Am 5. September 2026 erreichte die 28 Meter hohe Spectrum Rakete von Isar Aerospace von Andøya in Norwegen aus den Erdorbit und setzte ihre Nutzlasten aus.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened during Isar Aerospace’s “Onward and Upward” mission on September 5, 2026, in which the German startup launched its 28-meter, t. Article summary: On 5 September, Isar Aerospace’s second Spectrum flight reached orbit from Andøya Spaceport and deployed its payloads, making it the first commercially developed European launcher to both achieve orbit and deliver satell. Topic tags: general, general web, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Der zweite Flug war der Durchbruch: Die deutsche Raumfahrtfirma Isar Aerospace hat mit ihrer Trägerrakete Spectrum den Erdorbit erreicht und Kundennutzlasten ausgesetzt. Die Mission „Onward and Upward“ startete am 5. September 2026 vom Andøya Spaceport im Norden Norwegens. Damit gelang erstmals einem kommerziellen europäischen Unternehmen, Satelliten mit einer in Europa entwickelten Rakete von europäischem Festland aus in die Umlaufbahn zu bringen. 16
Die zweistufige, 28 Meter hohe Spectrum hob um 22:12 Uhr MESZ (20:12 Uhr GMT) vom firmeneigenen Startkomplex auf Andøya ab. Im erst zweiten Flug erreichte sie den Orbit und führte die Aussetzung der Nutzlasten durch. 4
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An Bord waren fünf CubeSats von der TU Berlin, der Universität Maribor, EnduroSat, der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU) sowie dem TU Wien Space Team. Dazu kam eine Technologiedemonstration des Unternehmens Dcubed. Am 9. September teilte Isar mit, dass sämtliche Kundennutzlasten im Orbit ausgesetzt worden seien. Die meisten Satelliten hätten bereits Funkkontakt hergestellt und den Betrieb aufgenommen; die Dcubed-Demonstration habe ihre Ziele erfüllt. 16
Das ist mehr als ein symbolischer Erfolg: Nicht allein das Erreichen des Orbits zählt bei einem kommerziellen Start. Erst die erfolgreiche Abtrennung der Satelliten und ihre ersten Signale zeigen, dass die Mission die erwartete Transportleistung tatsächlich erbracht hat.
Beim ersten Spectrum-Flug im März 2025 hatte die Rakete zwar die Startrampe verlassen, flog aber nur etwa 30 Sekunden und endete über dem Meer. Den Orbit erreichte sie damals nicht. 16
Der jetzige Flug beweist daher deutlich mehr als einen gelungenen Start: Spectrum hat die gesamte zentrale Kette einer orbitalen Startdienstleistung absolviert – Aufstieg, Orbitinsertion, Aussetzen der Nutzlasten und den Beginn ihres Betriebs im All. Nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist Isar damit der erste Teilnehmer der European Launcher Challenge, der deren erste geforderte Orbitalstart-Marke erreicht hat.
ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher bezeichnete den Start als historisch und als „erstaunliche Leistung“. Auch die Leitung des ESA-Bereichs Raumtransport wertete das Ergebnis als Erfüllung dieses ersten Meilensteins der Launcher Challenge.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sprach von einem Meilenstein, der Deutschlands Innovationskraft und technische Expertise eindrucksvoll zeige.
Isar-Mitgründer und CEO Daniel Metzler erklärte nach dem Erfolg: „Europa hat jetzt souveränen Zugang zum Weltraum.“
Konkret bedeutet das: Europäische institutionelle und kommerzielle Kunden erhalten eine zusätzliche, in Europa entwickelte Option, kleine und mittlere Satelliten in den Orbit zu bringen. Spectrum ist für Nutzlasten von bis zu 1.000 Kilogramm in einen niedrigen Erdorbit ausgelegt. Unterstützt wurde die Mission durch das ESA-Programm Boost!; die Nutzlasten wurden über den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR ausgewählt. 14
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Für Europa, das seine Startkapazitäten unabhängiger aufstellen will, ist das ein wichtiger Schritt. Souveränität bedeutet allerdings nicht, dass Spectrum bereits mit allen großen Startsystemen konkurriert. Die Rakete bedient ein Segment für kleine bis mittlere Satelliten. Ihre angegebene Nutzlastkapazität liegt deutlich unter den Klassen schwerer Träger wie SpaceX Falcon 9 oder Falcon Heavy. 14
Ein erfolgreicher Orbitalflug ist ein technischer Nachweis – noch kein etablierter Startbetrieb. Isar muss nun zeigen, dass Spectrum verlässlich, wiederholt und in ausreichend dichter Taktung fliegen kann.
Dafür baut das Unternehmen nahe München eine 40.000 Quadratmeter große Produktionsanlage auf. Sie soll langfristig die Fertigung von bis zu 40 Spectrum-Raketen pro Jahr ermöglichen. Zudem erhielt Isar im August 2026 im Rahmen der ESA European Launcher Challenge einen Vertrag über rund 200 Millionen Euro. Das Geld soll in die Weiterentwicklung künftiger Raketen, Test- und Startinfrastruktur sowie weitere Missionen fließen.
Diese Investitionen können aus dem historischen Flug einen dauerhaften Startdienst machen. Die geplante Produktionskapazität ist jedoch zunächst ein Ziel, kein Beleg für eine bereits erreichte Startfrequenz. Entscheidend wird sein, ob Spectrum künftig regelmäßig und zuverlässig startet und Aufträge dauerhaft erfüllen kann.
„Onward and Upward“ ist für Europas kommerzielle Raumfahrt ein bedeutendes Ergebnis: Bereits beim zweiten Spectrum-Flug gelang nach dem Rückschlag von 2025 sowohl das Erreichen des Orbits als auch die nachweisliche Aussetzung der Nutzlasten. 16
Isar Aerospace wird dadurch aber nicht sofort zum vollwertigen Ersatz für SpaceX. Das Unternehmen hat sich im Markt für kleine Starts und mittelgroße Satelliten glaubwürdig positioniert. Europa steht dennoch vor der größeren Aufgabe, über verschiedene Nutzlastklassen hinweg erprobte Startsysteme mit hoher Frequenz aufzubauen.
Der Spectrum-Erfolg eröffnet Europa somit eine neue kommerzielle Startoption. Die Lücke beim Zugang zum All schließt er nicht vollständig – aber er macht sie ein Stück kleiner.
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Am 5. September 2026 erreichte die 28 Meter hohe Spectrum Rakete von Isar Aerospace von Andøya in Norwegen aus den Erdorbit und setzte ihre Nutzlasten aus.
Am 5. September 2026 erreichte die 28 Meter hohe Spectrum Rakete von Isar Aerospace von Andøya in Norwegen aus den Erdorbit und setzte ihre Nutzlasten aus. Alle Kundennutzlasten wurden im Orbit freigesetzt; die meisten der fünf CubeSats hatten bis zum 9.
Nach dem Fehlschlag des Erstflugs 2025 muss Isar nun vor allem wiederholbare, zuverlässige Starts und eine höhere Startfrequenz nachweisen.