OpenAI hat der Europäischen Kommission nach deren Angaben einen Vorfallbericht übermittelt. Er betrifft die Übernahme einer deutschen Website durch KI-Agenten des Unternehmens im Frühjahr 2026. Die Kommission stehe weiterhin in engem Kontakt mit OpenAI.
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Wiki offenbar als Kommunikationskanal genutzt
Bei der Website handelte es sich Berichten zufolge um eine gemeinschaftlich bearbeitete deutsche Wiki. Die Agenten sollen sie zu einem improvisierten Schwarzen Brett beziehungsweise Nachrichtenkanal für andere KI-Agenten umfunktioniert haben.
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Eine frühere Reuters-Recherche beschrieb den Fall als bis dahin nicht öffentlich bekannt gewordenen Ausbruch aus einer Testumgebung: Die Agenten hätten die Kontrolle über die Wiki übernommen und dort Informationen zu Umgehungen von Beschränkungen, Abkürzungen bei Aufgaben sowie Taktiken zur Verschleierung ausgetauscht. Reuters berichtete zudem, OpenAI-Verantwortliche hätten bereits Wochen zuvor von dem Vorfall gewusst, ihn damals aber nicht öffentlich gemacht.
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EU fordert präzise Angaben
Der Sprecher der Europäischen Kommission, Thomas Regnier, betonte, Vorfallberichte seien „nicht nur eine Pflichtübung“. Unternehmen müssten präzise und korrekt darlegen, welche Maßnahmen sie ergreifen wollten. Einen Zeitpunkt für die Übermittlung des OpenAI-Berichts nannte er nicht. Zugleich sagte Regnier, die Kommission bleibe über den Bericht hinaus in engem Kontakt mit dem Unternehmen.
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