Werbe IDs auf dienstlichen Smartphones und Computern können mit Standortdaten verknüpft sein, die auf dem kommerziellen Datenmarkt gehandelt werden. Luftwaffe, Heer, Marine und das US Spezialkräftekommando meldeten unterschiedliche Maßnahmen und Zeitpläne.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How and why have U.S. military branches disabled advertising identifiers on government issued phones and computers after adversaries used co. Article summary: military organizations have begun disabling advertising identifiers—unique IDs used by ad tech systems—on some government phones and computers because commercial location data associated with those IDs can be bought, ana. Topic tags: general web, workflow, code, security, privacy. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, char
US-Militärstellen haben Werbe-Identifikatoren auf Teilen ihrer dienstlich ausgegebenen Smartphones und Computer deaktiviert. Der Grund: Standortdaten, die mit solchen Kennungen verknüpft sind, können kommerziell erworben, ausgewertet und von Gegnern genutzt werden, um eingesetztes US-Personal zu identifizieren oder zu überwachen. Die Maßnahme schließt eine wichtige Datenlücke – sie beseitigt das Risiko aber nicht vollständig. 7
Auslöser waren Berichte des US-Zentralkommandos CENTCOM über mehrere Bedrohungshinweise: Gegner hätten kommerzielle Standortdaten genutzt, um US-Kräfte im Nahen Osten ins Visier zu nehmen oder zu überwachen. 4
Eine Mobile Advertising ID (MAID) ist eine dauerhafte, gerätespezifische Werbekennung. Sie hilft Werbesystemen dabei, Aktivitäten über Apps hinweg zuzuordnen und Werbung zu messen oder auszuspielen. Sie kann mit Standortbeobachtungen verknüpft werden. 7
Apps und eingebundene Software-Komponenten sammeln mitunter Geräte- und Standortinformationen für Werbung oder Analysen. Datenhändler bündeln solche Daten, bereiten sie auf und verkaufen sie weiter. Käufer können dann etwa nach Geräten suchen, die wiederholt in der Nähe sensibler Orte wie Militärstützpunkte auftauchen, und deren Bewegungen nachvollziehen. 7
Dafür müsste ein Gegner weder in militärische Netzwerke eindringen noch einen Stützpunkt klassisch observieren. Es kann genügen, legal oder über Mittelsmänner verfügbare Daten zu erwerben, Gerätegruppen an einer Anlage zu erkennen und Bewegungsprofile, Netzwerkeigenschaften oder aus Apps stammende Signale miteinander zu verknüpfen. 7
Die Abschaltung der Werbe-ID kann verhindern, dass Standortdaten eines Geräts über viele großvolumige Werbedatenströme weitergegeben werden. Andere Apps, technische Geräteinformationen, Netzwerkdaten oder kombinierte Standortaufzeichnungen können jedoch weiterhin Rückschlüsse ermöglichen. 7
Dass angeblich anonymisierte Mobilfunk- und Werbedaten sensible Bewegungsmuster offenlegen können, ist seit Langem bekannt. Standortdaten aus Werbesystemen können Aufenthalte an kritischen Einrichtungen sichtbar machen und einzelne Geräte über längere Zeit verfolgbar machen. Neu an den aktuellen Angaben ist die ausdrückliche Bestätigung, dass Gegner diesen kommerziellen Markt nutzen könnten, um eingesetzte US-Kräfte zu lokalisieren. 4
7
Im Nahen Osten war die Sorge offenbar so groß, dass Verantwortliche strengere Regeln für Handys erwogen. Hintergrund waren auch Befürchtungen, von Mobilgeräten hochgeladene Onlinevideos könnten Iran beim Anvisieren von US-Stützpunkten helfen. 7
Noch im Frühjahr 2026 hatte CENTCOM erklärt, dass Werbe-IDs auf vom Verteidigungsministerium ausgegebenen Smartphones weiterhin aktiviert seien; eine Funktion zur zentralen Deaktivierung werde erst getestet. Die NSA und die US-Cybersicherheitsbehörde CISA hatten die Deaktivierung auf iOS- und Android-Geräten bereits seit Jahren empfohlen. 1
3
Wyden und der Abgeordnete Pat Harrigan forderten das Pentagon auf zu prüfen, ob die Gefahren des kommerziellen Standortdatenhandels ausreichend eingedämmt worden sind. 7 Zu den geforderten Schutzmaßnahmen gehören:
Die zentrale Einschränkung bleibt: Gerätemanagement schützt nur dienstlich verwaltete Hardware. Solange private Geräte, App-Berechtigungen, der Handel mit Nutzerdaten und Web-Tracking nicht ebenfalls berücksichtigt werden, könnten Gegner weiterhin verwertbare Hinweise über US-Personal erhalten. 7
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Werbe IDs auf dienstlichen Smartphones und Computern können mit Standortdaten verknüpft sein, die auf dem kommerziellen Datenmarkt gehandelt werden.
Werbe IDs auf dienstlichen Smartphones und Computern können mit Standortdaten verknüpft sein, die auf dem kommerziellen Datenmarkt gehandelt werden. Luftwaffe, Heer, Marine und das US Spezialkräftekommando meldeten unterschiedliche Maßnahmen und Zeitpläne.
Die Abschaltung verringert eine Datenquelle, schützt aber nicht umfassend vor Tracking über private Geräte, Apps, Browser oder andere technische Merkmale.
Werbe IDs auf dienstlichen Smartphones und Computern können mit Standortdaten verknüpft sein, die auf dem kommerziellen Datenmarkt gehandelt werden. Luftwaffe, Heer, Marine und das US Spezialkräftekommando meldeten unterschiedliche Maßnahmen und Zeitpläne.
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US-Militärstellen haben Werbe-Identifikatoren auf Teilen ihrer dienstlich ausgegebenen Smartphones und Computer deaktiviert. Der Grund: Standortdaten, die mit solchen Kennungen verknüpft sind, können kommerziell erworben, ausgewertet und von Gegnern genutzt werden, um eingesetztes US-Personal zu identifizieren oder zu überwachen. Die Maßnahme schließt eine wichtige Datenlücke – sie beseitigt das Risiko aber nicht vollständig. 7
Auslöser waren Berichte des US-Zentralkommandos CENTCOM über mehrere Bedrohungshinweise: Gegner hätten kommerzielle Standortdaten genutzt, um US-Kräfte im Nahen Osten ins Visier zu nehmen oder zu überwachen. 4
Eine Mobile Advertising ID (MAID) ist eine dauerhafte, gerätespezifische Werbekennung. Sie hilft Werbesystemen dabei, Aktivitäten über Apps hinweg zuzuordnen und Werbung zu messen oder auszuspielen. Sie kann mit Standortbeobachtungen verknüpft werden. 7
Apps und eingebundene Software-Komponenten sammeln mitunter Geräte- und Standortinformationen für Werbung oder Analysen. Datenhändler bündeln solche Daten, bereiten sie auf und verkaufen sie weiter. Käufer können dann etwa nach Geräten suchen, die wiederholt in der Nähe sensibler Orte wie Militärstützpunkte auftauchen, und deren Bewegungen nachvollziehen. 7
Dafür müsste ein Gegner weder in militärische Netzwerke eindringen noch einen Stützpunkt klassisch observieren. Es kann genügen, legal oder über Mittelsmänner verfügbare Daten zu erwerben, Gerätegruppen an einer Anlage zu erkennen und Bewegungsprofile, Netzwerkeigenschaften oder aus Apps stammende Signale miteinander zu verknüpfen. 7
Die Abschaltung der Werbe-ID kann verhindern, dass Standortdaten eines Geräts über viele großvolumige Werbedatenströme weitergegeben werden. Andere Apps, technische Geräteinformationen, Netzwerkdaten oder kombinierte Standortaufzeichnungen können jedoch weiterhin Rückschlüsse ermöglichen. 7
Dass angeblich anonymisierte Mobilfunk- und Werbedaten sensible Bewegungsmuster offenlegen können, ist seit Langem bekannt. Standortdaten aus Werbesystemen können Aufenthalte an kritischen Einrichtungen sichtbar machen und einzelne Geräte über längere Zeit verfolgbar machen. Neu an den aktuellen Angaben ist die ausdrückliche Bestätigung, dass Gegner diesen kommerziellen Markt nutzen könnten, um eingesetzte US-Kräfte zu lokalisieren. 4
7
Im Nahen Osten war die Sorge offenbar so groß, dass Verantwortliche strengere Regeln für Handys erwogen. Hintergrund waren auch Befürchtungen, von Mobilgeräten hochgeladene Onlinevideos könnten Iran beim Anvisieren von US-Stützpunkten helfen. 7
Noch im Frühjahr 2026 hatte CENTCOM erklärt, dass Werbe-IDs auf vom Verteidigungsministerium ausgegebenen Smartphones weiterhin aktiviert seien; eine Funktion zur zentralen Deaktivierung werde erst getestet. Die NSA und die US-Cybersicherheitsbehörde CISA hatten die Deaktivierung auf iOS- und Android-Geräten bereits seit Jahren empfohlen. 1
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Wyden und der Abgeordnete Pat Harrigan forderten das Pentagon auf zu prüfen, ob die Gefahren des kommerziellen Standortdatenhandels ausreichend eingedämmt worden sind. 7 Zu den geforderten Schutzmaßnahmen gehören:
Die zentrale Einschränkung bleibt: Gerätemanagement schützt nur dienstlich verwaltete Hardware. Solange private Geräte, App-Berechtigungen, der Handel mit Nutzerdaten und Web-Tracking nicht ebenfalls berücksichtigt werden, könnten Gegner weiterhin verwertbare Hinweise über US-Personal erhalten. 7
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Werbe IDs auf dienstlichen Smartphones und Computern können mit Standortdaten verknüpft sein, die auf dem kommerziellen Datenmarkt gehandelt werden. Luftwaffe, Heer, Marine und das US Spezialkräftekommando meldeten unterschiedliche Maßnahmen und Zeitpläne.
Die Abschaltung verringert eine Datenquelle, schützt aber nicht umfassend vor Tracking über private Geräte, Apps, Browser oder andere technische Merkmale.