Energy Aspects erwartet im dritten Quartal 2026 ein globales Heizöldefizit von 218.000 Barrel pro Tag – das erste seit dem dritten Quartal 2025. Sehr schwefelarmes Schiffstreibstofföl in Singapur verteuerte sich seit Beginn des Iran Kriegs bis zum 1.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How are the U.S.-Iran conflict around the Strait of Hormuz and Ukrainian attacks on Russian refineries expected to create a global fuel-oil. Article summary: The projected 218,000-bpd Q3 2026 fuel-oil deficit is primarily a refining-and-logistics shortage, not simply a crude-oil shortage. War has removed or constrained refinery output and export routes, while refiners are dir. Topic tags: general, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers,
Entscheidend ist nicht allein, ob ausreichend Rohöl vorhanden ist. Die Engpassstelle liegt bei der Verarbeitung in Raffinerien und beim Transport der daraus erzeugten Produkte. Der Konflikt rund um die Straße von Hormus beeinträchtigt Raffineriebetrieb und Tankerverkehr im Golf; ukrainische Angriffe haben zugleich Russlands Raffinerieleistung geschwächt. Wo die Verarbeitungskapazität knapp ist, setzen Raffinerien zudem auf Diesel, Benzin und Kerosin – und nicht auf Heizöl. 1
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Das Beratungsunternehmen Energy Aspects rechnet im dritten Quartal 2026 mit einem globalen Defizit von 218.000 Barrel Heizöl pro Tag. Es wäre das erste erwartete Fehlangebot seit dem dritten Quartal 2025. 3
Die Störungen im Golf treffen raffinierte Produkte besonders stark. Ein Teil der Rohölexporte kann über Pipelines an der Straße von Hormus vorbeigeleitet werden. Für Exporte von Benzin, Diesel, Kerosin oder Heizöl gibt es jedoch in der Regel keinen vergleichbaren groß angelegten Ausweichweg. Wenn Tankerverkehr und Raffinerien gestört sind, ist das Angebot an Ölprodukten daher stärker gefährdet als die Rohölversorgung. 1
Das Ausmaß ist erheblich: Analysten schätzten die Unterbrechungen der Öllieferungen aus dem Golf Ende August auf etwa 5 bis 7 Millionen Barrel pro Tag. Die Konflikte im Golf und in der Ukraine hatten die weltweite Raffineriekapazität zugleich um ungefähr ein Zehntel reduziert. 4
Russland ist der zweite zentrale Belastungsfaktor. Ukrainische Angriffe beeinträchtigten den Raffineriebetrieb, verringerten die Kraftstoffproduktion und trugen zu Engpässen im Inland sowie zu Exportbeschränkungen bei. 4
9 Die russischen Heizölexporte fielen im August laut Marktdaten auf das Rekordtief von 591.000 Barrel pro Tag. Im Jahr 2025 hatten sie im Durchschnitt noch bei mehr als 860.000 Barrel pro Tag gelegen.
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Auch die Heizölexporte aus dem Nahen Osten gingen deutlich zurück: Von März bis August lagen sie bei durchschnittlich 447.000 Barrel pro Tag, ein Rückgang um 45 % gegenüber dem Vorjahr. Die kuwaitische Raffinerie Al-Zour, zuvor ein wichtiger Lieferant, exportierte nach März nur noch eine Ladung von 26.000 Barrel pro Tag; im Januar und Februar waren es noch rund 191.000 Barrel pro Tag gewesen. 3
Heizöl ist ein Rückstandsprodukt der Raffination, kann aber auch als Einsatzstoff für weitere Verarbeitungsstufen dienen. Weil Diesel, Benzin und Kerosin knapp sind, haben Raffinerien einen wirtschaftlichen Anreiz, verfügbare Heizölkomponenten zur Herstellung dieser höherwertigen Verkehrskraftstoffe einzusetzen, statt sie als Heizöl zu verkaufen. 3
Das verknappt das Angebot für zwei große Abnehmergruppen: die Schifffahrt und Stromerzeuger. Es erklärt auch, weshalb Rohölpreise ohne einen gleich starken Preissprung bleiben können, während bei raffinierten Produkten dennoch akute Engpässe entstehen. 1
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Der Preis für sehr schwefelarmes Heizöl in Singapur (VLSFO), den maßgeblichen regelkonformen Schiffstreibstoff, war vom Beginn des Iran-Kriegs bis zum 1. September um 76 % auf knapp 825 US-Dollar je Tonne gestiegen. Das entspricht etwa 130 US-Dollar je Barrel. Brent-Rohöl verteuerte sich im selben Zeitraum um 40 %. 3
Auch die physischen Puffer sind klein: Die Heizölbestände in Singapur, im europäischen Handelsraum Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen und in Fudschaira lagen rund 30 % unter ihren jeweiligen saisonalen Dreijahresdurchschnitten. 3
Längere Routen verschärfen die Lage zusätzlich. Schiffe, die wegen der Bedrohung durch die Huthi-Miliz den Bab al-Mandab oder das Rote Meer meiden, müssen weitere Strecken fahren und verbrauchen dadurch mehr Bunkertreibstoff – selbst bei schwächerer Frachtnachfrage. 3
Geringere Raffineriekapazitäten und niedrigere Kraftstoffexporte aus China haben eine potenzielle Ausgleichsquelle für den regionalen Markt geschwächt. 1
3 Zusätzliche chinesische Mengen hätten andernfalls einen Teil der ausbleibenden Lieferungen aus dem Golf und Russland in Asien ersetzen können.
Für Chinas Markt für 180CST-Heizöl enthalten die vorliegenden Belege allerdings keine konkreten Angaben zu Preisen, Preisaufschlägen, Lagerbeständen oder einer bestätigten Marktrichtung. Eine präzise Bewertung der Reaktion dieses Segments wäre daher nicht durch die verfügbaren Informationen gedeckt.
Asien ist den gestörten Lieferungen aus dem Golf besonders stark ausgesetzt. Die Importe raffinierter Produkte in die Region fielen im August auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Konflikts. 2
3 Gleichzeitig konkurriert die Region um Ersatzladungen, während russische Lieferungen begrenzt sind und China weniger Entlastung bieten kann.
Singapur ist besonders verwundbar, weil der Stadtstaat der weltweit größte Bunkerstandort ist. Dort werden fast 1 Million Barrel Bunkertreibstoff pro Tag verbraucht; mehr als die Hälfte dieser Menge muss importiert werden. 3
Eine schwächere Schifffahrtsaktivität oder sinkende Frachtraten könnten den Verbrauch zwar am Rand dämpfen. Sie setzen aber weder verlorene Raffineriekapazität wieder in Gang noch öffnen sie gestörte Exportwege, füllen niedrige Lagerbestände auf oder beseitigen den Mehrverbrauch durch längere Routen. Das Kernrisiko für Singapur bleibt eine physische Verknappung regelkonformen Schiffstreibstoffs. Höhere Bunkerkosten können die Transportkosten erhöhen – wie stark sie sich in Frachtraten niederschlagen, hängt jedoch von Frachtnachfrage und verfügbarer Schiffskapazität ab. 1
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Energy Aspects erwartet im dritten Quartal 2026 ein globales Heizöldefizit von 218.000 Barrel pro Tag – das erste seit dem dritten Quartal 2025.
Energy Aspects erwartet im dritten Quartal 2026 ein globales Heizöldefizit von 218.000 Barrel pro Tag – das erste seit dem dritten Quartal 2025. Sehr schwefelarmes Schiffstreibstofföl in Singapur verteuerte sich seit Beginn des Iran Kriegs bis zum 1.
Für Chinas 180CST Heizölmarkt liefern die vorliegenden Belege keine belastbaren Preis oder Bestandsdaten.