Mitte September lag der wöchentliche Niño 3.4 Wert laut IRI bei rund +3,0 °C; zugleich nahm die Wärmemenge unter der Oberfläche des tropischen Pazifiks stark zu. Solche Tages oder Wochenwerte sind nicht unmittelbar mit den dreimonatigen, bereinigten NOAA Indizes für historische Rekordvergleiche gleichzusetzen.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What evidence shows that the 2026 El Niño has already become the strongest in more than 170 years of observations—reaching roughly a 3.05–3.. Article summary: The evidence supports an exceptionally strong and still strengthening 2026–27 El Niño, but it does not yet support treating a 3.05–3.07°C daily/weekly Niño‑3.4 anomaly as a definitive, directly comparable “strongest in 1. Topic tags: general web, video, education, climate, data. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts
Der El Niño 2026/27 hat sich bis Mitte September sehr schnell verstärkt. Die verfügbaren Beobachtungen sprechen für ein außergewöhnlich starkes Ereignis. Die Behauptung, ein Wert von etwa +3,05 bis +3,07 °C im Niño-3.4-Gebiet mache ihn bereits zweifelsfrei zum stärksten El Niño seit mehr als 170 Jahren, ist nach den offiziellen NOAA-Unterlagen jedoch noch nicht belegt.
Der entscheidende Punkt: Nicht jeder kurzfristige Messwert lässt sich eins zu eins mit historischen Rekorden vergleichen. NOAA stützt offizielle Einordnungen auf dreimonatige, statistisch bereinigte Indizes. Die Behörde erwartet zwar mit mehr als 90 Prozent Wahrscheinlichkeit einen sehr starken El Niño im Herbst und Winter 2026/27 auf der Nordhalbkugel, formuliert aber noch keinen endgültigen Allzeitrekord. 1
6
Das International Research Institute for Climate and Society (IRI) meldete für die Wochenmitte um den 16. September einen Niño-3.4-Wert von +3,0 °C. Gleichzeitig nahm die Wärme unter der Oberfläche des äquatorialen Pazifiks deutlich zu. Beides sind klare Anzeichen dafür, dass sich das Ereignis weiter intensiviert. Zudem zeigen alle 22 vom IRI ausgewerteten Prognosemodelle eine weitere Verstärkung und ein Anhalten bis in den Winter 2026/27. 16
Doch tägliche oder wöchentliche Abweichungen der Meeresoberflächentemperatur können je nach Datensatz und Referenzperiode unterschiedlich ausfallen. Sie sind daher nicht automatisch mit den dreimonatigen, bereinigten Werten vergleichbar, die NOAA für offizielle historische Vergleiche heranzieht.
Ob ein gemeldeter Wert über dem oft genannten Höchstwert von +3,02 °C aus 2015/16 liegt, hängt vom verwendeten Messprodukt und dessen Bezugsperiode ab. In der offiziellen monatlichen NOAA-Auswertung lag Niño 3.4 im August bei +1,8 °C. 2
5
Das NOAA Climate Prediction Center (CPC) geht dennoch von einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit für eine außergewöhnliche Entwicklung aus: Für Oktober bis Dezember 2026 sah es in seiner September-Einschätzung eine 75-prozentige Chance, dass ein historisches Ereignis erreicht wird, das frühere El-Niño-Ereignisse seit 1950 übertrifft. Maßstab ist dabei ein dreimonatiger RONI-Wert von mindestens +2,5 °C. 6
RONI steht für Relative Oceanic Niño Index. Anders als ein einfacher Temperaturwert berücksichtigt dieser Index unter anderem die allgemeine Erwärmung der Tropen und soll dadurch historische Vergleiche belastbarer machen. Das ist ein anderer Maßstab als ein einzelner Wochenwert im Niño-3.4-Gebiet.
NOAA erwartet, dass sich El Niño bis zum Jahresende weiter verstärkt; die Wahrscheinlichkeit für ein sehr starkes Ereignis im Herbst und Winter liegt bei über 90 Prozent. 2
5 Das experimentelle SPEAR-Modell des NOAA-Forschungszentrums GFDL sieht weiterhin einen historisch starken Höhepunkt im späteren Herbst oder frühen Winter. Seine September-Prognose fiel allerdings etwas schwächer aus als die Modellrechnung des Vormonats.
6
Ein möglicher Spitzenwert um +4,1 °C wäre deshalb kein offizieller NOAA-Ausblick und keine belastbare Punktprognose, sondern ein Szenario am oberen Rand der Modellspanne. Dass alle 30 Ensemble-Rechnungen des SPEAR-Modells mit einem Ereignis rechnen, das mit den stärksten historischen Fällen konkurriert oder sie übertreffen könnte, unterstreicht die außergewöhnliche Lage – ersetzt aber keine nachträglich bestätigte Rekordfeststellung. 7
12
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) rechnet damit, dass El Niño bis Februar 2027 mit nahezu 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit anhält. Sie warnt vor verschobenen Niederschlags- und Temperaturmustern sowie erhöhten Risiken für Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze. 2
6
Solche Aussagen sind Wahrscheinlichkeitsaussagen. El Niño verändert die Chancen für bestimmte Wetterlagen, garantiert aber weder in jedem Land noch zu jeder Jahreszeit ein bestimmtes Extremereignis.
Für die USA sieht die saisonale NOAA-Prognose von Oktober bis Dezember erhöhte Chancen auf überdurchschnittliche Temperaturen in weiten Teilen Alaskas, des Westens und fast überall östlich des Mississippi. 3 Bei einem starken El Niño ist außerdem häufig eine aktivere südliche Sturmzugbahn zu beobachten, was die Wahrscheinlichkeit feuchterer Bedingungen in Teilen der Südstaaten erhöhen kann. Auch das ist keine Vorhersage für jeden einzelnen Sturm oder Ort.
Die zusätzliche Wärme im tropischen Pazifik schlägt sich nicht sofort vollständig in der globalen Lufttemperatur nieder. Der Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre, Veränderungen der tropischen Konvektion und Zirkulation sowie die Berechnung von Jahresmitteln führen zu einer Verzögerung von mehreren Monaten.
Da der El Niño voraussichtlich Ende 2026 oder Anfang 2027 seinen Höhepunkt erreicht und bis Februar andauert, dürfte sein größter Beitrag zur globalen Jahresmitteltemperatur eher 2027 auftreten. Die WMO hält 2027 deshalb für einen möglichen Kandidaten für das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. 1
2
Fazit: Die Messungen und Modellprognosen zeigen einen extrem starken, noch zunehmenden El Niño. Ein endgültig vergleichbarer Rekord über mehr als 170 Jahre lässt sich aus kurzfristigen Niño-3.4-Werten um +3,0 °C jedoch noch nicht ableiten. Die offiziellen dreimonatigen Indizes und die Entwicklung in den kommenden Monaten werden darüber entscheiden, ob aus der außergewöhnlichen Stärke auch ein bestätigter Rekord wird.
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Mitte September lag der wöchentliche Niño 3.4 Wert laut IRI bei rund +3,0 °C; zugleich nahm die Wärmemenge unter der Oberfläche des tropischen Pazifiks stark zu.
Mitte September lag der wöchentliche Niño 3.4 Wert laut IRI bei rund +3,0 °C; zugleich nahm die Wärmemenge unter der Oberfläche des tropischen Pazifiks stark zu. Solche Tages oder Wochenwerte sind nicht unmittelbar mit den dreimonatigen, bereinigten NOAA Indizes für historische Rekordvergleiche gleichzusetzen.
NOAA erwartet mit mehr als 90 Prozent Wahrscheinlichkeit einen sehr starken El Niño im Herbst und Winter 2026/27 auf der Nordhalbkugel.
Mitte September lag der wöchentliche Niño 3.4 Wert laut IRI bei rund +3,0 °C; zugleich nahm die Wärmemenge unter der Oberfläche des tropischen Pazifiks stark zu. Solche Tages oder Wochenwerte sind nicht unmittelbar mit den dreimonatigen, bereinigten NOAA Indizes für historische Rekordvergleiche gleichzusetzen.
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Der El Niño 2026/27 hat sich bis Mitte September sehr schnell verstärkt. Die verfügbaren Beobachtungen sprechen für ein außergewöhnlich starkes Ereignis. Die Behauptung, ein Wert von etwa +3,05 bis +3,07 °C im Niño-3.4-Gebiet mache ihn bereits zweifelsfrei zum stärksten El Niño seit mehr als 170 Jahren, ist nach den offiziellen NOAA-Unterlagen jedoch noch nicht belegt.
Der entscheidende Punkt: Nicht jeder kurzfristige Messwert lässt sich eins zu eins mit historischen Rekorden vergleichen. NOAA stützt offizielle Einordnungen auf dreimonatige, statistisch bereinigte Indizes. Die Behörde erwartet zwar mit mehr als 90 Prozent Wahrscheinlichkeit einen sehr starken El Niño im Herbst und Winter 2026/27 auf der Nordhalbkugel, formuliert aber noch keinen endgültigen Allzeitrekord. 1
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Das International Research Institute for Climate and Society (IRI) meldete für die Wochenmitte um den 16. September einen Niño-3.4-Wert von +3,0 °C. Gleichzeitig nahm die Wärme unter der Oberfläche des äquatorialen Pazifiks deutlich zu. Beides sind klare Anzeichen dafür, dass sich das Ereignis weiter intensiviert. Zudem zeigen alle 22 vom IRI ausgewerteten Prognosemodelle eine weitere Verstärkung und ein Anhalten bis in den Winter 2026/27. 16
Doch tägliche oder wöchentliche Abweichungen der Meeresoberflächentemperatur können je nach Datensatz und Referenzperiode unterschiedlich ausfallen. Sie sind daher nicht automatisch mit den dreimonatigen, bereinigten Werten vergleichbar, die NOAA für offizielle historische Vergleiche heranzieht.
Ob ein gemeldeter Wert über dem oft genannten Höchstwert von +3,02 °C aus 2015/16 liegt, hängt vom verwendeten Messprodukt und dessen Bezugsperiode ab. In der offiziellen monatlichen NOAA-Auswertung lag Niño 3.4 im August bei +1,8 °C. 2
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Das NOAA Climate Prediction Center (CPC) geht dennoch von einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit für eine außergewöhnliche Entwicklung aus: Für Oktober bis Dezember 2026 sah es in seiner September-Einschätzung eine 75-prozentige Chance, dass ein historisches Ereignis erreicht wird, das frühere El-Niño-Ereignisse seit 1950 übertrifft. Maßstab ist dabei ein dreimonatiger RONI-Wert von mindestens +2,5 °C. 6
RONI steht für Relative Oceanic Niño Index. Anders als ein einfacher Temperaturwert berücksichtigt dieser Index unter anderem die allgemeine Erwärmung der Tropen und soll dadurch historische Vergleiche belastbarer machen. Das ist ein anderer Maßstab als ein einzelner Wochenwert im Niño-3.4-Gebiet.
NOAA erwartet, dass sich El Niño bis zum Jahresende weiter verstärkt; die Wahrscheinlichkeit für ein sehr starkes Ereignis im Herbst und Winter liegt bei über 90 Prozent. 2
5 Das experimentelle SPEAR-Modell des NOAA-Forschungszentrums GFDL sieht weiterhin einen historisch starken Höhepunkt im späteren Herbst oder frühen Winter. Seine September-Prognose fiel allerdings etwas schwächer aus als die Modellrechnung des Vormonats.
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Ein möglicher Spitzenwert um +4,1 °C wäre deshalb kein offizieller NOAA-Ausblick und keine belastbare Punktprognose, sondern ein Szenario am oberen Rand der Modellspanne. Dass alle 30 Ensemble-Rechnungen des SPEAR-Modells mit einem Ereignis rechnen, das mit den stärksten historischen Fällen konkurriert oder sie übertreffen könnte, unterstreicht die außergewöhnliche Lage – ersetzt aber keine nachträglich bestätigte Rekordfeststellung. 7
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Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) rechnet damit, dass El Niño bis Februar 2027 mit nahezu 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit anhält. Sie warnt vor verschobenen Niederschlags- und Temperaturmustern sowie erhöhten Risiken für Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze. 2
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Solche Aussagen sind Wahrscheinlichkeitsaussagen. El Niño verändert die Chancen für bestimmte Wetterlagen, garantiert aber weder in jedem Land noch zu jeder Jahreszeit ein bestimmtes Extremereignis.
Für die USA sieht die saisonale NOAA-Prognose von Oktober bis Dezember erhöhte Chancen auf überdurchschnittliche Temperaturen in weiten Teilen Alaskas, des Westens und fast überall östlich des Mississippi. 3 Bei einem starken El Niño ist außerdem häufig eine aktivere südliche Sturmzugbahn zu beobachten, was die Wahrscheinlichkeit feuchterer Bedingungen in Teilen der Südstaaten erhöhen kann. Auch das ist keine Vorhersage für jeden einzelnen Sturm oder Ort.
Die zusätzliche Wärme im tropischen Pazifik schlägt sich nicht sofort vollständig in der globalen Lufttemperatur nieder. Der Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre, Veränderungen der tropischen Konvektion und Zirkulation sowie die Berechnung von Jahresmitteln führen zu einer Verzögerung von mehreren Monaten.
Da der El Niño voraussichtlich Ende 2026 oder Anfang 2027 seinen Höhepunkt erreicht und bis Februar andauert, dürfte sein größter Beitrag zur globalen Jahresmitteltemperatur eher 2027 auftreten. Die WMO hält 2027 deshalb für einen möglichen Kandidaten für das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. 1
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Fazit: Die Messungen und Modellprognosen zeigen einen extrem starken, noch zunehmenden El Niño. Ein endgültig vergleichbarer Rekord über mehr als 170 Jahre lässt sich aus kurzfristigen Niño-3.4-Werten um +3,0 °C jedoch noch nicht ableiten. Die offiziellen dreimonatigen Indizes und die Entwicklung in den kommenden Monaten werden darüber entscheiden, ob aus der außergewöhnlichen Stärke auch ein bestätigter Rekord wird.
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Mitte September lag der wöchentliche Niño 3.4 Wert laut IRI bei rund +3,0 °C; zugleich nahm die Wärmemenge unter der Oberfläche des tropischen Pazifiks stark zu.
Mitte September lag der wöchentliche Niño 3.4 Wert laut IRI bei rund +3,0 °C; zugleich nahm die Wärmemenge unter der Oberfläche des tropischen Pazifiks stark zu. Solche Tages oder Wochenwerte sind nicht unmittelbar mit den dreimonatigen, bereinigten NOAA Indizes für historische Rekordvergleiche gleichzusetzen.
NOAA erwartet mit mehr als 90 Prozent Wahrscheinlichkeit einen sehr starken El Niño im Herbst und Winter 2026/27 auf der Nordhalbkugel.