Die Hyperliquid Kontrakte deuteten für OpenAI auf ein Minus von rund 11 % auf 1,465 Billionen US Dollar und für Anthropic auf rund 4 % auf über 2,07 Billionen US Dollar hin. Zusammen lagen die impliziten Werte trotz eines Rückgangs von rund 270 Milliarden US Dollar binnen Stunden noch bei mehr als 3,5 Billionen US D...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened to the implied valuations of OpenAI and Anthropic on Hyperliquid over the weekend amid growing AI-safety fears, including each. Article summary: ## Market move Over the weekend, Hyperliquid’s synthetic contracts implied that OpenAI fell about 11% to roughly $1.465 trillion and Anthropic fell about 4% to just over $2.07 trillion. Together, that still implied more . Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Die Kursbewegung auf Hyperliquid war ein auffälliges Signal aus einem kleinen, hochspekulativen Markt – aber keine offizielle Neubewertung von OpenAI oder Anthropic. Selbst nach dem Rückgang implizierten die Kontrakte für beide privaten KI-Unternehmen zusammen noch mehr als 3,5 Billionen US-Dollar.
Am Wochenende deuteten die synthetischen Kontrakte auf Hyperliquid für OpenAI auf eine implizite Bewertung von rund 1,465 Billionen US-Dollar hin – etwa 11 % weniger. Bei Anthropic lag der implizite Wert bei etwas über 2,07 Billionen US-Dollar, ein Rückgang um rund 4 %. Damit verschwanden rechnerisch binnen Stunden etwa 270 Milliarden US-Dollar, während die gemeinsame implizite Bewertung weiter über 3,5 Billionen US-Dollar lag. 5
Diese Zahlen sind spektakulär, aber keine Unternehmensbewertungen im üblichen Sinn: Weder wechselten dabei Aktien der Firmen den Besitzer, noch wurden die Kurse von OpenAI oder Anthropic festgelegt.
Bei den Instrumenten handelte es sich um synthetische unbefristete Derivate. Sie erlauben eine Wette auf eine angenommene Marktkapitalisierung, verleihen aber keine Eigentumsrechte an den Unternehmen: keine Aktien, keine Stimmrechte, keinen Anspruch auf Vermögenswerte und kein Recht auf Umtausch in private Anteile. Der Kontraktpreis folgt lediglich einer Konvention für den impliziten Unternehmenswert. 32
Deshalb können geringe Liquidität, Hebel, Finanzierungsmechanismen und die Konstruktion des Referenzmarkts die Preise stark beeinflussen. Ein solcher Kurs ist nicht mit einer Finanzierungsrunde, einem Börsenpreis oder einer von einem Unternehmen bestätigten Bewertung gleichzusetzen.
Nach den vorliegenden Berichten wurde der Anthropic-Kontrakt zum gleitenden 24-Stunden-Durchschnitt eingefroren und abgewickelt; ein Handel auf Hyperliquid fand danach nicht mehr statt. 5
Zeitlich fiel der Ausverkauf mit größerer Aufmerksamkeit für die Warnungen von Jacob Coxon zusammen. Der Forscher hatte zunächst bei OpenAI und anschließend bei Anthropic gearbeitet, kündigte bei Anthropic und warf beiden KI-Laboren vor, mit dem Leben der Menschen zu spielen. Er warnte vor zunehmend leistungsfähigen Systemen, die übermenschlich werden, Computersysteme durch Hacking kompromittieren und bis Ende des Jahrzehnts katastrophale Folgen haben könnten. 1
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Besondere Beachtung fand Coxons Kritik auch, weil er Erfahrung bei beiden Unternehmen hatte und Berichten zufolge Anthropic-Anteile aufgab, die noch nicht unverfallbar waren. 1
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Wichtig ist die Abgrenzung seiner Aussage: Coxon beschrieb eine mögliche künftige Entwicklung hin zu sich selbst verbessernder und nicht ausreichend kontrollierter KI. Das ist kein Nachweis dafür, dass heutige Modelle bereits eine Auslöschung der Menschheit verursachen könnten. Zu den näherliegenden Risiken zählen Missbrauch, Cyberangriffe und unzureichende Schutzvorkehrungen; ein existenzielles Szenario setzt weitere rasche Fortschritte und ein Versagen der Kontrolle voraus. 1
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Auch Evan Hubinger, Leiter für Alignment bei Anthropic – also Forschung zur Ausrichtung von KI-Systemen auf menschliche Ziele und Vorgaben –, unterstrich die langfristige Sorge öffentlich. Er bezifferte die Wahrscheinlichkeit einer durch KI verursachten Auslöschung der Menschheit auf mehr als 10 %. 4
David Sacks forderte, den geplanten Börsengang von Anthropic auszusetzen, bis Coxons Vorwürfe untersucht worden seien. 4
OpenAI-Chef Sam Altman erklärte unterdessen, sein Unternehmen werde 2026 nicht an die Börse gehen. Ein IPO sei angesichts der noch anstehenden Arbeit zu Sicherheit und Alignment derzeit „nicht ratsam“. Selbst ein Risiko von 10 %, dass KI bis Ende des Jahrzehnts die Menschheit auslöschen könnte, sei nicht hinnehmbar, sagte Altman. 2
Als frühester möglicher Zeitpunkt für einen OpenAI-Börsengang gilt damit laut Berichten 2027. 3
Für Anthropic wurde eine mögliche Bewertung am öffentlichen Markt von rund 2 Billionen US-Dollar berichtet, gegenüber einer privaten Bewertung von 965 Milliarden US-Dollar. Die vorliegenden Quellen belegen jedoch weder eine abgeschlossene IPO-Einreichung noch einen verbindlichen Börsentermin. Diese Angaben bleiben daher berichtete Erwartungen. 7
Der Rückgang auf Hyperliquid deutet darauf hin, dass manche Händler bei den extrem hohen Erwartungen an OpenAI und Anthropic nun einen Abschlag für Sicherheits- und Governance-Risiken einpreisen. Wegen der Struktur und möglichen Liquiditätsgrenzen dieser Kontrakte lässt sich daraus aber kein breiter, verlässlicher Marktkonsens über den Wert beider Unternehmen ableiten.
Das nachhaltigere Signal liegt in einem Grundkonflikt der KI-Branche: Investoren setzen weiter auf außergewöhnliches Wachstum. Zugleich diskutieren Forscher und Führungskräfte zunehmend offen, ob die Leistungsfähigkeit der Systeme schneller wächst als Alignment, Cyberschutz, Aufsicht und Governance. Der Streit dreht sich weniger darum, ob heutige KI reale Risiken birgt – sondern darum, wie rasch diese Risiken zunehmen könnten, ob freiwillige Schutzmaßnahmen ausreichen und wie stark ein unwahrscheinliches, aber existenzielles Szenario gewichtet werden sollte. 1
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Die Hyperliquid Kontrakte deuteten für OpenAI auf ein Minus von rund 11 % auf 1,465 Billionen US Dollar und für Anthropic auf rund 4 % auf über 2,07 Billionen US Dollar hin.
Die Hyperliquid Kontrakte deuteten für OpenAI auf ein Minus von rund 11 % auf 1,465 Billionen US Dollar und für Anthropic auf rund 4 % auf über 2,07 Billionen US Dollar hin. Zusammen lagen die impliziten Werte trotz eines Rückgangs von rund 270 Milliarden US Dollar binnen Stunden noch bei mehr als 3,5 Billionen US Dollar.
Der frühere OpenAI und Anthropic Forscher Jacob Coxon warnte vor einer Entwicklung hin zu sich selbst verbessernder, unzureichend kontrollierter KI; OpenAI Chef Sam Altman schloss einen Börsengang 2026 aus.