Tesla zufolge kam FSD (Supervised) von April bis August 2026 in fünf europäischen Ländern auf rund 102 Millionen Kilometer und auf 4,1 mal weniger Kollisionen pro Kilometer als manuell gefahrene Teslas. Tesla meldete 3 Kollisionen mit FSD auf Autobahnen und 9 auf anderen Straßen, gegenüber 137 beziehungsweise 490 be...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 TerraBilder erstellt mit GPT Image 2
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What safety data did Tesla present about its supervised Full Self-Driving (FSD) system in the five European countries where it was permitted. Article summary: Tesla presented company-generated fleet data claiming that, over roughly 102 million km of FSD (Supervised) driving in five provisionally approved EU countries between April and August 2026, its system had 4.1 times fewe. Topic tags: general, news, general web, user generated, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermar
Tesla stützt seinen europäischen Sicherheitsnachweis für Full Self-Driving (Supervised) – also ein Fahrassistenzsystem, bei dem der Mensch weiterhin aufmerksam bleiben und jederzeit eingreifen muss – auf einen Vergleich von Kollisionen in der eigenen Fahrzeugflotte.
Nach Angaben des Unternehmens waren Teslas mit aktiviertem FSD (Supervised) in den fünf Ländern mit vorläufiger Genehmigung pro gefahrenem Kilometer 4,1-mal seltener an Kollisionen beteiligt als manuell gefahrene Teslas. Die Auswertung umfasst rund 102 Millionen Kilometer FSD-begleitete Fahrten von April bis August 2026. 1
2
Das ist eine auffällige Unternehmensangabe. Sie ist aber kein unabhängiger Nachweis, dass FSD die Sicherheit ursächlich um den Faktor 4,1 verbessert. Dafür sind unter anderem die Definition einer Kollision, die genaue Zusammensetzung der Fahrten und eine externe Prüfung der Methodik entscheidend.
Der Vergleich bezieht sich auf die Niederlande, Dänemark, Belgien, Estland und Litauen. Tesla erklärte, mehr als 70.000 Kundinnen und Kunden nutzten FSD (Supervised) dort; zusammen lege die Flotte täglich mehr als eine Million Kilometer zurück. 2
15
Veröffentlicht wurden folgende Kollisionszahlen:
| Straßentyp | FSD (Supervised) | Manuell gefahrene Teslas |
|---|---|---|
| Autobahnen | 3 Kollisionen | 137 Kollisionen |
| Straßen außerhalb von Autobahnen | 9 Kollisionen | 490 Kollisionen |
Die absoluten Zahlen dürfen nicht direkt gegeneinander gehalten werden: FSD-Fahrten und manuelle Fahrten umfassten unterschiedliche Kilometerleistungen. Tesla berechnete deshalb Kollisionsraten pro Kilometer und leitete daraus den Gesamtwert von 4,1 ab. 7
Die Aussage lautet also nicht schlicht „3 gegenüber 137“ oder „9 gegenüber 490“. Der Wert von 4,1-mal weniger Kollisionen ist ein distanzbereinigter, zusammengefasster Vergleich über alle fünf Länder und Straßentypen hinweg. 1
2
Am 1. September 2026 veröffentlichte Tesla ein als Open Source bezeichnetes Dashboard mit Sicherheitsnachweisen, das nach Unternehmensangaben zuvor den Regulierungsbehörden vorlag. Es bündelt neun Ergebnisse aus drei Datensätzen: darunter Flotten-Kollisionsvergleiche, Indikatoren zum Fahrverhalten, Analysen von Spurwechseln, Validierungen mit Entwicklungsfahrzeugen und Tests auf festgelegten Routen in europäischen Städten. 2
3
15
Tesla stellte die Veröffentlichung als Transparenzschritt dar und nutzte sie zur Untermauerung seines Antrags, FSD (Supervised) über die bereits zugelassenen Länder hinaus anzubieten. 1
15
Das Dashboard weist außerdem je nach Straßenklasse unterschiedliche Rückgänge der Kollisionsraten gegenüber manuell gefahrenen Teslas mit aktivierten Sicherheitsfunktionen aus. Diese Werte sind modellbasierte Vergleiche in Form von Inzidenzratenverhältnissen – keine unabhängige Prüfung durch eine Behörde. 13
Die Niederlande waren im April 2026 das erste Land mit einer vorläufigen Genehmigung. Danach folgten Belgien, Dänemark, Estland und Litauen. 1
4
15
Tesla strebte eine weitergehende EU-Zulassung für den Einsatz des überwachten Systems in der gesamten Union an. Berichten zufolge war eine mögliche Abstimmung am 6. Oktober 2026 vorgesehen. Für eine breitere Genehmigung wäre die Zustimmung von mindestens 15 der 27 EU-Mitgliedstaaten nötig gewesen, die zugleich mindestens 65 % der EU-Bevölkerung vertreten. 4
6
Für Tesla wäre das wirtschaftlich relevant: Das Unternehmen könnte die Softwarefunktion in einem wesentlich größeren europäischen Markt anbieten und ausliefern, statt auf fünf Länder beschränkt zu bleiben.
Flottendaten sind nicht wertlos. Beobachtungsdaten lassen sich aber ohne detaillierte und unabhängig prüfbare Methode nur begrenzt interpretieren.
Ein Vergleich je Kilometer kann durch Unterschiede bei Straßentyp, Verkehrsdichte, Wetter, Tageszeit, Fahrstil und Komplexität einer Strecke beeinflusst werden. Zudem entscheiden Fahrerinnen und Fahrer selbst, wann sie FSD aktivieren. FSD- und manuelle Fahrten können sich daher schon vor dem Einfluss der Software systematisch unterscheiden. Tesla räumt im Dashboard selbst ein, dass Faktoren wie Verkehr, Wetter, Lichtverhältnisse und Szenariokomplexität nicht vollständig kontrolliert werden können; Auswahl- und Restverzerrungen seien möglich. 13
Unabhängige Verkehrssicherheitsforschende bezeichneten gegenüber Reuters von Tesla selbst veröffentlichte Statistiken, die europäischen Regulierern vorgelegt worden waren, als irreführendes Marketing. Reuters berichtete zudem über Kritik an früheren Tesla-Sicherheitsbehauptungen: Dabei seien FSD-Unfälle mit Airbagauslösung mit einer breiteren US-Unfallrate verglichen worden, die auch weniger schwere Unfälle einschließt.
Diese Kritik betrifft nicht exakt denselben Fünf-Länder-Vergleich mit dem Faktor 4,1. Sie erklärt jedoch, weshalb externe Fachleute klarere Definitionen, vergleichbare Expositionsdaten und eine unabhängige Analyse verlangen, bevor die Tesla-Zahlen als abschließendes Sicherheitsurteil gelten können.
Das öffentliche Dashboard machte ausgewählte Nachweise zugänglicher. Den Konflikt über Einblick in die zugrunde liegende Sicherheitsbewertung löste es aber nicht.
Nach Reuters-Berichten drängte Tesla die niederländische Fahrzeugbehörde RDW dazu, Unterlagen aus der FSD-Sicherheitsprüfung vertraulich zu behandeln. Die Behörde erklärte, eine Veröffentlichung könne Geschäftsgeheimnisse von Tesla verletzen. Europäische Fachleute für Fahrzeug-Sicherheitsrecht kritisierten, dass damit zu viele Informationen der öffentlichen Kontrolle entzogen würden.
Auch in den USA forderten zwei Senatoren die nationale Verkehrssicherheitsbehörde auf, Teslas selbst veröffentlichte FSD-Unfallstatistiken zu prüfen. Anlass war eine Reuters-Recherche, die Teslas Darstellung von Sicherheitsdaten infrage stellte.
Teslas Dashboard legt eine große europäische Flottenauswertung vor und formuliert eine klare Unternehmensbehauptung: 4,1-mal weniger Kollisionen pro Kilometer mit FSD (Supervised) als beim manuellen Fahren eines Tesla. Vor der Distanzbereinigung meldete Tesla 3 gegenüber 137 Kollisionen auf Autobahnen sowie 9 gegenüber 490 auf anderen Straßen. 1
7
Für Behörden und Kaufinteressierte sind diese Daten relevant. Einer unabhängig bestätigten, ursächlichen Sicherheitsbewertung entsprechen sie jedoch nicht. Dafür bräuchte es transparente Kollisionsdefinitionen, Daten zu Fahrleistung und Straßenumfeld sowie eine Prüfung, die belastbar klären kann, ob FSD- und manuelle Fahrten tatsächlich vergleichbar sind. 13
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Tesla zufolge kam FSD (Supervised) von April bis August 2026 in fünf europäischen Ländern auf rund 102 Millionen Kilometer und auf 4,1 mal weniger Kollisionen pro Kilometer als manuell gefahrene Teslas.
Tesla zufolge kam FSD (Supervised) von April bis August 2026 in fünf europäischen Ländern auf rund 102 Millionen Kilometer und auf 4,1 mal weniger Kollisionen pro Kilometer als manuell gefahrene Teslas. Tesla meldete 3 Kollisionen mit FSD auf Autobahnen und 9 auf anderen Straßen, gegenüber 137 beziehungsweise 490 bei manuell gefahrenen Teslas.
Das am 1. September veröffentlichte Dashboard sollte eine breitere EU Freigabe stützen.