Moonshot AI führt laut Reuters vorläufige Gespräche mit Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google Cloud über die Bereitstellung seines Open Weight Modells Kimi K3. Das Unternehmen soll bis zu 30 Prozent der Umsätze aus K3 bezogenen Diensten verlangen.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is known about Moonshot AI’s early stage negotiations with Microsoft, Amazon, and Google to host its open weight Kimi K3 model—includin. Article summary: Moonshot AI is reportedly in preliminary discussions with Microsoft Azure, Amazon Web Services, and Google Cloud to offer its open weight Kimi K3 model on their platforms.. Topic tags: general web, openai, agents, ai, productivity. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons,
Moonshot AI soll sich in einer frühen Verhandlungsphase mit Microsoft Azure, Amazon Web Services (AWS) und Google Cloud befinden. Im Mittelpunkt steht die mögliche Bereitstellung des Open-Weight-Modells Kimi K3 über die Plattformen der drei US-Konzerne. Eine Einigung ist bislang nicht bestätigt: Die Informationen stammen von anonymen Quellen, Moonshot äußerte sich nicht und Microsoft, Google sowie AWS lehnten eine Stellungnahme ab. 1
Nach Angaben der mit den Gesprächen vertrauten Quellen strebt Moonshot für K3-bezogene Dienste auf Azure, AWS und Google Cloud einen Anteil von bis zu 30 Prozent an. Das entspräche offenbar Bedingungen, die das Unternehmen auch bei anderen großen Nutzern des Modells in Betracht zieht. 12
Allerdings sind zentrale Punkte noch ungeklärt:
Die Token-Zählung ist wirtschaftlich relevant, weil viele KI-Dienste nach Ein- und Ausgabetokens abgerechnet werden. Von deren genauer Messung hängt somit ab, welcher Umsatz überhaupt geteilt wird. 1
Die Gespräche werden ausdrücklich als vorläufig beschrieben. Ob daraus ein Vertrag entsteht, ist offen. 1
Sollte es zu einem Abschluss kommen, könnte dies die erste größere Umsatzbeteiligungsvereinbarung zwischen einem chinesischen KI-Unternehmen und einem großen US-Cloudanbieter darstellen. Das wäre auch vor dem Hintergrund der angespannten Beziehungen zwischen den USA und China im KI-Bereich von Bedeutung. Zu den US-Bedenken zählen unter anderem Fragen der nationalen Sicherheit und Exportbeschränkungen für KI-Chips nach China. 1
Für Moonshot hätte die Zusammenarbeit zudem einen praktischen Vorteil: Die großen Cloudplattformen könnten den Zugang zu Unternehmenskunden erleichtern. Zwar lassen sich die Gewichte von Kimi K3 herunterladen und anpassen. Ein System mit rund 2,8 Billionen Parametern selbst zu betreiben, dürfte wegen des hohen Rechenaufwands für die meisten Unternehmen jedoch kaum realistisch sein. 14
US-Vertreter haben Moonshot vorgeworfen, bei der Entwicklung von Kimi K3 Anthropics fortgeschrittenes Fable-Modell genutzt und Nvidia-Chips illegal beschafft zu haben. US-Finanzminister Scott Bessent hatte zudem erklärt, er könne erwägen, Moonshot auf eine Handels- oder Sanktionsliste zu setzen. 1
Moonshot weist den Vorwurf zurück, die Leistung von K3 durch sogenanntes Distilling – also die Übertragung von Fähigkeiten eines bestehenden Modells auf ein anderes – erzielt zu haben. Gegenüber der chinesischen National Business Daily erklärte das Unternehmen, die Verbesserungen beruhten auf eigenen Änderungen an der Modellarchitektur. 1
Damit handelt es sich in der vorliegenden Berichterstattung um Vorwürfe und eine Stellungnahme des Unternehmens, nicht um abschließend festgestellte oder gerichtlich bestätigte Tatsachen. 1
Moonshot stellte Kimi K3 im Juli als Open-Weight-Modell mit etwa 2,8 Billionen Parametern vor. Das Unternehmen beschreibt es als System für sogenannte Frontier Intelligence, also für besonders anspruchsvolle Aufgaben an der Spitze der aktuellen KI-Entwicklung. 34
Reuters zufolge schnitt K3 auch in externen Bewertungen stark ab. Arena.ai setzte das Modell bei der Erstellung von Weboberflächen auf den ersten Platz. Artificial Analysis sah K3 bei komplexen, mehrstufigen Aufgaben auf einem Niveau, das mit OpenAI GPT-5.5 und Anthropic Claude Opus 4.8 vergleichbar sei. 1
Die Größe des Modells ist allerdings nicht gleichbedeutend damit, dass es für Unternehmen einfach lokal betrieben werden kann. Gerade deshalb könnten Cloudangebote für Moonshot ein entscheidender Weg sein, die Technologie trotz frei verfügbarer Gewichte in kommerziellen Anwendungen zu verbreiten.
Moonshot AI wurde 2023 von dem an der Carnegie Mellon University ausgebildeten Forscher Yang Zhilin gegründet. Zu den Unterstützern zählen chinesische Technologieunternehmen wie Alibaba. Im Mai soll Moonshot mehr als 2 Milliarden US-Dollar aufgenommen haben; außerdem bereitet das Unternehmen offenbar eine mögliche Börsennotierung in Hongkong vor. 1
Alibaba soll seinerseits Umsatzbeteiligungen von großen Nutzern einer kommenden Open-Source-Version seines KI-Modells Qwen anstreben. Das deutet auf einen breiteren Versuch chinesischer Modellanbieter hin, Open-Weight-Systeme über große kommerzielle Vertriebs- und Cloudkanäle zu monetarisieren. „Offen“ bedeutet dabei nicht automatisch, dass sämtliche kommerziellen Nutzungsbedingungen kostenlos oder frei von Lizenzauflagen sind. 12
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Moonshot AI führt laut Reuters vorläufige Gespräche mit Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google Cloud über die Bereitstellung seines Open Weight Modells Kimi K3.
Moonshot AI führt laut Reuters vorläufige Gespräche mit Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google Cloud über die Bereitstellung seines Open Weight Modells Kimi K3. Das Unternehmen soll bis zu 30 Prozent der Umsätze aus K3 bezogenen Diensten verlangen.
Ein Abschluss wäre möglicherweise die erste größere Umsatzbeteiligung zwischen einem chinesischen KI Unternehmen und einem großen US Cloudanbieter.