Jared Kushner bezeichnete Israels Angriff auf Doha vom 9. September 2025 als „schrecklich“ und militärisch erfolglos. Der Likud widerspricht: Der Vorstoß in Gaza Stadt, der Angriff in Doha und Druck von US Präsident Donald Trump hätten die Hamas zum Einlenken bewegt.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Jared Kushner say about how the Trump administration used Israel’s international isolation after its unsuccessful September 9, 2025. Article summary: Kushner said the Doha strike was “a terrible thing” and an unsuccessful military operation that left Israel “globally isolated.” He said the Trump administration exploited that diplomatic vulnerability to press Israel in. Topic tags: general, general web, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Jared Kushner sagt, die US-Regierung habe die diplomatischen Folgen des israelischen Angriffs auf Hamas-Vertreter in Doha im September 2025 als Verhandlungshebel eingesetzt. Der Einsatz sei militärisch gescheitert, habe Israel international isoliert und Washington damit die Möglichkeit gegeben, Jerusalem stärker zu einem Gaza-Abkommen über Waffenruhe und Geiseln zu drängen. 3
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Kushner nannte den Angriff in Doha „eine schreckliche Sache“ und erklärte, er sei „als Militäroperation nicht erfolgreich“ gewesen. Das habe dazu geführt, dass Israel „weltweit isoliert“ gewesen sei. Diese veränderte Lage hätten die US-Unterhändler genutzt, „um sie zu einem Abkommen zu drängen, mit dem sie heute sehr zufrieden sind“. 3
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Sein Argument lautet ausdrücklich nicht, dass der Angriff durch einen militärischen Erfolg das Abkommen ermöglicht habe. Entscheidend seien vielmehr dessen politische Konsequenzen gewesen: internationale Kritik und eine geschwächte diplomatische Position Israels. Das habe den Vermittlern aus den USA bei einem bereits laufenden Verhandlungsprozess zusätzlichen Einfluss verschafft. 9
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Der Angriff richtete sich am 9. September 2025 gegen Hamas-Figuren in Katars Hauptstadt Doha. Nach Angaben der Hamas überlebten ihre führenden Vertreter. Getötet wurden nach den von der BBC zitierten Berichten fünf Hamas-Mitglieder auf niedrigerer Ebene sowie ein katarischer Sicherheitsbeamter. Katar wertete den Angriff als Verletzung seiner Souveränität. 17
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Später im selben Monat bedauerte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu laut einer vom Weißen Haus geschilderten Darstellung gegenüber Katars Ministerpräsidenten den Tod des Sicherheitsbeamten und die Verletzung der katarischen Souveränität. Er habe zudem erklärt, Israel werde keinen solchen Angriff wieder durchführen. 17
Netanjahus Likud-Partei weist Kushners Lesart zurück. Nach ihrer Darstellung führten die Ausweitung der Einsätze in Gaza-Stadt, der Angriff auf Hamas-Führer in Katar und der Druck von US-Präsident Donald Trump gemeinsam dazu, dass die Hamas ihre Forderungen fallen ließ und der Freilassung der verbliebenen Geiseln zustimmte.
Damit stehen sich zwei gegensätzliche politische Deutungen gegenüber:
Beide Erklärungen sind Bewertungen von beteiligten politischen Akteuren. Sie belegen nicht unabhängig, dass eine einzelne Maßnahme das Abkommen erzwungen hätte.
Nach der anfänglichen Vereinbarung über Waffenruhe und Geiseln verlagerte sich der Konflikt auf die Frage, wie Gaza künftig verwaltet und gesichert werden soll. Eine von den USA unterstützte Roadmap sieht vor, dass die Hamas Waffen und Regierungsgewalt abgibt, Israel seine Truppen abzieht und eine palästinensische, nicht von der Hamas geführte Verwaltung Verantwortung übernimmt. Außerdem wurde eine internationale Stabilisierungsmission erwogen.
Der Kernstreit ist die Abfolge dieser Schritte. Reuters berichtete im August 2026, Gespräche seien ohne Durchbruch beendet worden, weil Israel und die Hamas an ihren zentralen Forderungen festhielten. Vorgesehen war eine schrittweise Entwaffnung der Hamas parallel zu einem israelischen Rückzug. Die Hamas erklärte jedoch, eine Umsetzung setze voraus, dass Israel zunächst eigene Zusagen erfülle.
Israel wiederum erklärte, es werde seine Truppen nicht weiter verlegen oder abziehen, bevor die Hamas umfassend entwaffnet sei. US- und israelische Stellen verknüpften auch den Wiederaufbau mit der Demilitarisierung.
Kushners Aussagen erläutern, wie er das Zustandekommen des Abkommens vom Oktober 2025 erklärt: Die USA hätten Israels diplomatische Verwundbarkeit nach Doha genutzt, um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen. Die Regierungspartei in Israel deutet dieselbe Episode hingegen als Teil einer Druckkampagne gegen die Hamas.
Für die Zukunft Gazas ist jedoch die Umsetzung wichtiger als diese rückblickende Deutung. Ein dauerhafter Übergang hängt davon ab, ob die Entwaffnung überprüfbar gelingt, wann und in welchem Umfang Israel Truppen abzieht, wie der Wiederaufbau organisiert wird und ob eine neue zivile Verwaltungsstruktur ohne Hamas die Kontrolle übernehmen kann.
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Jared Kushner bezeichnete Israels Angriff auf Doha vom 9. September 2025 als „schrecklich“ und militärisch erfolglos.
Jared Kushner bezeichnete Israels Angriff auf Doha vom 9. September 2025 als „schrecklich“ und militärisch erfolglos. Der Likud widerspricht: Der Vorstoß in Gaza Stadt, der Angriff in Doha und Druck von US Präsident Donald Trump hätten die Hamas zum Einlenken bewegt.
Die Umsetzung des Abkommens stockt vor allem wegen der Reihenfolge: Entwaffnung der Hamas, israelischer Rückzug, Wiederaufbau und eine neue Verwaltung für Gaza.