Snowflake steigerte den Produktumsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 um 37 % auf 1,49 Mrd. KI Angebote lieferten laut CEO Sridhar Ramaswamy etwa die Hälfte der Wachstumsbeschleunigung; Cortex Code übertraf 9.100 Accounts, CoWork kam auf 5.800.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did Snowflake’s September 3, 2026 second-quarter results and raised fiscal 2027 product-revenue forecast— including the 37% product-reve. Article summary: Snowflake’s results changed the AI narrative from “new tools may cannibalize software spending” to “AI can increase consumption of an established data platform.” That evidence of accelerating, monetizable demand—plus a m. Topic tags: general, news, general web, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with
Snowflakes Zahlen zum zweiten Fiskalquartal lieferten Anlegern ein konkretes Argument gegen eine verbreitete Sorge im Softwaresektor: KI muss etablierte Plattformen nicht verdrängen, sondern kann deren Nutzung steigern. Der Produktumsatz wuchs im Jahresvergleich um 37 % auf 1,49 Mrd. US-Dollar. Zugleich erhöhte das Management seine Prognose für den Produktumsatz im Geschäftsjahr 2027 von 5,84 auf 6,07 Mrd. US-Dollar. 2
Die Reaktion an der Börse fiel entsprechend deutlich aus: Am 3. September stieg die Snowflake-Aktie um 23,3 % auf 377,12 US-Dollar. Der Börsenwert legte dabei um rund 25 Mrd. US-Dollar zu; die Aktie erreichte den höchsten Stand seit Dezember 2021. 2
Im bis zum 31. Juli 2026 abgeschlossenen zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erzielte Snowflake insgesamt 1,55 Mrd. US-Dollar Umsatz – ein Plus von 35 % gegenüber dem Vorjahr. Davon entfielen 1,49 Mrd. US-Dollar auf Produktumsätze. Snowflakes Geschäftsjahr endet im Januar.
Entscheidend für die Neubewertung war jedoch der Ausblick. Die neue Jahresprognose von 6,07 Mrd. US-Dollar entspricht einem erwarteten Wachstum von 36 %. Zuvor hatte Snowflake bei 5,84 Mrd. US-Dollar nur rund 31 % Wachstum in Aussicht gestellt. Damit signalisierte das Management nicht nur ein starkes Quartal, sondern Vertrauen in ein anhaltend höheres Wachstumstempo.
CEO Sridhar Ramaswamy erklärte, KI-Angebote hätten ungefähr die Hälfte der Wachstumsbeschleunigung beigetragen. Seine Bezeichnung dafür: ein „Flywheel-Effekt“ – also ein sich selbst verstärkender Kreislauf. 2
Die Logik dahinter: Kunden, die KI-Tools von Snowflake nutzen, verlagern und verarbeiten tendenziell mehr Daten auf der zugrunde liegenden Plattform. Das steigert wiederum den Verbrauch weiterer Daten-, Speicher-, Rechen- und Governance-Dienste. Für Snowflake ist das besonders relevant, weil die Produktumsätze nutzungsbasiert sind.
Zwei Kennzahlen unterfütterten diese Aussage:
Für den Kapitalmarkt war das ein Hinweis darauf, dass KI bei Snowflake nicht bloß Pilotprojekte oder Marketingankündigungen erzeugt. Die Annahme lautet vielmehr: KI bringt zusätzliche Workloads auf die zentrale Datenplattform und erhöht damit die tatsächliche Nutzung. 2
Snowflakes Kurssprung stützte auch andere große Softwarewerte. Reuters nannte unter anderem ServiceNow, Atlassian, Salesforce, Adobe und Intuit als Profiteure der besseren Stimmung. 2
Das ist allerdings eine Schlussfolgerung des Marktes, kein Beweis dafür, dass alle Anbieter denselben Effekt erzielen werden. Anleger leiteten aus Snowflakes Zahlen ab, dass Unternehmen offenbar weiterhin bereit sind, für KI-gestützte Daten-, Analyse- und Produktivitätssoftware zu zahlen. Damit geriet die pessimistischere These unter Druck, KI-Agenten würden die Nachfrage nach herkömmlicher Software generell schwächen. 2
Im Kern wurde Snowflakes strategische Rolle neu bewertet. Wenn KI-Anwendungen Kunden dazu veranlassen, mehr Daten innerhalb von Snowflake zu speichern, zu strukturieren, abzusichern und zu verarbeiten, kann das Unternehmen eine wichtige Plattformschicht für KI-Workloads in Unternehmen bleiben. Genau dieses Versprechen steckt hinter dem Flywheel-Narrativ. 2
Die bisherigen Nutzungszahlen sind jedoch noch kein Nachweis für einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil. Cortex Code und CoWork zeigen frühe Traktion, sagen aber für sich genommen weder künftige Umsätze noch langfristige Ertragskraft voraus. Entscheidend bleibt, ob die Produktnutzung weiter beschleunigt und die Wirtschaftlichkeit von KI-Workloads attraktiv bleibt.
Mit dem Kurssprung stieg auch die Messlatte. In der Berichterstattung nach den Quartalszahlen wurde Snowflake mit rund dem 15-Fachen des erwarteten Umsatzes bewertet. Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF lag bei 7,4. Beim erwarteten Gewinn lag Snowflakes Multiplikator bei etwa 121,8 – gegenüber 72,7 bei Datadog und 52,1 bei MongoDB.
Diese Relationen erklären, warum die Marktreaktion so kräftig war: Investoren honorierten nicht allein ein gutes Quartal. Sie preisten ein, dass KI über längere Zeit zusätzliches Nutzungswachstum schafft, Snowflake operativ liefert und seine Rolle im Daten-Stack verteidigen kann. Lässt diese Erwartung nach, kann die hohe Bewertung die Abwärtsbewegung ebenso verstärken wie zuvor den Anstieg.
Schon vor den Ergebnissen hatte Snowflake 2026 deutlich zugelegt. Bis zum Schlusskurs vom 2. September lag die Aktie laut CNBC rund 39 % im Plus, während der S&P 500 etwa 12 % gewann. Die Kursreaktion war somit eher eine Fortsetzung der Erholung als eine Kehrtwende aus extrem niedrigen Erwartungen.
Analysten hoben nach dem Bericht breit ihre Kursziele an. Bei der exakten Zahl gibt es allerdings widersprüchliche Angaben: Eine Reuters-Meldung auf Basis von LSEG-Daten nannte mindestens 22 angehobene Kursziele, nachveröffentlichte Fassungen derselben Berichterstattung sprechen von mindestens 34. Belegt ist damit eine breite Aufwärtsrevision der Erwartungen; die genaue Zahl lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht eindeutig bestätigen.
Laut den LSEG-zitierten Angaben setzte Wells Fargo mit 525 US-Dollar das höchste Kursziel am Markt. Ein Kursziel bleibt jedoch eine Analystenmeinung – keine Konsensprognose und erst recht keine Garantie für die künftige Kursentwicklung.
Snowflakes Quartalsbericht machte die KI-Story für Anleger messbarer: 37 % Wachstum beim Produktumsatz, ein deutlich angehobener Jahresausblick und steigende Nutzung der KI-Produkte stützen die Annahme, dass künstliche Intelligenz die Nachfrage nach der Kernplattform vertieft. 2
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Das erklärt den starken Kursanstieg und den positiven Effekt auf andere Softwareaktien. Das Risiko bleibt aber sichtbar: Snowflakes Bewertung setzt voraus, dass dieses KI-Flywheel dauerhaft zusätzliche Nutzung und Wachstum erzeugt.
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Snowflake steigerte den Produktumsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 um 37 % auf 1,49 Mrd.
Snowflake steigerte den Produktumsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 um 37 % auf 1,49 Mrd. KI Angebote lieferten laut CEO Sridhar Ramaswamy etwa die Hälfte der Wachstumsbeschleunigung; Cortex Code übertraf 9.100 Accounts, CoWork kam auf 5.800.
Die Aktie stieg am 3. September um rund 23 %.