Frankreich und Saudi Arabien haben am 24. August 2026 eine Absichtserklärung über 6 Milliarden Euro für drei Themenparks nahe Cergy Pontoise unterzeichnet.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are the details and broader significance of Saudi Arabia and France’s memorandum of understanding for Saudi Arabia’s €6 billion ($7 bil. Article summary: France and Saudi Arabia signed a memorandum of understanding on 24 August 2026 for Qiddiya Investment Company, a Saudi Public Investment Fund subsidiary, to invest €6 billion (about $7 billion) in three theme parks near . Topic tags: general, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Frankreich und Saudi-Arabien haben eine Absichtserklärung für einen saudisch finanzierten Freizeitkomplex nahe Paris unterzeichnet. Federführend ist die Qiddiya Investment Company, eine Tochtergesellschaft des saudischen Staatsfonds Public Investment Fund. Geplant sind drei Themenparks im Raum Cergy-Pontoise, rund 30 Kilometer nordwestlich der französischen Hauptstadt. Das angekündigte Investitionsvolumen beträgt 6 Milliarden Euro – etwa 7 Milliarden US-Dollar. Nach Angaben französischer Behörden könnte das Projekt rund 22.000 direkte Arbeitsplätze schaffen. 13
So groß die Schlagzeilen auch klingen: Das Vorhaben ist noch kein fertig geplantes Freizeitpark-Resort. Die Vereinbarung bildet zunächst einen Rahmen für die Zusammenarbeit. Ein endgültiger Masterplan, bestätigte Betreiber, ein Eröffnungstermin und die vollständigen Vereinbarungen zu den geistigen Eigentumsrechten liegen öffentlich noch nicht vor. 12
Im Kern geht es um ein Ziel mit drei Parks im Gebiet Cergy-Pontoise. Qiddiya soll die Entwicklung finanzieren und anführen. Damit wäre das französische Projekt Teil der größeren saudischen Strategie, Unterhaltung und Tourismus international auszubauen. Der Élysée-Palast stellte das Vorhaben als außergewöhnlich großes Entwicklungsprojekt für Frankreich dar. Präsident Emmanuel Macron verglich die mögliche Bedeutung mit der Zeit seit der Entstehung von Disneyland Paris. 126
Die beiden zentralen Zahlen lauten 6 Milliarden Euro Investitionen und 22.000 direkte Arbeitsplätze. Dabei handelt es sich um angekündigte Investitionen und prognostizierte Beschäftigung – nicht um bereits ausgegebenes Geld oder garantierte Stellen. Ob diese Größenordnung tatsächlich erreicht wird, hängt unter anderem von Bauplanung, Finanzierung, Genehmigungen, Infrastruktur und konkreten Bauentscheidungen ab. Viele dieser Punkte sind noch offen. 26
Einer der drei Parks soll voraussichtlich auf dem Dragon-Ball-Universum basieren. In einigen Berichten ist bereits von einem Park zu „Dragon Ball Z“ die Rede. Die offiziellen Beschreibungen sind jedoch vorsichtiger und sprechen von einem von Manga inspirierten beziehungsweise Dragon-Ball-bezogenen Bestandteil. Eine detaillierte Lizenzvereinbarung wurde bislang nicht veröffentlicht. 12
Die Themen der beiden anderen Parks wurden noch nicht bekannt gegeben. Deshalb wären Aussagen, wonach alle drei Parks Manga-Themen erhalten oder Attraktionen und Betreiber bereits feststehen, verfrüht. Nach der derzeit belastbarsten Quellenlage geht es um drei geplante Parks, von denen einer mit Dragon Ball verbunden ist; die übrigen Konzepte sind noch unbestimmt. 12
Nach Darstellung des Élysée-Palasts geht das Projekt auf ein Gespräch zwischen Macron und Mohammed bin Salman während Macrons Besuch in Riad im Dezember 2024 zurück. Die beiden Politiker sollen dabei eine gemeinsame Begeisterung für Manga, insbesondere für Dragon Ball Z, entdeckt haben.
Diese persönliche Verbindung prägt die ungewöhnliche öffentliche Erzählung rund um das Projekt. Sie erklärt jedoch nicht allein den wirtschaftlichen Deal. Die Absichtserklärung wurde während eines größeren offiziellen Besuchs unterzeichnet, bei dem es um die wirtschaftliche und strategische Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Saudi-Arabien ging. Außerdem tagte erstmals der französisch-saudische Rat für strategische Partnerschaft. 317
Als möglicher Standort gilt das Gelände des früheren Freizeitparks Mirapolis bei Courdimanche im Gebiet Cergy-Pontoise. Mirapolis wurde 1991 geschlossen. Die mögliche Wiederbelebung des Areals verleiht dem Projekt daher auch eine lokale und historische Dimension.
Ein Eröffnungstermin wurde nicht genannt. Unklar sind unter anderem die genaue Größe des Komplexes, die nötige Verkehrsinfrastruktur, die Zuständigkeiten und die Reihenfolge der Bauarbeiten. Das ist entscheidend: Eine Absichtserklärung bekundet Kooperation und politische beziehungsweise wirtschaftliche Absicht, garantiert aber nicht automatisch, dass jedes angekündigte Element in der beschriebenen Form gebaut wird. 2
Für Frankreich wäre das Projekt potenziell eine sehr große ausländische Investition in Bau, Tourismus und Freizeitwirtschaft. Die Region Paris könnte dadurch eine neue internationale Besucherattraktion erhalten. Der wirtschaftliche Nutzen bleibt allerdings eine Perspektive, solange das Vorhaben nicht in die Genehmigungs- und Bauphase übergeht. 26
Für Saudi-Arabien würde der Komplex die Unterhaltungsstrategie von Qiddiya auf einen wichtigen europäischen Markt ausdehnen. Saudische Investitionen in globale Freizeit-, E-Sport- und Kulturprojekte sind Teil des Versuchs, die Wirtschaft zu diversifizieren und über Unterhaltung international Einfluss zu gewinnen. Das Projekt bei Paris hätte damit sowohl eine kommerzielle als auch eine außenpolitische Soft-Power-Dimension. 1
Auch der Zeitpunkt verlieh der Ankündigung zusätzliches diplomatisches Gewicht. Der zweitägige offizielle Besuch Mohammed bin Salmans umfasste Vereinbarungen und Gespräche zu Themen wie wirtschaftlicher Zusammenarbeit, künstlicher Intelligenz und Verteidigung. Der Freizeitpark-Deal steht somit im größeren Kontext einer engeren französisch-saudischen Partnerschaft und ist kein isoliertes Tourismusprojekt. 3
Frankreichs Entscheidung, die wirtschaftlichen und strategischen Beziehungen zu Saudi-Arabien zu vertiefen, stieß auf Kritik. Hintergrund sind die Einschränkungen politischer Freiheiten und weitere Menschenrechtsbedenken im Königreich. In der Berichterstattung über den Besuch wurde zudem die Kontroverse um den Kronprinzen und die Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi thematisiert.
Die Absichtserklärung zeigt nicht, dass diese Bedenken ausgeräumt worden wären. Sie macht vielmehr den politischen Spagat sichtbar, den Frankreich vollzieht: Auf der einen Seite stehen Kritik an der Menschenrechtsbilanz, auf der anderen die Aussicht auf saudisches Kapital, strategische Zusammenarbeit und neue Geschäftsmöglichkeiten. Diese Spannung dürfte das Projekt begleiten, sollte es weiterverfolgt werden.
Der derzeitige Stand lässt sich am besten als großer französisch-saudischer Investitionsrahmen beschreiben – nicht als fertiger Themenpark-Plan. Öffentlich belegt sind ein Vorhaben über 6 Milliarden Euro für drei Parks nahe Cergy-Pontoise, ein erwarteter Park mit Bezug zu Dragon Ball und die Schätzung von 22.000 direkten Arbeitsplätzen. Die Themen der beiden anderen Parks, endgültige Lizenzvereinbarungen, konkrete Gestaltung, Bauzeitplan und Eröffnungstermin sind noch offen. 12
Gerade diese Mischung macht die Nachricht so aufmerksamkeitsstark: enorme Summen, eine weltweit bekannte Popkultur-Marke und ein ungewöhnlicher diplomatischer Hintergrund treffen auf erhebliche Unsicherheit bei der Umsetzung. Die frühen Schlagzeilen sollten deshalb mit Vorbehalt gelesen werden.
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Frankreich und Saudi Arabien haben am 24. August 2026 eine Absichtserklärung über 6 Milliarden Euro für drei Themenparks nahe Cergy Pontoise unterzeichnet.
Frankreich und Saudi Arabien haben am 24. August 2026 eine Absichtserklärung über 6 Milliarden Euro für drei Themenparks nahe Cergy Pontoise unterzeichnet. Einer der Parks soll sich voraussichtlich am Dragon Ball Universum orientieren. Die Themen der beiden anderen Parks sowie konkrete Lizenzvereinbarungen sind noch nicht öffentlich bekannt.
Das Abkommen ist ein großer wirtschaftlicher und diplomatischer Vorstoß, aber noch kein fertiger Bauplan: Eröffnungstermin, detailliertes Konzept, Genehmigungen und Bauablauf stehen weiterhin aus.