Der FC Sevilla ging früh in Führung, doch der FC Barcelona reagierte prompt und entschlossen. Raphinha erzielte beim 3:1-Auswärtssieg im Ramón Sánchez-Pizjuán einen Dreierpack und machte aus einem schwierigen Beginn den nächsten Ausrufezeichen-Sieg für das Team von Hansi Flick.
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Drei Tore von Raphinha drehen die Partie
Youssouf Fofana brachte Sevilla in der 19. Minute per Kopf nach einer Flanke von Félix Correia in Führung. Nur drei Minuten später war Barcelona wieder auf Augenhöhe: Andreas Christensen bereitete Raphinhas Ausgleich in der 22. Minute vor.
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Nach der Pause entschied Raphinha die Partie. Lamine Yamal lieferte die Vorlagen zu seinen beiden weiteren Treffern in der 52. und 69. Minute – der 3:1-Comeback-Sieg war perfekt.
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Für Raphinha war es der zweite Dreierpack in Folge. Erst drei Tage zuvor hatte er beim 7:2 gegen Racing Santander ebenfalls dreimal getroffen. Damit stand der Brasilianer zu diesem Zeitpunkt bei 14 Toren in allen Wettbewerben.
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Barcelona übernimmt nach Sevillas Blitzstart die Kontrolle
Das Ergebnis entsprach auch dem Spielverlauf: Barcelona war bei Ballbesitz und Chancenproduktion deutlich überlegen. ESPN registrierte 70 Prozent Ballbesitz, 24 Torschüsse und 3,26 Expected Goals (xG) für Barça. Sevilla kam auf 30 Prozent Ballbesitz, sieben Abschlüsse und 0,45 xG.
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Diese Zahlen zeigen, weshalb Fofanas Führung den grundsätzlichen Verlauf nicht veränderte. Sevilla nutzte eine frühe Möglichkeit, Barcelona entwickelte jedoch über weite Strecken wesentlich mehr Offensivdruck und brachte sieben Schüsse aufs Tor – Sevilla drei.
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Perfekter Ligastart – und was dabei zu unterscheiden ist
Der Sieg bedeutete für Barcelona weiterhin eine makellose La-Liga-Bilanz: sieben Siege aus sieben Spielen und 21 Punkte. Wettbewerbsübergreifend war es zugleich der achte Sieg in Serie zum Saisonstart.
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Mit dem Schlusspfiff lag Barça sechs Punkte vor der Konkurrenz an der Tabellenspitze, wobei die Verfolger noch Spiele ausstanden.
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Warum Raphinha im Zentrum so gefährlich ist
Raphinhas Torserie fällt mit seinem Rollenwechsel vom Flügel ins Sturmzentrum zusammen. Im Spielbericht des Klubs hieß es, sein Dreierpack in Sevilla habe ihn auf zwölf Tore in den ersten sieben Ligapartien gebracht; andere Berichte beschreiben ihn als besonders stark in der Rolle als klassische Nummer neun.
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Gegen Sevilla gab er Barcelona im Angriff einen klaren Zielspieler für schnelle Kombinationen rund um den Strafraum. Christensen bereitete den Ausgleich vor, Yamal die beiden weiteren Treffer. Raphinhas zentrale Position verbindet damit die Kreativität seiner Mitspieler direkt mit dem Torabschluss.
Der Erfolg war daher mehr als ein weiterer Sieg: Barcelona steckte den frühen Rückschlag weg, übernahm die Kontrolle – und konnte sich einmal mehr auf einen Stürmer in außergewöhnlicher Form verlassen.
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