Ab Februar 2027 bewertet Google Play Apps und Spiele nach Grenzwerten für dynamischen Speicher, Bitmap Speicher und DEX Code Optimierung. Die Prüfung basiert auf dem 90.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What Android app performance and publishing policy did Google announce for the Google Play Store, including its February 2027 enforcement da. Article summary: Google announced new Google Play app-quality requirements aimed at reducing memory pressure and improving device migration. The performance rules begin in February 2027; a separate Zero‑Tap Sign‑In requirement begins in . Topic tags: general, general web, documentation. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fak
Google Play setzt die Messlatte für die technische Qualität von Android-Apps höher. Ab Februar 2027 gelten neue Schwellenwerte für problematisches Verhalten („bad behavior“): Untersucht werden der dynamische Speicherverbrauch, der Bitmap-Speicher und die Optimierung von DEX-Code. Apps, die dauerhaft über den Grenzwerten liegen, müssen mit geringerer Sichtbarkeit und eingeschränkten Veröffentlichungsfunktionen rechnen – nicht automatisch mit einer Entfernung aus dem Play Store.
Eine zweite Vorgabe folgt im April 2027. Apps mit Anmeldefunktion müssen beim Umzug auf ein neues Gerät Zero-Tap Sign-In unterstützen. Dafür kommt das Android-System Restore Credentials zum Einsatz. Spiele sind von dieser Migrationsvorgabe derzeit ausgenommen. 17
Die neuen Anforderungen zielen auf Bereiche, die zu Rucklern, Abstürzen oder einer ineffizienten Auslieferung von Apps beitragen können.
Google misst den anonymen Resident Set Size (RSS) zusammen mit komprimiertem Swap. Im Mittelpunkt steht damit der private Speicher, den eine App während der Laufzeit tatsächlich verwendet. Nicht jede auf dem Gerät gespeicherte Code- oder Asset-Datei wird automatisch als App-Speicher gewertet.
Bei Spielen richten sich die Grenzwerte für den dynamischen Speicher im Vordergrund nach dem verfügbaren Arbeitsspeicher des Geräts. Die genannte Spanne reicht von 2,25 GB auf Geräten mit 4 GB RAM bis zu 5 GB auf Geräten mit 16 GB RAM. Google Play will die Leistung nach Gerätekategorien bewerten, statt allen Smartphones und Tablets denselben Spielraum zu geben.
Bitmaps – etwa Bestandteile von Benutzeroberflächen oder grafische Spielinhalte – werden im Vordergrund, im Hintergrund und im Cache getrennt betrachtet. Es gelten folgende Schwellenwerte:
Damit soll verhindert werden, dass große Bildressourcen unnötig im Speicher bleiben, obwohl sie gerade nicht sichtbar oder erforderlich sind.
Spiele mit mehr als 50 MB DEX-Code müssen mindestens 25 Prozent App-Bundle-Abdeckung durch Code-Optimierung, Verkleinerung und Obfuskierung erreichen. Entwickler können dafür beispielsweise R8 oder ein anderes Shrinking-Tool einsetzen. Ziel ist, überflüssigen Code zu entfernen und das ausgelieferte App Bundle effizienter zu machen.
Google Play will eine App nicht wegen einer einzigen ungewöhnlich schlechten Sitzung beurteilen. Stattdessen werden die Grenzwerte anhand des 90. Perzentils (P90) der über einen rollierenden Zeitraum von 28 Tagen erhobenen Daten bewertet. Vereinfacht gesagt: Im Fokus stehen anhaltende Probleme im realen Betrieb – nicht nur ein einzelner Extremwert.
Werden die Anforderungen nicht erfüllt, kann Google Play die Sichtbarkeit der App und die Veröffentlichungsmöglichkeiten einschränken. Eine automatische Sperrung oder Entfernung jeder App, die einen Grenzwert überschreitet, ist damit nicht angekündigt. Zusätzlich führt Google im Play Console Monitoring- und Diagnosewerkzeuge ein. Entwickler sollen damit unter anderem Kennzahlen zu dynamischem Speicher und Bitmap-Verbrauch prüfen können, bevor die Regeln greifen.
Die Grenzwerte sind außerdem nicht zwingend endgültig. Google kann sie anpassen, sobald mehr Daten vorliegen und sich die Unterschiede zwischen Geräteklassen und App-Kategorien besser einschätzen lassen. Für Entwickler sind die veröffentlichten Werte daher eher ein Ausgangspunkt für kontinuierliche Überwachung als eine einmalige Zertifizierung.
Die zweite Änderung betrifft nicht die Leistung, sondern den Gerätewechsel. Ab April 2027 müssen Apps mit Benutzeranmeldung Zero-Tap Sign-In unterstützen. Beim Umzug auf ein neues Android-Gerät soll der Anmeldestatus über die Restore Credentials API automatisch wiederhergestellt werden.
Restore Credentials ist in den Credential Manager integriert. Die Funktion kann Nutzer bei der Wiederherstellung einer App auf einem neuen Gerät im Hintergrund erneut anmelden – unabhängig davon, ob die App Passwörter, Passkeys oder einen föderierten Anmeldedienst verwendet. 1719
Für Nutzer bedeutet das: Nach der Einrichtung eines neuen Smartphones soll die manuelle Anmeldung in jeder einzelnen App entfallen. Spiele sind von der Vorgabe aktuell ausgenommen. Google könnte diese Ausnahme später noch ändern.
Die neuen Play-Anforderungen ergänzen die Speicherverwaltung von Android 17, ersetzen sie aber nicht. Android 17 führt App-spezifische Speichergrenzen ein, die sich am gesamten RAM eines Geräts orientieren. Die Funktion startete zunächst auf Pixel-Geräten; Google erwartet, dass weitere Hersteller sie auf Geräten mit 4 GB bis mehr als 16 GB RAM einsetzen.
Überschreitet eine App die für Android 17 geltende Grenze, kann das Betriebssystem sie verlangsamen und schließlich beenden. Die neuen Play-Regeln greifen dagegen früher in der Verteilungskette: Sie sollen Entwickler dazu bringen, übermäßigen Speicherverbrauch und ineffizienten Code zu reduzieren, bevor Nutzer im Alltag mit den Laufzeitmaßnahmen des Betriebssystems konfrontiert werden.
Der Unterschied ist entscheidend: Android 17 bestimmt, was während der Ausführung auf einem konkreten Gerät passiert. Google Play entscheidet mit den Regeln für 2027 darüber, ob eine App weiterhin ihre normale Sichtbarkeit und ihre bisherigen Veröffentlichungsmöglichkeiten im Store behält.
Betreiber großer Apps und Spiele sollten frühzeitig:
Die praktische Botschaft ist klar: Speicherdisziplin und Code-Optimierung sind künftig nicht mehr nur Qualitäts- oder Performance-Themen. Sie können auch darüber entscheiden, wie gut eine App bei Google Play sichtbar bleibt und ob sie weiterhin uneingeschränkt veröffentlicht werden kann.
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Ab Februar 2027 bewertet Google Play Apps und Spiele nach Grenzwerten für dynamischen Speicher, Bitmap Speicher und DEX Code Optimierung.
Ab Februar 2027 bewertet Google Play Apps und Spiele nach Grenzwerten für dynamischen Speicher, Bitmap Speicher und DEX Code Optimierung. Die Prüfung basiert auf dem 90. Perzentil der Messwerte aus einem rollierenden Zeitraum von 28 Tagen.
Ab April 2027 müssen Apps mit Anmeldung beim Wechsel auf ein neues Android Gerät Zero Tap Sign In über Restore Credentials unterstützen.