MiniMax erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 116,6 Millionen Dollar – 283,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und bereits rund das 1,5 Fache des Gesamtumsatzes von 2025. Der Umsatz mit der Open Platform und weiteren KI basierten Unternehmensdiensten sprang um 703,1 Prozent auf 73,9 Millionen Dollar...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Chinese AI startup MiniMax report for the first half of 2026—including its $116.6 million revenue and 283.1% year-over-year growth,. Article summary: MiniMax reported exceptionally rapid first-half growth, led by enterprise and platform demand, but it remained deeply loss-making as it invested in models and infrastructure. Its $116.6 million H1 revenue was already abo. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
MiniMax’ Halbjahreszahlen 2026 zeigen einen KI-Anbieter im rasanten Wandel: Während zunächst vor allem verbrauchernahe KI-Produkte im Mittelpunkt standen, werden inzwischen Unternehmen, Entwickler und Plattformdienste zum wichtigsten Wachstumstreiber.
Der Umsatz für die sechs Monate bis zum 30. Juni stieg auf 116,6 Millionen Dollar. Das entspricht einem Plus von 283,1 Prozent gegenüber den 30,4 Millionen Dollar aus dem Vorjahreszeitraum. Bemerkenswert ist auch der Vergleich mit dem Gesamtjahr 2025: Damals setzte MiniMax 79,0 Millionen Dollar um – im ersten Halbjahr 2026 wurde dieser Wert bereits deutlich übertroffen. 1
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Der große Vorbehalt: Trotz des starken Wachstums bleibt das Unternehmen tief in den roten Zahlen. MiniMax meldete einen Nettoverlust von rund 358 Millionen Dollar, auch wenn sich der Verlust gegenüber dem Vorjahr verringerte. 6
MiniMax führt den Umsatzsprung auf mehrere Faktoren zurück: eine wachsende globale Kunden- und Nutzerbasis, die steigende Nachfrage nach Modell-Inferenz sowie die Fähigkeit, Fortschritte bei den eigenen Modellen in Produkte und Dienstleistungen zu übersetzen. Reuters berichtete zudem von einer zunehmenden Nachfrage nach kostengünstigen Modellen und der KI-Plattform des Unternehmens. 1
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Dass MiniMax in nur sechs Monaten mehr Umsatz erzielte als im gesamten Jahr 2025, macht die Dynamik besonders deutlich. Der Vorjahresumsatz von 79,0 Millionen Dollar war bereits um 158,9 Prozent gestiegen. 4
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Die auffälligste Veränderung betrifft die Zusammensetzung des Geschäfts. Der Umsatz mit der Open Platform und weiteren KI-basierten Unternehmensdiensten erhöhte sich von 9,2 Millionen auf 73,9 Millionen Dollar. Das entspricht einem Plus von 703,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Geschäftsbereich steuerte damit 63,4 Prozent zum Gesamtumsatz bei; ein Jahr zuvor waren es 30,3 Prozent. 4
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Über diese Plattform können Unternehmen und Entwickler MiniMax-Modelle unter anderem über APIs in eigene Anwendungen und Arbeitsabläufe integrieren. Laut den vorläufigen Halbjahreszahlen trugen mehr zahlende Nutzer und Unternehmenskunden, ein höheres API-Aufrufvolumen sowie die schnelle Verbreitung des Token-Plans zum Wachstum bei. 4
Der Umsatzsprung kommt damit nicht nur von Menschen, die KI-Anwendungen abonnieren. Geschäftskunden und Entwickler, die MiniMax’ Modelle über die Plattform nutzen, sind inzwischen die größte ausgewiesene Einnahmequelle des Unternehmens.
Die KI-nativen Produkte für Endkunden erzielten im ersten Halbjahr 42,6 Millionen Dollar Umsatz – 100,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dazu zählen insbesondere das Videogenerierungsangebot Hailuo AI und Anwendungen mit KI-Begleitern. 4
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Der Bereich bleibt damit relevant, liegt beim Umsatz aber klar hinter der Open Platform und den Unternehmensdiensten. MiniMax baut offenbar ein zweigleisiges Geschäftsmodell auf: Verbraucherprodukte können Reichweite und Nutzerbindung schaffen, während APIs und Unternehmensangebote zunehmend den größeren kommerziellen Beitrag leisten.
Internationale Märkte machten im ersten Halbjahr 60,8 Prozent des Umsatzes aus. 6 MiniMax verfügt damit trotz des Wettbewerbs im chinesischen Markt für Basismodelle über ein deutlich global ausgerichtetes Geschäft.
Der Anteil liegt allerdings unter den mehr als 70 Prozent, die für das Gesamtjahr 2025 ausgewiesen wurden. Die jüngsten Zahlen zeigen also nicht, dass der internationale Anteil weiter gestiegen ist. Sie zeigen aber, dass Märkte außerhalb des chinesischen Festlands weiterhin mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes liefern. 6
Der Bruttogewinn erhöhte sich um 464,8 Prozent auf rund 20,8 Millionen Dollar. Der Verlust für den Berichtszeitraum verringerte sich zugleich von etwa 402 Millionen auf rund 358 Millionen Dollar. 6
Das ist ein gemischtes Signal. Der höhere Bruttogewinn deutet darauf hin, dass MiniMax seine Produkte und Dienstleistungen mit wachsendem Umsatz effizienter monetarisieren kann. Der Nettoverlust ist im Verhältnis zum Umsatz jedoch weiterhin außergewöhnlich hoch. Das Unternehmen investiert nach wie vor massiv in die Entwicklung von Modellen, Recheninfrastruktur und den Ausbau seines Geschäfts.
MiniMax verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, die „Performance-Kosten-Grenze“ weiter zu verschieben: Die Modelle sollen leistungsfähiger werden, während zugleich Trainings- und Inferenzkosten sinken. Möglich machen soll das eine Optimierung des gesamten Technologie-Stacks. 1
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Für MiniMax ist diese Strategie nicht nur ein technisches Ziel. Günstigere Inferenz könnte die Plattform für Unternehmen und Entwickler attraktiver machen. Eine bessere Modellleistung wiederum soll helfen, in einem Markt zu bestehen, in dem Anbieter zunehmend leistungsfähige KI zu immer niedrigeren Preisen anbieten müssen.
MiniMax ging im Januar 2026 in Hongkong an die Börse. Das Unternehmen wurde dabei – ebenso wie andere chinesische Entwickler großer Sprachmodelle – zu den sogenannten chinesischen „KI-Tigern“ gezählt. Der Börsengang brachte laut CNBC rund 4,8 Milliarden Hongkong-Dollar ein.
Im Juli teilte MiniMax mit, über einen Aktienverkauf und die Ausgabe von Anleihen insgesamt 16,04 Milliarden Hongkong-Dollar beziehungsweise etwa 2,05 Milliarden Dollar aufnehmen zu wollen. Das Geld soll in den Ausbau des KI-Geschäfts fließen. Dabei handelte es sich um eine geplante Kapitalaufnahme – nicht um den Beleg, dass der gesamte Betrag bereits gesichert war.
Diese Einordnung ist für die Bewertung der Halbjahreszahlen wichtig: MiniMax wächst zwar stark, benötigt wegen des hohen Verlusts und der anhaltenden Investitionen aber weiterhin Zugang zu Kapital.
MiniMax liefert für das erste Halbjahr 2026 ein klares, aber nicht uneingeschränkt positives Bild. Die Nachfrage nach den KI-Modellen ist groß – vor allem bei Unternehmen und Entwicklern. Eine nachhaltige Profitabilität hat das Unternehmen jedoch noch nicht bewiesen.
Der Anstieg des Umsatzes mit der Open Platform und Unternehmensdiensten um 703,1 Prozent ist das deutlichste Zeichen für den kommerziellen Schwung. Dem steht ein Nettoverlust von 358 Millionen Dollar gegenüber. Er zeigt, wie teuer es weiterhin ist, leistungsfähige KI-Modelle zu entwickeln und in großem Maßstab zu betreiben.
Die nächste Bewährungsprobe für MiniMax wird deshalb sein, ob Plattformgeschäft, internationale Nachfrage und kostengünstigere Inferenz schneller wachsen können als die Ausgaben für Forschung, Modelle und Infrastruktur.
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MiniMax erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 116,6 Millionen Dollar – 283,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und bereits rund das 1,5 Fache des Gesamtumsatzes von 2025.
MiniMax erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 116,6 Millionen Dollar – 283,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und bereits rund das 1,5 Fache des Gesamtumsatzes von 2025. Der Umsatz mit der Open Platform und weiteren KI basierten Unternehmensdiensten sprang um 703,1 Prozent auf 73,9 Millionen Dollar und machte 63,4 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Die Zahlen zeigen eine starke Nachfrage nach kostengünstigen KI Modellen und Unternehmensdiensten.