Nvidia lieferte im zweiten Geschäftsquartal erstmals seit längerer Zeit wieder eine kleine Zahl von H200 KI Chips nach China – die Verkäufe blieben jedoch weit unter der in den USA genehmigten Obergrenze. ByteDance und Tencent sollen jeweils rund 10.000 H200 erhalten haben; Berichten zufolge lag ihr Limit bei jeweil...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened when Nvidia re entered the Chinese market by shipping a small number of H200 AI chips during its fiscal second quarter— includ. Article summary: Nvidia’s China re entry was commercially minor: it shipped only a small number of H200 AI chips in fiscal Q2, while political resistance in Beijing kept sales far below the U.S.. Topic tags: general web, openai, agents, ai, security. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icon
Nvidia ist im zweiten Geschäftsquartal teilweise auf den chinesischen Markt zurückgekehrt – allerdings deutlich vorsichtiger und in wesentlich kleinerem Umfang als zunächst möglich schien. Der US-Chiphersteller verkaufte zwar wieder H200-Prozessoren an chinesische Kunden, konnte die durch eine US-Lizenz erlaubte Menge aber nicht annähernd ausschöpfen. 23
Nach den verfügbaren Berichten gehörten ByteDance und Tencent zu den zugelassenen Abnehmern. Beide Unternehmen sollen jeweils rund 10.000 H200-Prozessoren erhalten haben. Für jedes der beiden Unternehmen war demnach eine Obergrenze von bis zu 75.000 Chips vorgesehen. 6
Diese konkreten Angaben zur Liste der zugelassenen Unternehmen und zu den Liefermengen sind allerdings nicht durch die maßgeblichen, hier vorliegenden Primärquellen unabhängig bestätigt. Sie sollten daher mit entsprechender Vorsicht gelesen werden. 6
Die US-Regierung hatte den Export der H200 an bestimmte chinesische Kunden grundsätzlich genehmigt. In China stießen die Käufe jedoch auf politischen Widerstand beziehungsweise wurden von chinesischen Behörden eingeschränkt. Dadurch verzögerten sich die Auslieferungen, und Nvidia konnte nur einen Bruchteil der erlaubten Menge absetzen. 2
Die Bedeutung für Nvidias Geschäft blieb entsprechend gering: Die H200-Verkäufe an chinesische Kunden machten weniger als 1 % des Data-Center-Umsatzes im zweiten Geschäftsquartal aus. 2 Nvidia musste zudem in den vorangegangenen sechs Monaten eine Belastung von 400 Millionen US-Dollar für überschüssige H200-Bestände verbuchen. Die Nachfrage nach der für China bestimmten Variante war angesichts der Beschränkungen deutlich zurückgegangen. 2
Für das dritte Geschäftsquartal kalkulierte Nvidia mit keinerlei Umsatz aus dem chinesischen Data-Center-Geschäft. Das zeigt, dass der Konzern trotz der ersten H200-Lieferungen nicht mit einer Rückkehr zu normalen China-Verkäufen rechnet. Finanzchefin Colette Kress verwies auf die anhaltende geopolitische Unsicherheit. 2
Gleichzeitig verschiebt sich der strategische Schwerpunkt des Unternehmens. Nvidia steht unter Druck, weil große Kunden eigene KI-Chips entwickeln. Zudem wird Produktionskapazität für die nächste Generation Vera Rubin benötigt. Spätere Berichte besagten, Nvidia habe die Produktion von H200-Chips für China gestoppt und Kapazitäten bei TSMC zugunsten von Vera Rubin umgeleitet. 5
Für Nvidia ist damit nicht allein entscheidend, wie viele H200 noch nach China gelangen. Wichtiger ist, ob der Konzern Vera Rubin erfolgreich hochfahren und seine führende Position halten kann, während wichtige Kunden nach Alternativen suchen.
An der Börse ging das China-Thema zunächst in einem insgesamt sehr starken Quartal unter. Nvidia erzielte im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz von 96,2 Milliarden US-Dollar – 106 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Data-Center-Umsatz stieg um 117 % auf 89,0 Milliarden US-Dollar. 7
Damit übertraf Nvidia die Analystenerwartung von rund 92,2 Milliarden US-Dollar. Für das dritte Geschäftsquartal stellte der Konzern 108 Milliarden US-Dollar Umsatz in Aussicht, ebenfalls mehr als erwartet. 8
Die Aktie fiel nach der Veröffentlichung der Zahlen zunächst, drehte anschließend im nachbörslichen Handel aber deutlich ins Plus. Ein Bericht sprach von einem Anstieg von mehr als 4 %. 36 Nvidia übertraf damit im 15. Quartal in Folge die Erwartungen an der Wall Street. Die kleine und politisch unsichere China-Rückkehr konnte die deutlich größere Nachfrage nach KI-Infrastruktur außerhalb Chinas daher kaum überschatten. 3
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Nvidia lieferte im zweiten Geschäftsquartal erstmals seit längerer Zeit wieder eine kleine Zahl von H200 KI Chips nach China – die Verkäufe blieben jedoch weit unter der in den USA genehmigten Obergrenze.
Nvidia lieferte im zweiten Geschäftsquartal erstmals seit längerer Zeit wieder eine kleine Zahl von H200 KI Chips nach China – die Verkäufe blieben jedoch weit unter der in den USA genehmigten Obergrenze. ByteDance und Tencent sollen jeweils rund 10.000 H200 erhalten haben; Berichten zufolge lag ihr Limit bei jeweils bis zu 75.000 Chips.
Chinesische Behörden erschwerten oder begrenzten die Abnahme trotz US Exportgenehmigung.