Nvidia erzielte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 96,2 Milliarden Dollar – 106 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz der Data Center Sparte stieg auf 89,0 Milliarden Dollar; der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 2,22 Dollar über den Erwartungen.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Nvidia report for the fiscal second quarter ended July 26—including its $96.2 billion revenue, 106% year-over-year and 18% sequenti. Article summary: Nvidia delivered a decisive Q2 FY2027 beat and an above-consensus outlook, reinforcing the AI-infrastructure demand narrative. The reported Hugging Face transaction remains unconfirmed and should be treated as a potentia. Topic tags: general, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Nvidia hat mit seinen Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 die Erwartungen der Wall Street erneut übertroffen. Der Umsatz für das am 26. Juli 2026 beendete Quartal stieg auf 96,2 Milliarden Dollar – ein Plus von 106 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 18 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie (Non-GAAP) belief sich auf 2,22 Dollar. Für das laufende dritte Quartal stellt Nvidia 108 Milliarden Dollar Umsatz, plus oder minus 2 Prozent, in Aussicht. 17
Die Prognose enthält allerdings einen wichtigen Vorbehalt: Nvidia rechnet darin mit keinen Umsätzen aus Rechenzentrums-Computing in China. Gleichzeitig stellte Finanzchefin Colette Kress für das Geschäftsjahr 2028 ein Umsatzwachstum von etwa 70 Prozent in Aussicht. Wie schnell Nvidia diese Nachfrage bedienen kann, hängt jedoch weiterhin von der verfügbaren Produktions- und Lieferkapazität ab.
Der ausgewiesene Umsatz von rund 96,22 Milliarden Dollar lag deutlich über der Analystenschätzung von etwa 92,17 Milliarden Dollar. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie von 2,22 Dollar übertraf die Konsensprognose von ungefähr 2,10 Dollar.
Besonders stark entwickelte sich das Kerngeschäft mit KI-Infrastruktur: Die Data-Center-Sparte erzielte 89,0 Milliarden Dollar Umsatz, 117 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit rund 86,33 Milliarden Dollar gerechnet. 17
Nvidia meldete sowohl nach US-GAAP als auch auf bereinigter Basis eine Bruttomarge von 75,0 Prozent. Der verwässerte GAAP-Gewinn je Aktie lag bei 2,46 Dollar, der Non-GAAP-Wert bei 2,22 Dollar. 17
Für Anleger ist vor allem die Größenordnung des Data-Center-Geschäfts entscheidend: Der weitaus größte Teil des Quartalsumsatzes stammt inzwischen aus Produkten und Komplettsystemen für KI-Anwendungen – nicht aus einer breit angelegten Erholung sämtlicher Geschäftsbereiche.
Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2027 erwartet Nvidia 108,0 Milliarden Dollar Umsatz, mit einer Schwankungsbreite von 2 Prozent. Das entspricht einer Spanne von ungefähr 105,8 bis 110,2 Milliarden Dollar und liegt über den in der Ergebnisberichterstattung genannten Konsensschätzungen. 17
In dieser Prognose sind keine Umsätze mit Rechenzentrums-Computing in China enthalten. Damit schließt Nvidia künftige China-Geschäfte nicht grundsätzlich aus. Vielmehr berücksichtigt das Unternehmen angesichts der weiterhin geltenden US-Exportbeschränkungen keine entsprechenden Einnahmen in seinem aktuellen Ausblick. 17
Die Prognose ist deshalb aus zwei Gründen bemerkenswert: Nvidia erwartet erstmals einen Quartalsumsatz von mehr als 100 Milliarden Dollar, obwohl China-Umsätze aus dem Data-Center-Computing nicht eingerechnet sind. Zugleich müssen Investoren die außergewöhnlich hohe Nachfrage gegen geopolitische Beschränkungen abwägen, die den Verkauf der leistungsfähigsten Rechenprodukte in bestimmte Märkte begrenzen.
In der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen sagte Finanzchefin Colette Kress, Nvidia rechne im Geschäftsjahr 2028 mit einem Umsatzwachstum von ungefähr 70 Prozent. Analysten erwarteten demnach bislang rund 44 Prozent. Kress erklärte zudem, die Prognosen der Kunden deuteten auf ein möglicherweise noch stärkeres Wachstum hin. Gleichzeitig betonte sie, dass der Ausblick durch die verfügbare Lieferkapazität begrenzt werde.
Dabei geht es nicht nur um die Zahl der verfügbaren GPUs. Nvidia muss auch fortschrittliche Chipgehäuse, Speicher, Netzwerktechnik und komplette KI-Systeme in ausreichender Menge koordinieren. Vorstandschef Jensen Huang sagte, Nvidia verfüge über genügend Kapazität, um das Wachstumsszenario von 70 Prozent zu unterstützen. Die zentrale operative Frage bleibt jedoch, wie schnell diese Kapazität ausgebaut werden kann.
Für Anleger verschiebt sich der Fokus damit: Nicht mehr nur die Frage, ob Kunden zusätzliche KI-Rechenleistung kaufen wollen, ist entscheidend. Ebenso wichtig ist, ob Nvidia und seine Fertigungspartner diese Nachfrage im erwarteten Tempo und mit stabilen Margen bedienen können.
Nvidia-Aktien bewegten sich im nachbörslichen Handel zunächst deutlich, während Anleger den übertroffenen Erwartungen und den optimistischen Wachstumssignalen Rechnung trugen. Das Wall Street Journal berichtete unmittelbar nach der Veröffentlichung von einem Plus der Nasdaq-Futures von rund 0,91 Prozent und einem Anstieg des Bitcoin-Kurses von etwa 1,25 Prozent.
In späterer Berichterstattung legten Nvidia-Aktien im nachbörslichen Handel rund 4 Prozent zu. Als Gründe wurden der bereinigte Gewinn je Aktie von 2,22 Dollar, der Umsatz von 96,2 Milliarden Dollar und der starke Ausblick genannt. Auch im vorbörslichen Handel stieg die Aktie, während Technologie-Futures zulegten.
Diese Kursbewegungen sind kurzfristige Marktreaktionen und kein Beleg dafür, dass alle Unternehmen aus der KI-Infrastruktur oder sämtliche Bitcoin-Miner gleichermaßen profitiert haben. Die nachhaltigere Bedeutung liegt darin, dass Nvidias Zahlen den Investitionszyklus rund um KI-Rechenzentren erneut stützen.
Einige Bitcoin-Mining-Unternehmen prüfen, ob sich ihre Stromkapazitäten und Rechenzentrumsstandorte für High-Performance Computing (HPC) oder das Hosting von KI-Anwendungen nutzen lassen. Nvidias Ergebnisse könnten diese strategische Neuausrichtung attraktiver erscheinen lassen, weil sie auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Rechenleistung hindeuten.
Automatisch führt das jedoch weder zu höheren Bewertungen noch zu einer erfolgreichen Umwandlung. Unternehmen benötigen unter anderem geeignete GPUs, Finanzierung, verlässliche Stromverträge, zahlende Kunden sowie Standorte mit ausreichender Kühlungs- und Netzwerkinfrastruktur. Die Wirtschaftlichkeit hängt außerdem von der Auslastung, den Betriebskosten und den Bedingungen möglicher Hosting-Verträge ab.
Der Zusammenhang zwischen Nvidias Quartalszahlen und einzelnen Bitcoin-Mining-Aktien ist daher eher als möglicher Infrastruktur-Effekt zu verstehen – nicht als direkter Zusammenhang bei den Unternehmensergebnissen. Die verfügbare Berichterstattung belegt keine einheitliche Kursreaktion aller Bitcoin-Miner.
Unabhängig von den Quartalszahlen berichteten mehrere Medien, Nvidia habe sich grundsätzlich auf die Übernahme von Hugging Face für rund 12,9 Milliarden Dollar verständigt. CNBC zitierte eine mit der Angelegenheit vertraute Person, die bestätigen konnte, dass eine Übernahme Bestandteil laufender und jüngerer Gespräche gewesen sei. Weder Nvidia noch Hugging Face bestätigten die Transaktion jedoch öffentlich. 3
Andere Berichte sprachen von ernsthaften Verhandlungen und einer möglichen Bewertung von etwa 13 Milliarden Dollar. Zugleich hieß es, die Unternehmen hätten noch keine unterzeichnete Vereinbarung erzielt und die Gespräche könnten scheitern. 14
Die vorsichtigste Einordnung lautet daher: Es geht um eine berichtete mögliche Übernahme, nicht um einen abgeschlossenen Kauf. Bestätigte Vertragsbedingungen, ein verbindlicher Abschlusszeitpunkt oder eine belastbare öffentliche regulatorische Meldung liegen in der verfügbaren Berichterstattung nicht vor.
Hugging Face ist eine wichtige Plattform für offene KI-Modelle, Datensätze und Entwicklerwerkzeuge. Eine Übernahme würde Nvidia über Chips, Netzwerktechnik und Rechenzentrumssysteme hinaus stärker in jene Software- und Entwicklerprozesse führen, in denen KI-Modelle erstellt, geteilt und eingesetzt werden. 35
Strategisch könnte Nvidia dadurch seine Beziehungen zu Entwicklern vertiefen, die Optimierung offener Modelle für Nvidia-Hardware fördern und seine Position im Wettbewerb mit maßgeschneiderten KI-Beschleunigern stärken. Das sind mögliche Vorteile – keine angekündigten Integrationspläne. Entscheidend wäre, wie Nvidia mit der Plattform, der Community und dem Open-Source-Ökosystem von Hugging Face umgehen würde.
Der gemeldete Kaufpreis erklärt zudem, warum Investoren die Details genau prüfen dürften. Ein Bericht bezifferte den annualisierten Umsatz von Hugging Face auf ungefähr 150 Millionen Dollar, betonte jedoch zugleich, dass die Transaktion nicht bestätigt und ihre Struktur nicht offengelegt sei. Ohne bestätigte Vertragsbedingungen bleiben Umsatzmultiplikatoren und mögliche regulatorische Schlussfolgerungen vorläufig. 67
Nvidias Quartalsbericht liefert damit genau die Signale, auf die der KI-Markt gehofft hatte: einen deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung, eine Prognose von mehr als 100 Milliarden Dollar für das nächste Quartal und ein ungewöhnlich starkes langfristiges Wachstumssignal. Die Einschränkungen sind jedoch ebenso relevant: China-Umsätze bleiben kurzfristig außen vor, die Lieferkapazität begrenzt das Expansionstempo und die gemeldete Hugging-Face-Übernahme ist weiterhin nicht bestätigt.
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Nvidia erzielte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 96,2 Milliarden Dollar – 106 Prozent mehr als im Vorjahr.
Nvidia erzielte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 96,2 Milliarden Dollar – 106 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz der Data Center Sparte stieg auf 89,0 Milliarden Dollar; der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 2,22 Dollar über den Erwartungen.
Finanzchefin Colette Kress stellte für das Geschäftsjahr 2028 ein Umsatzwachstum von rund 70 Prozent in Aussicht – trotz anhaltender Lieferengpässe.