NOAA bewertet die Chance auf einen „sehr starken“ El Niño im Herbst und Winter 2026/27 der Nordhalbkugel mit mehr als 90 Prozent. Mit 75 Prozent Wahrscheinlichkeit könnte die Intensität von Oktober bis Dezember 2026 alle seit 1950 erfassten El Niño Ereignisse übertreffen.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are the projected strength, duration, and global consequences of the intensifying 2026–27 El Niño—including NOAA’s probabilities that i. Article summary: The 2026–27 El Niño is forecast to strengthen into an exceptional event, with NOAA assigning more than a 90% chance of “very strong” conditions and a 75% chance that its October–December 2026 intensity will exceed every . Topic tags: general web, productivity, security, benchmarks, climate. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, waterm
Die Signale im tropischen Pazifik verdichten sich: Der El Niño 2026/27 könnte zu einem außergewöhnlichen Ereignis werden. Die US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA sieht für Herbst und Winter 2026/27 auf der Nordhalbkugel eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent für einen „sehr starken“ El Niño. Für Oktober bis Dezember 2026 veranschlagt sie zudem eine Chance von 75 Prozent, dass die Intensität höher ausfällt als bei jedem seit 1950 erfassten El Niño. 1
2
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) rechnet damit, dass das Phänomen gegen Ende 2026 seinen Höhepunkt erreicht und mit nahezu 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis Februar 2027 bestehen bleibt. 4
Die Oberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik liegen bereits deutlich über dem langjährigen Mittel. In der NOAA-Auswertung für August betrug die Abweichung in der zentral-östlichen Niño-3.4-Region +1,8 °C; für Niño 3 wurden +2,5 °C und für Niño 1+2 +3,4 °C gemeldet. Die weiter westlich gelegene Niño-4-Region lag dagegen nur bei +0,1 °C. 2
Besonders wichtig ist die Wärme unter der Meeresoberfläche. NOAA berichtet über großflächige Temperaturanomalien von mehr als +10 °C in der Tiefe sowie über eine tiefer als gewöhnlich liegende Thermokline – die Grenzschicht zwischen warmem Oberflächenwasser und kälterem Tiefenwasser. Das ist ein Hinweis auf einen großen Wärmespeicher, der die weitere Verstärkung stützen kann. 2
NOAA verwendet für die historische Einordnung auch den RONI, einen Index, der den langfristigen Erwärmungstrend herausrechnet. Erreicht der dreimonatige RONI von Oktober bis Dezember mindestens +2,5 °C, gilt das Ereignis nach dieser Definition als historisch – stärker als alle El Niños seit 1950. Die dafür angegebene Wahrscheinlichkeit liegt bei 75 Prozent. 2
Wichtig bleibt: Das ist keine Gewissheit. Umgekehrt besteht eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent, dass der Rekordwert nicht überschritten wird. 2
El Niño legt das Wetter nicht für jeden Ort und jeden einzelnen Tag fest. Er verschiebt jedoch saisonale Wahrscheinlichkeiten: Bestimmte Muster bei Niederschlag und Temperatur werden wahrscheinlicher und können bei einem sehr starken Ereignis besonders deutlich ausfallen. 2
4
El Niño hebt in der Regel die globale Mitteltemperatur an. Der größte Effekt auf die weltweite Temperatur zeigt sich oft erst nach dem Höhepunkt der Pazifikerwärmung. 5
Zusammen mit den bereits außergewöhnlich warmen Ozeanen und der menschengemachten Erderwärmung könnte das die globale Hitze weiter verschärfen. Das britische Met Office hält es für „sehr wahrscheinlich“, dass 2027 weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen wird. Das ist eine Prognose, kein bereits feststehendes Ergebnis. 4
Die WMO verweist darauf, dass die außergewöhnliche Wärme im tropischen Pazifik eine weitere Intensivierung des El Niño begünstigt. Gleichzeitig spielt sich das Ereignis in einer Welt ab, in der die Meeresoberflächen- und Lufttemperaturen langfristig steigen. 4
Ein starkes Signal aus dem tropischen Pazifik kann die winterliche Zirkulation auf der Nordhalbkugel beeinflussen und damit auch die Wahrscheinlichkeit für Veränderungen des Polarwirbels oder Kaltlufteinbrüche verschieben. Eine konkrete Prognose für eine Polarwirbel-Störung lässt sich aus den vorliegenden Daten aber nicht ableiten. Dieser mögliche Zusammenhang ist indirekt und mit geringer Sicherheit behaftet.
Besonders problematisch ist, wenn mehrere wichtige Agrarregionen gleichzeitig unter Klimastress geraten. Überschwemmungen können Felder, Ernten, Verkehrswege und Bewässerungsanlagen zerstören. Dürre und Hitze senken dagegen Erträge, beeinträchtigen Viehhaltung und Wasserverfügbarkeit und erschweren die Aussaat von Kulturen, die auf saisonale Niederschläge angewiesen sind. Die WMO warnt, dass ein sehr starker El Niño weltweit große Verschiebungen bei Niederschlag, Temperatur, Hochwasser, Dürre und extremer Hitze auslösen kann. 4
Besonders gefährdet sind Haushalte, die von Regenfeldbau abhängen und über wenig Bewässerung, Vorräte oder finanzielle Reserven verfügen. Reuters berichtete bereits 2026 über Ernteausfälle in Zentralamerika. 3
Klimaschäden können sich zudem mit Konflikten, hohen Lebensmittelpreisen und unterbrochenen Handelswegen überlagern. Das kann Importe, humanitäre Hilfe und staatliche Reaktionen erschweren. Wie groß die kombinierte globale Belastung durch diese Faktoren in diesem El-Niño-Zyklus ausfällt, lässt sich auf Basis der vorliegenden Daten jedoch nicht präzise beziffern.
Die WMO fordert eine außergewöhnliche Vorbereitung, weil zwei Faktoren zusammenkommen: eine ungewöhnlich hohe Sicherheit, dass der El Niño bis Anfang 2027 anhält, und das Potenzial für schwerwiegende Folgen in vielen Weltregionen. 4
Im Mittelpunkt stehen deshalb frühzeitige Warnungen, regionale Saisonprognosen, vorsorglich bereitgestellte Hilfsgüter und Nahrungsmittel, Pläne für Dürre und Hochwasser, der Schutz von Wasserressourcen und Ernten sowie eine enge Zusammenarbeit von Wetterdiensten, Katastrophenschutz und humanitären Organisationen. 4
Für Leserinnen und Leser gilt vor allem: Ein sehr starker El Niño erhöht Risiken – er ist keine exakte Wettervorhersage für jede Region. Wie schwer die Folgen ausfallen, hängt auch von lokalen Wetterlagen und davon ab, wie gut Gemeinden, Behörden und Versorgungssysteme vorbereitet sind.
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NOAA bewertet die Chance auf einen „sehr starken“ El Niño im Herbst und Winter 2026/27 der Nordhalbkugel mit mehr als 90 Prozent.
NOAA bewertet die Chance auf einen „sehr starken“ El Niño im Herbst und Winter 2026/27 der Nordhalbkugel mit mehr als 90 Prozent. Mit 75 Prozent Wahrscheinlichkeit könnte die Intensität von Oktober bis Dezember 2026 alle seit 1950 erfassten El Niño Ereignisse übertreffen.
Die WMO erwartet einen Höhepunkt gegen Ende 2026 und eine nahezu sichere Fortdauer bis Februar 2027.
NOAA bewertet die Chance auf einen „sehr starken“ El Niño im Herbst und Winter 2026/27 der Nordhalbkugel mit mehr als 90 Prozent. Mit 75 Prozent Wahrscheinlichkeit könnte die Intensität von Oktober bis Dezember 2026 alle seit 1950 erfassten El Niño Ereignisse übertreffen.
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Die Signale im tropischen Pazifik verdichten sich: Der El Niño 2026/27 könnte zu einem außergewöhnlichen Ereignis werden. Die US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA sieht für Herbst und Winter 2026/27 auf der Nordhalbkugel eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent für einen „sehr starken“ El Niño. Für Oktober bis Dezember 2026 veranschlagt sie zudem eine Chance von 75 Prozent, dass die Intensität höher ausfällt als bei jedem seit 1950 erfassten El Niño. 1
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Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) rechnet damit, dass das Phänomen gegen Ende 2026 seinen Höhepunkt erreicht und mit nahezu 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis Februar 2027 bestehen bleibt. 4
Die Oberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik liegen bereits deutlich über dem langjährigen Mittel. In der NOAA-Auswertung für August betrug die Abweichung in der zentral-östlichen Niño-3.4-Region +1,8 °C; für Niño 3 wurden +2,5 °C und für Niño 1+2 +3,4 °C gemeldet. Die weiter westlich gelegene Niño-4-Region lag dagegen nur bei +0,1 °C. 2
Besonders wichtig ist die Wärme unter der Meeresoberfläche. NOAA berichtet über großflächige Temperaturanomalien von mehr als +10 °C in der Tiefe sowie über eine tiefer als gewöhnlich liegende Thermokline – die Grenzschicht zwischen warmem Oberflächenwasser und kälterem Tiefenwasser. Das ist ein Hinweis auf einen großen Wärmespeicher, der die weitere Verstärkung stützen kann. 2
NOAA verwendet für die historische Einordnung auch den RONI, einen Index, der den langfristigen Erwärmungstrend herausrechnet. Erreicht der dreimonatige RONI von Oktober bis Dezember mindestens +2,5 °C, gilt das Ereignis nach dieser Definition als historisch – stärker als alle El Niños seit 1950. Die dafür angegebene Wahrscheinlichkeit liegt bei 75 Prozent. 2
Wichtig bleibt: Das ist keine Gewissheit. Umgekehrt besteht eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent, dass der Rekordwert nicht überschritten wird. 2
El Niño legt das Wetter nicht für jeden Ort und jeden einzelnen Tag fest. Er verschiebt jedoch saisonale Wahrscheinlichkeiten: Bestimmte Muster bei Niederschlag und Temperatur werden wahrscheinlicher und können bei einem sehr starken Ereignis besonders deutlich ausfallen. 2
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El Niño hebt in der Regel die globale Mitteltemperatur an. Der größte Effekt auf die weltweite Temperatur zeigt sich oft erst nach dem Höhepunkt der Pazifikerwärmung. 5
Zusammen mit den bereits außergewöhnlich warmen Ozeanen und der menschengemachten Erderwärmung könnte das die globale Hitze weiter verschärfen. Das britische Met Office hält es für „sehr wahrscheinlich“, dass 2027 weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen wird. Das ist eine Prognose, kein bereits feststehendes Ergebnis. 4
Die WMO verweist darauf, dass die außergewöhnliche Wärme im tropischen Pazifik eine weitere Intensivierung des El Niño begünstigt. Gleichzeitig spielt sich das Ereignis in einer Welt ab, in der die Meeresoberflächen- und Lufttemperaturen langfristig steigen. 4
Ein starkes Signal aus dem tropischen Pazifik kann die winterliche Zirkulation auf der Nordhalbkugel beeinflussen und damit auch die Wahrscheinlichkeit für Veränderungen des Polarwirbels oder Kaltlufteinbrüche verschieben. Eine konkrete Prognose für eine Polarwirbel-Störung lässt sich aus den vorliegenden Daten aber nicht ableiten. Dieser mögliche Zusammenhang ist indirekt und mit geringer Sicherheit behaftet.
Besonders problematisch ist, wenn mehrere wichtige Agrarregionen gleichzeitig unter Klimastress geraten. Überschwemmungen können Felder, Ernten, Verkehrswege und Bewässerungsanlagen zerstören. Dürre und Hitze senken dagegen Erträge, beeinträchtigen Viehhaltung und Wasserverfügbarkeit und erschweren die Aussaat von Kulturen, die auf saisonale Niederschläge angewiesen sind. Die WMO warnt, dass ein sehr starker El Niño weltweit große Verschiebungen bei Niederschlag, Temperatur, Hochwasser, Dürre und extremer Hitze auslösen kann. 4
Besonders gefährdet sind Haushalte, die von Regenfeldbau abhängen und über wenig Bewässerung, Vorräte oder finanzielle Reserven verfügen. Reuters berichtete bereits 2026 über Ernteausfälle in Zentralamerika. 3
Klimaschäden können sich zudem mit Konflikten, hohen Lebensmittelpreisen und unterbrochenen Handelswegen überlagern. Das kann Importe, humanitäre Hilfe und staatliche Reaktionen erschweren. Wie groß die kombinierte globale Belastung durch diese Faktoren in diesem El-Niño-Zyklus ausfällt, lässt sich auf Basis der vorliegenden Daten jedoch nicht präzise beziffern.
Die WMO fordert eine außergewöhnliche Vorbereitung, weil zwei Faktoren zusammenkommen: eine ungewöhnlich hohe Sicherheit, dass der El Niño bis Anfang 2027 anhält, und das Potenzial für schwerwiegende Folgen in vielen Weltregionen. 4
Im Mittelpunkt stehen deshalb frühzeitige Warnungen, regionale Saisonprognosen, vorsorglich bereitgestellte Hilfsgüter und Nahrungsmittel, Pläne für Dürre und Hochwasser, der Schutz von Wasserressourcen und Ernten sowie eine enge Zusammenarbeit von Wetterdiensten, Katastrophenschutz und humanitären Organisationen. 4
Für Leserinnen und Leser gilt vor allem: Ein sehr starker El Niño erhöht Risiken – er ist keine exakte Wettervorhersage für jede Region. Wie schwer die Folgen ausfallen, hängt auch von lokalen Wetterlagen und davon ab, wie gut Gemeinden, Behörden und Versorgungssysteme vorbereitet sind.
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NOAA bewertet die Chance auf einen „sehr starken“ El Niño im Herbst und Winter 2026/27 der Nordhalbkugel mit mehr als 90 Prozent.
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Die WMO erwartet einen Höhepunkt gegen Ende 2026 und eine nahezu sichere Fortdauer bis Februar 2027.