Nvidia erzielte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 96,221 Milliarden US Dollar – 106 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Angabe von 2,46 Dollar je Aktie bezieht sich auf den GAAP Gewinn; der bereinigte Gewinn lag bei 2,22 Dollar je Aktie.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Nvidia report in its fiscal second quarter results—including $96.22 billion in revenue, adjusted EPS of $2.46, approximately 106% y. Article summary: Nvidia’s fiscal Q2 2027 results were stronger than consensus, but two figures in the premise need correction: $2.46 was GAAP diluted EPS, while adjusted (non GAAP) EPS was $2.22—not $2.46.. Topic tags: general web, openai, ai, code, benchmarks. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumb
Nvidia hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erneut deutlich besser abgeschnitten als von der Wall Street erwartet. Der Umsatz belief sich auf 96,221 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorquartal und von 106 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders stark entwickelte sich das Datacenter-Geschäft: Die Sparte setzte 89,0 Milliarden Dollar um und wuchs damit binnen Jahresfrist um 117 Prozent. 1
Eine wichtige Korrektur zur Ausgangsfrage betrifft den Gewinn je Aktie: 2,46 Dollar waren der verwässerte GAAP-Gewinn je Aktie. Der bereinigte, sogenannte Non-GAAP-Gewinn lag bei 2,22 Dollar je Aktie – nicht bei 2,46 Dollar. 1
Auch gegenüber den Analystenschätzungen lag Nvidia vorn. Der Umsatz übertraf den LSEG-Konsens von 92,17 Milliarden Dollar um rund 4,05 Milliarden Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie wurden die erwarteten 2,10 Dollar um 0,12 Dollar übertroffen. 2
Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellte Nvidia einen Umsatz von 108 Milliarden Dollar in Aussicht, mit einer Schwankungsbreite von plus oder minus zwei Prozent. Das entspricht einer Spanne von etwa 105,8 bis 110,2 Milliarden Dollar und liegt über der Markterwartung von rund 104,8 Milliarden Dollar. Bemerkenswert ist, dass die Prognose keine Einnahmen aus Datacenter-Computing in China berücksichtigt. 1
Auf den ersten Blick gab es damit wenig Anlass für Enttäuschung. Trotzdem kann eine Aktie nach einem starken Quartalsbericht zunächst nachgeben. Bei Nvidia vergleicht der Markt die Zahlen nicht nur mit dem veröffentlichten Analystenkonsens, sondern auch mit besonders hohen internen Erwartungen – den sogenannten „Whisper Numbers“.
Investoren hatten offenbar eine Prognose im Bereich von 107 bis 108 Milliarden Dollar erwartet. Eine Zahl am unteren Ende dieser Spanne, vorsichtige Aussagen zu den Margen oder Sorgen über Lieferketten- und Speicherkosten hätten daher kurzfristig Gewinnmitnahmen auslösen können, obwohl Nvidia die offiziellen Schätzungen übertraf.
Hinzu kommt, dass sich Nvidias Lieferverpflichtungen mehr als verdoppelt haben und inzwischen 279 Milliarden Dollar betragen – vor allem wegen der Beschaffung von Speicherchips. Das zeigt einerseits, wie zuversichtlich das Unternehmen bei der Nachfrage ist. Andererseits macht es die Abhängigkeit von einer angespannten Lieferkette sichtbar. 2
Wichtig ist jedoch die Einordnung des jüngsten Kursverlaufs: Im aktuellen Update stieg die Aktie letztlich um rund 5 Prozent, nachdem das Management ein Umsatzwachstum von 70 Prozent für das Geschäftsjahr 2028 prognostiziert hatte. Die unmittelbare Marktreaktion war damit positiv und nicht negativ. 2
Die Debatte dreht sich inzwischen weniger um Nvidias Ausführung im vergangenen Quartal. Entscheidend ist vielmehr, ob die Kunden mit den enormen Investitionen in KI-Infrastruktur künftig ausreichende Renditen erzielen können. Für 2026 stehen in der Branche möglicherweise mehr als eine Billion Dollar an entsprechenden Ausgaben im Raum.
Das ist vor allem eine Frage der Qualität der Nachfrage und der Rendite auf das eingesetzte Kapital. Wenn Cloud-Anbieter, KI-Labore und Unternehmen ihre neuen Rechenzentren nicht dauerhaft profitabel auslasten können, könnte das die Bewertung der gesamten Branche belasten – selbst wenn Nvidia kurzfristig weiter Rekordzahlen meldet.
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist OpenAIs gemeinsam mit Broadcom entwickelter Spezialchip Jalapeño. Der Prozessor ist auf Inferenz ausgelegt – also auf das Bereitstellen von Antworten, nachdem ein KI-Modell trainiert wurde.
Broadcom erklärte, Jalapeño sei mit Nvidias Blackwell-Systemen und Googles Tensor Processing Units vergleichbar. OpenAI wiederum meldete in eigenen Tests einen höheren Durchsatz und schnellere Antwortzeiten. 3 4
Das ist eine ernstzunehmende langfristige Herausforderung für Nvidias Margen im Inferenzgeschäft. Daraus folgt allerdings noch nicht, dass Nvidia kurzfristig seine gesamte Stellung verliert. Das Unternehmen verfügt weiterhin über eine breite Position bei Training, Netzwerktechnik, Software und komplett integrierten Rechenzentrums-Systemen.
Kritiker befürchten zudem, dass Hersteller, Cloud-Anbieter, Finanzierer und KI-Labore durch sich gegenseitig verstärkende Geschäfts- und Finanzierungsbeziehungen verbunden sind. Dadurch könnte die Nachfrage nach KI-Hardware unabhängiger erscheinen, als sie tatsächlich ist.
Das ist ein berechtigtes Bewertungs- und Kreditrisiko. Es gibt jedoch nicht genügend Belege, um daraus abzuleiten, dass Nvidias gemeldeter Umsatz künstlich erzeugt oder unrechtmäßig ist. Die Sorge betrifft daher vor allem die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells und die Qualität künftiger Cashflows – nicht den Nachweis einer Bilanzfälschung.
Nvidia hat sich mit Apollo, BlackRock, Blackstone, Brookfield, Goldman Sachs und KKR zusammengeschlossen, um mehr als 500 Milliarden Dollar an Kapital von Drittinvestoren für KI- und Rechenzentrumsinfrastruktur zu mobilisieren. 5 6
Die Initiative könnte Kunden helfen, schneller Rechenzentren zu errichten und Nvidia-Hardware zu kaufen. Damit kann sie die Nachfrage zusätzlich stützen. Gleichzeitig rückt dadurch die entscheidende Frage noch stärker in den Mittelpunkt: Werden diese Projekte durch belastbare Einnahmen der späteren Nutzer getragen – oder durch die Hoffnung auf weiter steigende KI-Nachfrage?
Nvidias Quartal und der Ausblick waren eindeutig stark. Die Korrektur bei den Gewinnzahlen ist dennoch wichtig: 2,46 Dollar waren der GAAP-Gewinn, der bereinigte Gewinn lag bei 2,22 Dollar. Die Prognose für das dritte Quartal übertraf ebenfalls die Erwartungen.
Warum die Aktie zeitweise hätte fallen können, liegt daher nicht in einem schwachen Ergebnis. Ausschlaggebend wären vielmehr die extrem hohen Erwartungen, mögliche Margen- und Lieferkettenrisiken sowie Zweifel an der langfristigen Finanzierung und Rentabilität des KI-Ausbaus gewesen. In der jüngsten Entwicklung setzte sich jedoch die positive Reaktion durch: Der Markt honorierte insbesondere den starken Ausblick und die erwartete Dynamik bis ins Geschäftsjahr 2028. 2
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Nvidia erzielte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 96,221 Milliarden US Dollar – 106 Prozent mehr als im Vorjahr.
Nvidia erzielte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 96,221 Milliarden US Dollar – 106 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Angabe von 2,46 Dollar je Aktie bezieht sich auf den GAAP Gewinn; der bereinigte Gewinn lag bei 2,22 Dollar je Aktie.
Mit einer Prognose von 108 Milliarden Dollar Umsatz für das dritte Quartal lag Nvidia über den Markterwartungen.