Im September 2026 stellten Archäologen in Chan Chan eine fast unberührte, etwa 600 Jahre alte Grabplattform der Chimú Elite mit 38 menschlichen Überresten vor. Die Anlage lag im ummauerten Komplex Utzh An, dem früheren Gran Chimú Palast, und enthielt Metallwaffen sowie Gegenstände aus Kupfer und Gold.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did archaeologists discover at Peru’s Chan Chan in September 2026, and what do the nearly intact 600 year old elite Chimú tomb’s locati. Article summary: In September 2026, archaeologists announced a nearly intact, roughly 600 year old Chimú elite funerary platform at Chan Chan, containing 38 people and rich grave goods—a rare undisturbed context at the former Chimú capit. Topic tags: general web, health. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, click
Im September 2026 gaben Archäologen in Peru die Entdeckung einer fast unberührten, rund 600 Jahre alten Grabplattform der Chimú bekannt. In der Anlage in Chan Chan wurden die Überreste von 38 Menschen sowie reichhaltige Grabbeigaben gefunden. Für die Forschung ist dies besonders wertvoll, weil ein Elitengrab in diesem Erhaltungszustand am ehemaligen Machtzentrum der Chimú bislang nicht bekannt war. 1
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Die Anlage befand sich unter Auffüllschichten im ummauerten Komplex Utzh An, dem ehemaligen Gran-Chimú-Palast in Chan Chan nahe Trujillo an der Nordküste Perus. Chan Chan war die Hauptstadt des Chimú-Reichs, einer präinkaischen Kultur, die an Perus Nordküste etwa zwischen 900 und 1470 n. Chr. florierte. 3
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Die annähernd quadratische Plattform misst ungefähr 17 mal 17 Meter und ist rund fünf Meter hoch. Sie besitzt eine zentrale Grabkammer und seitliche Kammern. Die Berichte beschreiben die Raumaufteilung nicht völlig einheitlich: Einige sprechen von drei wesentlichen Bereichen, andere von insgesamt fünf Kammern. 3
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In der zentralen Kammer lag vermutlich die Hauptbestattung einer hochrangigen Person der Chimú. Daneben fanden die Forschenden die Überreste von 37 weiteren Menschen. Metallwaffen sowie Objekte aus Kupfer und Gold unterstreichen zusammen mit der monumentalen Architektur den hohen sozialen Rang des Bestattungskomplexes. 3
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Die Zahl der Bestatteten zeigt, dass eine Elitebestattung nicht zwingend nur einer einzelnen Person galt. Bei den weiteren Toten könnte es sich um Angehörige, Gefolgsleute, Bedienstete oder Personen mit rituellen Aufgaben gehandelt haben. Ihre Beziehungen zueinander und die Todesumstände sind jedoch noch nicht geklärt. 4
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Besondere Aufmerksamkeit erhält ein Skelett, das vollständig ausgestreckt bestattet wurde. Diese Lage gilt im Chimú-Kontext als ungewöhnlich. Sie könnte auf einen besonderen Status oder eine abweichende rituelle Behandlung hindeuten; auch ein Opfer wird als Möglichkeit diskutiert. Belegt ist das bislang nicht. 6
An dem Schädel der Hauptbestattung und an weiteren Überresten wurde zudem rotes Pigment festgestellt. Es könnte sich um Zinnober, also Quecksilbersulfid, handeln. Ob das Material tatsächlich gezielt bei einem Bestattungsritual verwendet wurde, müssen Laboranalysen noch bestätigen. 5
Mit einem Alter von etwa 600 Jahren datiert die Grabplattform in die Zeit kurz vor oder während der Inka-Eroberung des Chimú-Reichs in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Damit könnte sie helfen, Kontinuitäten und mögliche Einflüsse der Inka auf Bestattungspraktiken zu untersuchen. 4
Offenbar blieb der Eingang durch Steinauffüllungen geschützt. So entging die Anlage nach bisherigen Angaben Störungen in der Inka-Zeit, kolonialzeitlichen Plünderungen durch Spanier und späterem Raubgrabungsbetrieb. 1
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Gerade diese Unversehrtheit macht den Fund außergewöhnlich: In Chan Chan wird seit Jahrzehnten geforscht, doch nach Angaben der Archäologen wurde dort zuvor kein vergleichbar ungestörtes Elitengrab entdeckt. Anders als bei geplünderten Gräbern oder Objekten ohne gesicherten Fundort lässt sich hier untersuchen, wie Architektur, Körper, Beigaben und die Abfolge der Bestattungen ursprünglich zusammenhingen. 4
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Das Team des Sonderprojekts für den Archäologischen Komplex Chan Chan (PECACH) stieß nach ersten flachen Untersuchungen und der Beobachtung einer kleinen Vertiefung vor etwa vier Jahren auf den Bereich. Im Mai kehrten die Forschenden zurück und legten den Zugang zur Kammer vorsichtig frei. 5
Analysen der Knochen, Pigmente und Fundstücke sollen unter anderem Alter, biologisches Geschlecht, Gesundheitszustand, Ernährung, Verwandtschaft, Mobilität und die genaue zeitliche Einordnung klären. Sie könnten auch helfen, die Rolle der ausgestreckten Bestattung und der gemeinschaftlichen Beisetzungen besser zu verstehen. Ob Opfer, Nachbestattungen oder andere soziale Funktionen vorliegen, lässt sich auf Grundlage der bisher veröffentlichten Befunde noch nicht entscheiden. 5
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Der Fund unterstreicht zugleich, dass die UNESCO-Welterbestätte Chan Chan nicht nur wegen ihrer monumentalen Lehmziegelarchitektur bedeutend ist: Unter ihren Strukturen liegen weiterhin wichtige, bislang kaum erforschte Zeugnisse der chimúzeitlichen Bestattungslandschaft. 4
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Im September 2026 stellten Archäologen in Chan Chan eine fast unberührte, etwa 600 Jahre alte Grabplattform der Chimú Elite mit 38 menschlichen Überresten vor.
Im September 2026 stellten Archäologen in Chan Chan eine fast unberührte, etwa 600 Jahre alte Grabplattform der Chimú Elite mit 38 menschlichen Überresten vor. Die Anlage lag im ummauerten Komplex Utzh An, dem früheren Gran Chimú Palast, und enthielt Metallwaffen sowie Gegenstände aus Kupfer und Gold.
Weil die Bestattungen, Beigaben und Räume weitgehend in ihrer ursprünglichen Lage erhalten blieben, kann der Fund neue Einblicke in Bestattungsriten der Chimú vor und während der Inka Eroberung geben.