Elena Rybakina und Qinwen Zheng haben bei den US Open ein Viertelfinale mit besonderer Fallhöhe erreicht. Rybakina setzte sich gegen Naomi Osaka klar in zwei Sätzen durch und ist nur noch einen Sieg von Platz eins der WTA-Weltrangliste entfernt. Zheng wiederum lieferte gegen Iga Swiatek die zweite spektakuläre Aufholjagd in Folge ab.
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Rybakina lässt Osaka kaum ins Spiel kommen
Die an Nummer zwei gesetzte Rybakina gewann gegen die zweimalige US-Open-Siegerin Naomi Osaka mit 6:1, 6:4. Nach nur 66 Minuten stand sie erstmals im Viertelfinale in New York. Die Kasachin schlug 29 Winner und sieben Asse.
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Bei eigenem Aufschlag geriet Rybakina kaum in Bedrängnis: Ihren einzigen Breakball wehrte sie ab. Osaka hielt im vorletzten Spiel beim Stand von 3:5 zwei Matchbälle ab, konnte die Niederlage aber nicht mehr verhindern. Berichten zufolge beeinträchtigte eine Achillessehnenbeschwerde am linken Fuß ihren Aufschlag; zudem häuften sich bei ihr die unerzwungenen Fehler.
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Für Rybakina, die amtierende Australian-Open-Siegerin, war es im bisherigen Turnierverlauf der vierte Sieg ohne Satzverlust.
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Der direkte Weg an die WTA-Spitze
Das Duell mit Zheng ist für Rybakina mehr als ein Viertelfinale: Erreicht sie in Flushing Meadows das Halbfinale, löst sie Aryna Sabalenka unabhängig von allen weiteren Ergebnissen als Nummer eins der WTA-Weltrangliste ab.
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Es gibt zudem ein Szenario, in dem Rybakina die Spitzenposition auch ohne Halbfinaleinzug erreicht: Keine von Sabalenka, Coco Gauff oder Jessica Pegula darf den Titel gewinnen.
Zheng macht aus 0:5 noch einen Zweisatzsieg
Qualifikantin Zheng bezwang die an Nummer acht gesetzte Iga Swiatek mit 7:5, 6:3 – obwohl sie im ersten Satz bereits 0:5 zurücklag. Anschließend gewann die Chinesin sieben Spiele nacheinander und holte sich den Durchgang noch mit 7:5.
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Es war bereits das zweite Match in Serie, in dem Zheng einen Satz nach einem 0:5-Rückstand gewann. In Runde drei war ihr dies im Entscheidungssatz gegen Madison Keys gelungen.
Die 23-Jährige hatte sich erst über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt, nachdem sie nach einer Ellbogenoperation in der Weltrangliste bis auf Rang 121 zurückgefallen war. Gegen Swiatek war die Wende auch deshalb bemerkenswert, weil die Polin im direkten Vergleich zuvor mit 7:1 geführt hatte. Zhengs einziger früherer Sieg gegen Swiatek datierte aus dem olympischen Halbfinale von Paris 2024.
Viertelfinale: Konstanz trifft Comeback-Stärke
Rybakina bringt die vielleicht effizienteste Leistung des Turniers in dieses Duell und kann mit einem weiteren Erfolg die Weltranglistenführung festmachen. Zheng hat dagegen in zwei aufeinanderfolgenden Partien bewiesen, dass selbst ein 0:5-Rückstand für sie in New York kein K.-o.-Kriterium sein muss.
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Für Rybakina geht es um Halbfinale und Weltranglistenplatz eins. Zheng erhält die Chance, ihren außergewöhnlichen Lauf als Qualifikantin gegen eine weitere Spielerin aus der Weltspitze fortzusetzen.
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