Belgische Behörden beschlagnahmten am 19. August 65.244.757,07 Euro von McKinsey Konten in Brüssel. Die französische Finanzstaatsanwaltschaft PNF ermittelt seit März 2022, nachdem eine Senatsuntersuchung Fragen zur Steuerpraxis von McKinsey France und zum Einfluss privater Beratungen auf die Politik aufgeworfen hatte.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Belgian authorities seize from McKinsey & Company in Brussels on August 19 in connection with France’s four-year investigation into. Article summary: Belgian authorities froze €65,244,757.07 held in McKinsey & Company accounts in Brussels on 19 August. It is a provisional asset seizure—not a finding of guilt—in France’s ongoing investigation into suspected aggravated . Topic tags: general, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Belgische Behörden haben am 19. August insgesamt 65.244.757,07 Euro auf Konten von McKinsey & Company in Brüssel beschlagnahmt. Die Maßnahme erfolgte auf Ersuchen französischer Ermittler im seit Jahren laufenden Verfahren wegen des Verdachts auf besonders schwere Geldwäsche im Zusammenhang mit Steuerbetrug. Sie stellt keine gerichtliche Feststellung einer Schuld von McKinsey oder einzelnen Personen dar. 1
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Das Geld wurde im Rahmen der Zusammenarbeit belgischer und französischer Justizbehörden auf McKinsey-Konten in Brüssel sichergestellt. Nach Angaben der französischen Finanzstaatsanwaltschaft PNF entspricht der Betrag 96 Prozent des bislang geschätzten Steuerschadens – also nahezu der gesamten Summe, die den französischen Fiskus nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft geschädigt haben könnte. 9
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Eine solche Vermögensabschöpfung dient zunächst dazu, mögliche Vermögenswerte für die Dauer der Ermittlungen zu sichern. Daraus folgt nicht automatisch, dass Steuern rechtswidrig hinterzogen wurden, Gelder gewaschen wurden oder am Ende eine Sanktion verhängt wird.
Die PNF – Frankreichs auf schwere Wirtschafts- und Finanzdelikte spezialisierte Staatsanwaltschaft – leitete im März 2022 Vorermittlungen ein. Vorausgegangen war eine Untersuchung des französischen Senats über die wachsende Rolle privater Beratungsunternehmen bei der Gestaltung öffentlicher Politik. 1
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Dabei geriet auch die Körperschaftsteuerpraxis von McKinsey France in den Blick. Berichte über die Senatsuntersuchung zufolge hatte das Unternehmen trotz umfangreicher Tätigkeit in Frankreich, einschließlich Aufträgen für staatliche Stellen, über ein Jahrzehnt keine Körperschaftsteuer in Frankreich gezahlt. 5
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Gegenstand der Ermittlungen ist der Verdacht auf besonders schwere Geldwäsche aus Steuerbetrug. Im Mittelpunkt steht die steuerliche Situation von McKinsey in Frankreich. 5
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Die Ermittler prüfen, ob der in Frankreich zu versteuernde Gewinn von McKinsey France durch Zahlungen oder Belastungen mit verbundenen Konzerngesellschaften außerhalb Frankreichs verringert worden sein könnte. Praktisch geht es damit um die Frage, ob die konzerninternen Verrechnungspreise die wirtschaftliche Tätigkeit und Wertschöpfung in Frankreich angemessen abbildeten.
Das ist ein Ermittlungsansatz, keine gerichtliche Schlussfolgerung. Die verfügbaren Berichte belegen weder, dass McKinsey Gewinne unzulässig verlagert hat, noch dass das Unternehmen am Ende genau den nun gesicherten Betrag schuldet. 1
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Französische Behörden durchsuchten im Mai 2022 Räumlichkeiten der McKinsey-Gruppe, darunter das Pariser Büro. In den Jahren 2025 und 2026 wurden Zeugen und Beschuldigte vernommen; zugleich beantragten die Ermittler grenzüberschreitende Unterstützung, die zur Sicherstellung in Brüssel führte. 1
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Die Steuerermittlungen entstanden in einer breiteren französischen Debatte über die Nutzung externer Beratungsfirmen durch die Regierung von Präsident Emmanuel Macron. Die Senatsuntersuchung nahm den Einfluss solcher Unternehmen auf öffentliche Entscheidungen unter die Lupe und rückte auch McKinseys Steuerstruktur stärker in den öffentlichen und staatsanwaltschaftlichen Fokus. 1
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Dieser politische Kontext entscheidet allerdings nicht über die steuerrechtlichen Vorwürfe. Das laufende Verfahren bezieht sich auf den Verdacht der Geldwäsche im Zusammenhang mit Steuerbetrug; die öffentliche Kritik an Beratungsaufträgen des Staates ist davon zu unterscheiden.
Die Sicherstellung von 65,2 Millionen Euro ist einer der greifbarsten finanziellen Schritte in den inzwischen vier Jahre dauernden Ermittlungen. Das Verfahren ist jedoch nicht abgeschlossen. McKinsey bestreitet Fehlverhalten, erklärt die Einhaltung der geltenden französischen Steuerregeln und betont die Zusammenarbeit mit den Behörden. 17
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Entscheidend bleibt daher: Die Staatsanwaltschaft hat Gelder in einer Höhe gesichert, die annähernd ihrem geschätzten Steuerschaden entspricht. Eine Verurteilung oder abschließende Entscheidung über eine Haftung ist damit nicht verbunden. 9
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Belgische Behörden beschlagnahmten am 19. August 65.244.757,07 Euro von McKinsey Konten in Brüssel.
Belgische Behörden beschlagnahmten am 19. August 65.244.757,07 Euro von McKinsey Konten in Brüssel. Die französische Finanzstaatsanwaltschaft PNF ermittelt seit März 2022, nachdem eine Senatsuntersuchung Fragen zur Steuerpraxis von McKinsey France und zum Einfluss privater Beratungen auf die Politik aufgeworfen hatte.
McKinsey weist Fehlverhalten zurück und erklärt, mit den Behörden zu kooperieren.