Sergej Lawrow erklärte beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok, die NATO hätte sich nach dem Ende der Sowjetunion ebenso auflösen müssen wie der Warschauer Pakt. Lawrow bezeichnete die Mission „Arctic Sentry“ als direkte Bedrohung; EU und NATO verwiesen dagegen auf Russlands Krieg gegen die Ukraine, Luftraumv...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 TerraBilder erstellt mit GPT Image 2
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did Russian Foreign Minister Sergey Lavrov argue at the September 2026 Eastern Economic Forum in Vladivostok that NATO should have disso. Article summary: Lavrov presented NATO as a post–Cold War alliance searching for a rationale to survive, while Rutte and von der Leyen portrayed Russia’s war and alleged hybrid operations as evidence that European security is under growi. Topic tags: general, news, general web, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with
Russland und die europäischen Verbündeten deuten die Sicherheitslage auf dem Kontinent grundverschieden. Beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow, die NATO habe nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Warschauer Pakts ihren ursprünglichen Zweck verloren. In Brüssel hielten NATO-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dagegen: Gerade Russlands Krieg gegen die Ukraine und mutmaßliche hybride Aktivitäten in Europa machten gemeinsame Verteidigung und anhaltende Hilfe für Kyjiw dringlicher.
Lawrow sagte, die NATO hätte sich nach dem Ende der Sowjetunion auflösen sollen – so wie der Warschauer Pakt. Stattdessen suche das Bündnis nach neuen Vorwänden, um seine aus seiner Sicht „künstliche Existenz“ zu verlängern.
In dieser Lesart sind die Aktivitäten der NATO nach dem Kalten Krieg ein wesentlicher Treiber der Instabilität. Das wachsende Augenmerk des Bündnisses auf Nordeuropa und die Arktis erscheint Moskau nicht als defensive Anpassung, sondern als Versuch, neue Aufgaben und militärische Aktionsräume zu erschließen.
Besonders scharf kritisierte Lawrow die NATO-Mission „Arctic Sentry“, die im Februar 2026 begann und die Präsenz des Bündnisses im hohen Norden stärken soll. Die NATO-Aktivität in der Arktis sei eine unmittelbare Bedrohung für Russlands Sicherheit, sagte er. Die Militarisierung nahe der nördlichen Grenzen Russlands könne Zwischenfälle auslösen, die in eine direkte bewaffnete Konfrontation mit „katastrophalen Folgen“ mündeten. 17
Damit geht es nicht nur um eine einzelne Mission. Die Arktis wird Teil des umfassenderen Konflikts zwischen Russland und der NATO: Moskau beschreibt die militärischen Vorbereitungen des Bündnisses als Risiko für eine Eskalation. Die NATO hat ihren Blick auf die Region unter dem Eindruck der verschärften Spannungen mit Russland zugleich verstärkt. 17
Rutte und von der Leyen wiesen die Darstellung zurück, Europas Sicherheitsbedenken seien künstlich erzeugt. In ihrer Erklärung vom 2. September in Brüssel nannten sie den fortdauernden russischen Krieg gegen die Ukraine, wiederholte Verletzungen des Luftraums, Drohnen, die Flughäfen lahmlegen, sowie Eingriffe in kritische Infrastruktur. Von der Leyen erklärte, daraus folge die Notwendigkeit, Europas Verteidigungsfähigkeiten auszubauen und die Ukraine weiter zu unterstützen.
Ihre Position: Maßnahmen der NATO und der EU seien eine Reaktion auf russisches Handeln – nicht die Suche nach einem neuen Daseinszweck nach dem Kalten Krieg. Rutte sagte, Drohungen aus Russland würden die Verbündeten weder spalten noch von ihrer Unterstützung für die Ukraine abbringen.
Der vereitelte Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle gab dieser Debatte ein konkretes Beispiel. Deutschland teilte mit, am 4. August sei in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs eine mit Sprengstoff bestückte Drohne gefunden worden. Die Bundesregierung kam später zu dem Schluss, die Beteiligten hätten im Auftrag russischer staatlicher Stellen gehandelt. 2
4
Diese Zuschreibung beruht auf Bewertungen deutscher Sicherheits- und Polizeibehörden; sie ist keine unabhängig gerichtlich festgestellte Tatsache. Russland wies den Vorwurf zurück. Präsident Wladimir Putin erklärte, Deutschland habe die Beweise erfunden. 4
7
Politisch hatte der Fall dennoch Gewicht. Deutsche Behörden verwiesen darauf, dass Bauart der Drohne, Komponenten, Sprengstoff und Zünder Merkmalen ähnelten, die aus früheren russischen hybriden Operationen und aus Russlands Krieg gegen die Ukraine bekannt seien. 1
2 Für europäische Entscheidungsträger ist dies ein Hinweis darauf, dass die Sicherheitsfolgen des Krieges über das eigentliche Kampfgebiet in der Ukraine hinausreichen.
Die politische Konsequenz dieses Konflikts bleibt eine fortgesetzte militärische und finanzielle Unterstützung der Ukraine. NATO-Staaten sagten für 2026 Militärgerät, Hilfe und Ausbildung im Wert von 70 Milliarden Euro zu. Die EU-Kommission erklärte zudem, sie habe im Juli 3,47 Milliarden Euro aus dem Verteidigungsfenster ihres Ukraine-Unterstützungsdarlehens ausgezahlt – unter anderem für dringende Bedarfe wie die Luftverteidigung.
Die Botschaft von Rutte und von der Leyen war damit zugleich defensiv und politisch: Druck, mutmaßliche Sabotage und Einschüchterung sollen die Unterstützung für Kyjiw nicht beenden.
Lawrows Aussagen und die Reaktion aus Brüssel zeigen einen sich selbst verstärkenden strategischen Konflikt. Moskau beschreibt NATO-Aktivitäten, insbesondere in der Arktis, als feindliche Einkreisung und als Ursache eines steigenden Konfrontationsrisikos. NATO und EU sehen in Russlands Invasion der Ukraine und mutmaßlichen grenzüberschreitenden hybriden Operationen den Beleg dafür, dass Abschreckung, Widerstandsfähigkeit und Hilfe für die Ukraine notwendig sind. 17
Es geht somit nicht allein um einzelne Vorfälle. Die Seiten streiten über die grundlegende Ursache der sich verschlechternden Sicherheitslage in Europa. Gerade diese Kluft erschwert eine Deeskalation – vom hohen Norden bis zu Verkehrs- und Logistikinfrastruktur in Europa.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Sergej Lawrow erklärte beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok, die NATO hätte sich nach dem Ende der Sowjetunion ebenso auflösen müssen wie der Warschauer Pakt.
Sergej Lawrow erklärte beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok, die NATO hätte sich nach dem Ende der Sowjetunion ebenso auflösen müssen wie der Warschauer Pakt. Lawrow bezeichnete die Mission „Arctic Sentry“ als direkte Bedrohung; EU und NATO verwiesen dagegen auf Russlands Krieg gegen die Ukraine, Luftraumverletzungen und Angriffe auf kritische Infrastruktur.
Der Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle wurde zum zentralen Streitfall: Berlin schreibt die Tat russischen staatlichen Stellen zu, Moskau weist den Vorwurf zurück.