Uber bietet im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots 41,50 Euro in bar je Delivery Hero Aktie. Die von der BaFin gebilligte Annahmefrist läuft vom 27.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are the terms, strategic rationale, conditions, timeline, and potential implications of Uber Technologies’ voluntary public takeover bi. Article summary: Uber’s bid is an all cash, voluntary public takeover offer for Delivery Hero that would give Uber substantially greater global delivery scale, but it remains conditional on shareholder tenders and merger control approval. Topic tags: general web, workflow, regulation, growth, finance. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks,
Uber will Delivery Hero über ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot vollständig übernehmen. Die Offerte kommt von einer mittelbaren hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Uber Technologies und richtet sich an alle Delivery-Hero-Aktien, die sich nicht bereits im Besitz des Bieters befinden. Angeboten werden 41,50 Euro in bar je Aktie. 12
Die Angebotsunterlage wurde nach der Genehmigung durch die deutsche Finanzaufsicht BaFin veröffentlicht. Aktionäre können ihre Aktien vom 27. August bis zum 5. November 2026 um 24:00 Uhr Frankfurter Zeit andienen. 12
Der Angebotspreis liegt rund 108 Prozent über dem unbeeinflussten Schlusskurs von Delivery Hero am 8. Mai 2026. Gegenüber dem unbeeinflussten volumengewichteten Durchschnittskurs der drei Monate bis zu diesem Datum – dem sogenannten VWAP – entspricht die Prämie etwa 127 Prozent. 12
Auf dieser Grundlage ergibt sich für 100 Prozent von Delivery Hero ein Eigenkapitalwert von ungefähr 14,8 Milliarden US-Dollar. Unter Berücksichtigung der bereits von Uber erworbenen Beteiligungen entspricht der Wert laut Angebotsunterlage rund 13,7 Milliarden US-Dollar. 12
Uber hielt vor dem Start des Angebots etwa 24,77 Prozent der stimmberechtigten Aktien von Delivery Hero. Über Derivate bestand zudem ein zusätzliches wirtschaftliches Engagement von rund 11,74 Prozent. 12
Der Großaktionär Prosus hat sich unwiderruflich verpflichtet, einen Anteil von 16,68 Prozent anzudienen. Damit käme Uber auf ein wirtschaftliches Gesamtinteresse von ungefähr 53 Prozent. 12
Eine zentrale Bedingung ist eine Mindestannahmequote von 50 Prozent plus einer Aktie des Grundkapitals von Delivery Hero. Eigene Aktien von Delivery Hero werden dabei nicht berücksichtigt, die von Uber gehaltenen Aktien hingegen einbezogen. Zusätzlich sind erforderliche fusionskontrollrechtliche und andere regulatorische Freigaben notwendig. 12
Die Auszahlung der Barabfindung wird derzeit im zweiten Halbjahr 2027 erwartet. Bis zum Vollzug bleibt Delivery Hero ein eigenständiges Unternehmen. Der lange Zeitraum bedeutet, dass sich der Abschluss noch durch behördliche Prüfungen oder das Nichterfüllen anderer Angebotsbedingungen verzögern kann. 12
Uber hat sich außerdem verpflichtet, drei Jahre lang keinen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abzuschließen. Damit ist eine unmittelbare formelle Integration über diesen Weg zunächst ausgeschlossen. 12
Uber beschreibt die Transaktion als Ausbau seiner Plattform für Mobilität und Lieferdienste. Zusammen würden die Unternehmen pro forma in 99 Märkten aktiv sein und für 2025 auf ein Bruttobuchungsvolumen von rund 236 Milliarden US-Dollar kommen. 12
Besonders wichtig ist die Überschneidung der Angebote: Die Zahl der Märkte, in denen Uber sowohl Mobilitäts- als auch Lieferdienste anbieten kann, würde von 34 auf 58 steigen. Das könnte Cross-Selling zwischen den Geschäftsbereichen erleichtern und die Dichte bei Händlern und Fahrern beziehungsweise Kurieren erhöhen. Auch Abonnements, die Auslastung der Lieferflotten und Skaleneffekte bei Technologie und Marketing gehören zur strategischen Begründung. 12
Der Zusammenschluss würde außerhalb Chinas einen deutlich größeren Anbieter für Essenslieferungen schaffen. Der Markt ist kapitalintensiv, stark umkämpft und in hohem Maß von Größe und lokaler Dichte abhängig. 2 Delivery Hero bringt etablierte lokale Marken, starke Marktpositionen, Quick-Commerce-Angebote sowie ein Modell für Abonnements und Kundenbindung ein. Ob diese Vorteile langfristig tragen, hängt allerdings weiterhin vom Wettbewerbsdruck und von regulatorischen Vorgaben ab.
Delivery Hero hat seine Prognose für 2026 zuletzt angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein Wachstum des Bruttowarenvolumens – also des Gesamtwerts der über die Plattform vermittelten Bestellungen – von 9 bis 11 Prozent, nach zuvor 8 bis 10 Prozent. Die Umsatzprognose wurde auf 17 bis 19 Prozent erhöht. 7
Beim bereinigten EBITDA rechnet Delivery Hero mit 960 Millionen bis 1 Milliarde Euro, beim freien Cashflow mit mehr als 250 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr lag das bereinigte EBITDA bei rund 427 Millionen Euro und damit etwa 4 Prozent über dem Vorjahreswert sowie über den Erwartungen. 35
Diese operative Verbesserung erklärt, warum einige Marktbeobachter vermuten, dass der Angebotspreis noch steigen könnte. Ihre Überlegung: Delivery Heros Geschäftsdynamik hat sich nach der ursprünglichen Vereinbarung verbessert, während Uber bei einem erfolgreichen Abschluss einen Teil des künftigen Bewertungs- und Ausführungspotenzials übernehmen würde. Eine mögliche Nachbesserung ist jedoch keine angekündigte Zusage. Verbindlich ist derzeit das Angebot von 41,50 Euro je Aktie. 12
Unabhängig vom Übernahmeangebot hat sich Delivery Hero bereit erklärt, Aktivitäten in 14 Märkten, insbesondere in Märkten mit Überschneidungen, für rund 1,4 Milliarden Euro an den US-Investor SSW Partners zu verkaufen. 2
Diese Transaktion ist vom Uber-Angebot getrennt, aber an dessen Vollzug geknüpft. Uber würde die verkauften Geschäfte nicht kontrollieren; SSW Partners soll dafür eigenständig strategische Partner suchen. 12
Die entscheidende Frage lautet, ob 41,50 Euro je Aktie die verbesserten Ertragsaussichten und ein mögliches eigenständiges Aufwärtspotenzial von Delivery Hero angemessen abgelten. Dem stehen die hohe Prämie, die Unterstützung durch die Unternehmensorgane und die bereits zugesagte Beteiligung von Prosus gegenüber.
Gleichzeitig bleibt der Abschluss an die Mindestannahmequote, kartellrechtliche Prüfungen und weitere Bedingungen gebunden. Bis zur erwarteten Auszahlung im zweiten Halbjahr 2027 bleibt Delivery Hero unabhängig. Für Aktionäre ist das Angebot daher nicht nur eine Preisentscheidung, sondern auch eine Abwägung zwischen einem sofort festgelegten Barwert und den Chancen sowie Risiken eines langen, noch nicht vollzogenen Zusammenschlusses.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Uber bietet im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots 41,50 Euro in bar je Delivery Hero Aktie.
Uber bietet im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots 41,50 Euro in bar je Delivery Hero Aktie. Die von der BaFin gebilligte Annahmefrist läuft vom 27. August bis zum 5.
Der Angebotspreis liegt rund 108 Prozent über dem unbeeinflussten Schlusskurs vom 8.