit verteilt.
Bank of America zufolge kann keine der beiden Großmächte KI Dominanz aus eigener Kraft erreichen: Chips, Speicher, Materialien, Fertigungsanlagen und Energieinfrastruktur sind weltweit verteilt. Südkorea ist für Speicherchips wichtig, Japan für Halbleitermaterialien und Produktionsausrüstung.
Beim geplanten Treffen von Donald Trump und Xi Jinping in Washington stehen begrenzte Vereinbarungen zu KI Schutzmechanismen und Handel im Raum.
Bank of America zufolge kann keine der beiden Großmächte KI Dominanz aus eigener Kraft erreichen: Chips, Speicher, Materialien, Fertigungsanlagen und Energieinfrastruktur sind weltweit verteilt. Südkorea ist für Speicherchips wichtig, Japan für Halbleitermaterialien und Produktionsausrüstung.
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Der Wettlauf um künstliche Intelligenz wird häufig auf die leistungsfähigsten Sprachmodelle oder die schnellsten KI-Beschleuniger reduziert. Die Einschätzung von Matty Zhao von der Bank of America fällt breiter aus: Weder die USA noch China können sich ohne internationale Partner dauerhaft an die Spitze setzen. Denn zur KI-Wertschöpfungskette gehören Strom, Netzausbau, Halbleiterfertigung, fortschrittliche Chips, Speicher, Materialien, Industrieausrüstung und Kapital – und diese Bausteine sind über viele Länder verteilt. 8
China hat laut Zhao vergleichsweise starke Positionen beim Ausbau von Stromnetzen und bei Fertigungsanlagen. Zugleich ist das Land bei fortschrittlichen Chips, Speicherbausteinen und bestimmten hochwertigen Materialien auf ausländische Anbieter angewiesen. 8
Die USA verfügen weiterhin über große Stärken im Bereich führender KI-Technologien und im Ökosystem rund um Spitzenmodelle. Ihre wachsende Schwachstelle ist jedoch die physische Infrastruktur: verfügbare Stromkapazität, Übertragungsnetze sowie der Bau und Anschluss großer Rechenzentren. Zhao hebt insbesondere Grenzen des US-Stromnetzes als Gegengewicht zum technologischen Vorsprung hervor. 8
Der Zugang zu einer einzelnen Schlüsselkomponente – etwa leistungsfähigen KI-Chips – bedeutet daher noch keine Kontrolle über das Gesamtsystem. Erforderlich sind ebenso Speicher, Produktionsanlagen, verlässlicher Strom, Netzinfrastruktur und die Materialien für die Chipfertigung.
In dieser Betrachtung stehen wichtige US-Partner nicht am Rand, sondern im Zentrum der KI-Lieferkette.
Diese Abhängigkeiten erschweren eine vollständige technologische Abkopplung. Der KI-Wettbewerb mag politisch von Washington und Peking geprägt sein – seine Lieferketten verlaufen aber durch mehrere Volkswirtschaften.
Mit dem Wachstum von KI-Rechenzentren wird die Energieinfrastruktur zu einem strategischen Engpass. Mehr Rechenleistung erfordert nicht nur Chips und Server, sondern auch Stromerzeugung, Übertragungsleitungen, Umspannwerke und Netzhardware.
China entwickelt sich dabei zu einem bedeutenden Anbieter entsprechender Ausrüstung. Die chinesischen Transformatorenexporte erreichten 2025 laut Berichten zu Zhaos Analyse 64,6 Milliarden Yuan, umgerechnet etwa 9,6 Milliarden US-Dollar. Das entsprach einem Zuwachs von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 6
Diese Zahl entscheidet für sich genommen nicht über die KI-Führungsrolle. Sie verdeutlicht aber den Kern der BofA-These: Mit dem Ausbau von Rechenzentren kann sich der Engpass von Grafikprozessoren auf die Infrastruktur verlagern, die Strom zuverlässig zum Rechenzentrum bringt. Wer KI-Kapazitäten beurteilt, sollte deshalb nicht nur Modellankündigungen und Chipauslieferungen verfolgen.
Der politische Konflikt bleibt tief. Washington beschränkt Chinas Zugang zu Spitzentechnologie bei Chips und Chipfertigung und hat auch bestimmte US-Investitionen in sensible chinesische KI-Sektoren eingeschränkt. 2
Parallel bemühen sich beide Seiten, die Rivalität weniger riskant zu machen. Vor dem geplanten Washington-Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping vom 23. bis 25. September sprachen US- und chinesische Vertreter über mögliche KI-Schutzmechanismen und einen bilateralen KI-Dialog. Dazu gehören mögliche Benachrichtigungen zu gemeinsamen Zielen und Bedrohungen. 1
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Das kurzfristige Ziel ist offenbar Risikobegrenzung, nicht eine umfassende KI-Entspannung. Vor dem für den 24. September angesetzten Treffen der Staatschefs galt eine Verlängerung oder Fortführung des bestehenden Handelsfriedens als wahrscheinlicher als ein großer Durchbruch in der Technologiepolitik. 1
Die These der Bank of America lautet nicht, dass die Rivalität zwischen den USA und China unwichtig sei. Sie lautet, dass man sie nicht allein auf Ebene der Modelle verstehen oder entscheiden kann.
Die USA haben ein starkes KI-Ökosystem, stoßen aber auf Infrastrukturgrenzen. China ist beim Netzausbau und bei Fertigungsanlagen gut positioniert, bleibt jedoch bei entscheidenden Halbleiterstufen auf ausländische Technologie angewiesen. Südkorea und Japan liefern unverzichtbare Speicherchips, Materialien und Ausrüstung. 6
8
Für die Beobachtung der KI-Wirtschaft ist deshalb der ganze Stack entscheidend: Rechenleistung, Speicher, Materialien, Produktionsausrüstung, Elektrizität und die Anbindung von Rechenzentren. Diese internationale Verflechtung dürfte bestehen bleiben – auch wenn Exportkontrollen, Handelsgespräche und KI-Sicherheitsdialoge an Intensität gewinnen. 2
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Beim geplanten Treffen von Donald Trump und Xi Jinping in Washington stehen begrenzte Vereinbarungen zu KI Schutzmechanismen und Handel im Raum.