Goldman Sachs schätzt, dass bestehende und geplante EU Handelsmaßnahmen rund 27 Prozent von Chinas jährlichen Nominalexporten in die EU abdecken könnten. Die 27 Prozent beschreiben eine potenzielle Betroffenheit – nicht automatisch Exporte, die tatsächlich verloren gehen.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Goldman Sachs estimate about the share of China’s annual nominal exports to the European Union that could be affected by the bloc’s. Article summary: Goldman Sachs estimated that existing and proposed EU trade measures could cover about 27% of China’s annual nominal exports to the bloc.. Topic tags: general web, regulation, growth, evs, manufacturing. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons, and tiny thumbnail layouts.
Die Europäische Union könnte mit ihren bereits geltenden und geplanten Handelsmaßnahmen rund 27 Prozent der jährlichen chinesischen Nominalexporte in den Staatenbund erfassen. Zu dieser Einschätzung kommt Goldman Sachs. Die Zahl ist allerdings als Betroffenheitsmaß zu verstehen: Sie bedeutet nicht, dass Waren im gleichen Umfang künftig aus dem EU-Markt verschwinden oder chinesische Exporte in dieser Höhe verloren gehen. 6
Das größte Risiko konzentriert sich auf Branchen, die bereits im Visier der EU-Handelspolitik stehen oder für die neue Maßnahmen diskutiert werden:
Die definitive Phase des CBAM für die zunächst erfassten Waren – unter anderem Eisen, Stahl und Aluminium – hat bereits begonnen. Eine Ausweitung auf weitere Sektoren müsste die EU allerdings noch beschließen. Für die zusätzlichen rund 50 Milliarden Euro lässt sich daher derzeit kein verlässlicher Starttermin für eine mögliche Erhebung nennen. Modellrechnungen der Europäischen Zentralbank kommen zudem zu dem Ergebnis, dass die direkten gesamtwirtschaftlichen Handelseffekte des CBAM im Allgemeinen gering ausfallen dürften, sich aber je nach Handelspartner und Branche deutlich unterscheiden können. 2
Chinesische Hersteller verfügen über Kostenvorteile, große Produktionskapazitäten und tief verzweigte Lieferketten. Außerdem können sie Verkäufe in andere Märkte verlagern oder einen Teil zusätzlicher Kosten über ihre Margen auffangen. Goldman Sachs weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Reichweite der EU-Maßnahmen nicht direkt in tatsächliche Exportverluste übersetzt werden kann. 6
Auch die Abhängigkeit europäischer Unternehmen von chinesischen Lieferketten und bestimmten Rohstoffen begrenzt den Spielraum für eine Eskalation. Chinas Einfluss bei kritischen Mineralien und verarbeiteten Materialien könnte die Kosten für europäische Hersteller von Fahrzeugen, Maschinen und Klimaschutztechnik erhöhen.
Umgekehrt hat auch die EU ein Interesse daran, eine umfassende Vergeltungsspirale zu vermeiden. Europäische Unternehmen verkaufen in China, beziehen dort Vorprodukte und sind auf die chinesische Nachfrage angewiesen. Goldman Sachs hatte deshalb bereits eingeschätzt, dass eine europäische Antwort voraussichtlich nicht das Ausmaß pauschaler US-amerikanischer Strafzölle erreichen würde. 7
Das passt zu wissenschaftlichen Untersuchungen zum CBAM: Demnach würde Chinas Export in die EU kurzfristig in den meisten Branchen nur marginal zurückgehen. Langfristig könnte es allerdings zu einer stärkeren Umlenkung des Handels kommen – besonders im Zementsektor. 5
Der politische Druck in Brüssel wächst auch wegen des zunehmenden Ungleichgewichts im Warenhandel. Chinas Lieferungen in die EU stiegen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 laut der Goldman-Sachs-Einschätzung um etwa 16 Prozent. Zugleich lag das EU-Warendefizit mit China im ersten Quartal bei rund 98 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2025 weist die EU ein Defizit von etwa 360 Milliarden Euro aus. 1
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Nach Einschätzung von Goldman Sachs ist jedoch nicht allein das bilaterale Defizit das zentrale Problem. Schwerer wiegt demnach der Verlust von Industrie- und Weltmarktanteilen – auch in Drittstaaten. Europas Anteil an den globalen Märkten für Investitionsgüter soll von 54 Prozent im Jahr 2005 auf 43 Prozent gesunken sein, während Chinas Anteil von 7 auf 24 Prozent stieg. Diese Verdrängung durch chinesische Anbieter stelle für das europäische Wachstum eine größere Belastung dar als die Handelsbilanz allein. 7
Vor diesem Hintergrund sind mögliche PHEV-Zölle, ein breiterer CBAM und strengere Prüfungen staatlicher Subventionen vor allem Instrumente, um den wahrgenommenen Wettbewerbsdruck zu bremsen. Eine vollständige Abschottung vom Handel mit China ist damit nicht verbunden.
Der Streit über die EU-Verordnung über ausländische Subventionen zeigt, dass sich der Konflikt inzwischen auf öffentliche Aufträge, Investitionen, Technologie und Datenzugang ausgeweitet hat. China kritisiert unter anderem die EU-Prüfungen im Zusammenhang mit JD.com und Nuctech.
Auch beim CBAM stehen sich unterschiedliche politische Sichtweisen gegenüber. China und andere Kritiker werten den Mechanismus als versteckten Protektionismus. Die EU begründet ihn dagegen mit dem Schutz vor sogenanntem Carbon Leakage – also der Verlagerung emissionsintensiver Produktion in Länder mit weniger strengen Klimaregeln – und mit einer Angleichung an ihr eigenes CO₂-Preissystem. Die vorliegenden Belege erlauben keine unabhängige Bewertung der rechtlichen Stichhaltigkeit dieser Positionen.
Wahrscheinlicher als ein vollständiger Handelsbruch ist daher ein selektiver, ausgehandelter und branchenspezifischer Konflikt. Europa will seine Industrie vor weiterer Erosion schützen. Gleichzeitig begrenzen Chinas Kosten- und Rohstoffvorteile sowie die wirtschaftlichen Abhängigkeiten der EU, wie weit Brüssel gehen kann. 6
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Goldman Sachs schätzt, dass bestehende und geplante EU Handelsmaßnahmen rund 27 Prozent von Chinas jährlichen Nominalexporten in die EU abdecken könnten.
Goldman Sachs schätzt, dass bestehende und geplante EU Handelsmaßnahmen rund 27 Prozent von Chinas jährlichen Nominalexporten in die EU abdecken könnten. Die 27 Prozent beschreiben eine potenzielle Betroffenheit – nicht automatisch Exporte, die tatsächlich verloren gehen.
Besonders exponiert sind Elektroautos, mögliche zusätzliche Zölle auf Plug in Hybride sowie CO₂ intensive Industrie und Vorleistungsgüter.
Goldman Sachs schätzt, dass bestehende und geplante EU Handelsmaßnahmen rund 27 Prozent von Chinas jährlichen Nominalexporten in die EU abdecken könnten. Die 27 Prozent beschreiben eine potenzielle Betroffenheit – nicht automatisch Exporte, die tatsächlich verloren gehen.
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Die Europäische Union könnte mit ihren bereits geltenden und geplanten Handelsmaßnahmen rund 27 Prozent der jährlichen chinesischen Nominalexporte in den Staatenbund erfassen. Zu dieser Einschätzung kommt Goldman Sachs. Die Zahl ist allerdings als Betroffenheitsmaß zu verstehen: Sie bedeutet nicht, dass Waren im gleichen Umfang künftig aus dem EU-Markt verschwinden oder chinesische Exporte in dieser Höhe verloren gehen. 6
Das größte Risiko konzentriert sich auf Branchen, die bereits im Visier der EU-Handelspolitik stehen oder für die neue Maßnahmen diskutiert werden:
Die definitive Phase des CBAM für die zunächst erfassten Waren – unter anderem Eisen, Stahl und Aluminium – hat bereits begonnen. Eine Ausweitung auf weitere Sektoren müsste die EU allerdings noch beschließen. Für die zusätzlichen rund 50 Milliarden Euro lässt sich daher derzeit kein verlässlicher Starttermin für eine mögliche Erhebung nennen. Modellrechnungen der Europäischen Zentralbank kommen zudem zu dem Ergebnis, dass die direkten gesamtwirtschaftlichen Handelseffekte des CBAM im Allgemeinen gering ausfallen dürften, sich aber je nach Handelspartner und Branche deutlich unterscheiden können. 2
Chinesische Hersteller verfügen über Kostenvorteile, große Produktionskapazitäten und tief verzweigte Lieferketten. Außerdem können sie Verkäufe in andere Märkte verlagern oder einen Teil zusätzlicher Kosten über ihre Margen auffangen. Goldman Sachs weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Reichweite der EU-Maßnahmen nicht direkt in tatsächliche Exportverluste übersetzt werden kann. 6
Auch die Abhängigkeit europäischer Unternehmen von chinesischen Lieferketten und bestimmten Rohstoffen begrenzt den Spielraum für eine Eskalation. Chinas Einfluss bei kritischen Mineralien und verarbeiteten Materialien könnte die Kosten für europäische Hersteller von Fahrzeugen, Maschinen und Klimaschutztechnik erhöhen.
Umgekehrt hat auch die EU ein Interesse daran, eine umfassende Vergeltungsspirale zu vermeiden. Europäische Unternehmen verkaufen in China, beziehen dort Vorprodukte und sind auf die chinesische Nachfrage angewiesen. Goldman Sachs hatte deshalb bereits eingeschätzt, dass eine europäische Antwort voraussichtlich nicht das Ausmaß pauschaler US-amerikanischer Strafzölle erreichen würde. 7
Das passt zu wissenschaftlichen Untersuchungen zum CBAM: Demnach würde Chinas Export in die EU kurzfristig in den meisten Branchen nur marginal zurückgehen. Langfristig könnte es allerdings zu einer stärkeren Umlenkung des Handels kommen – besonders im Zementsektor. 5
Der politische Druck in Brüssel wächst auch wegen des zunehmenden Ungleichgewichts im Warenhandel. Chinas Lieferungen in die EU stiegen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 laut der Goldman-Sachs-Einschätzung um etwa 16 Prozent. Zugleich lag das EU-Warendefizit mit China im ersten Quartal bei rund 98 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2025 weist die EU ein Defizit von etwa 360 Milliarden Euro aus. 1
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Nach Einschätzung von Goldman Sachs ist jedoch nicht allein das bilaterale Defizit das zentrale Problem. Schwerer wiegt demnach der Verlust von Industrie- und Weltmarktanteilen – auch in Drittstaaten. Europas Anteil an den globalen Märkten für Investitionsgüter soll von 54 Prozent im Jahr 2005 auf 43 Prozent gesunken sein, während Chinas Anteil von 7 auf 24 Prozent stieg. Diese Verdrängung durch chinesische Anbieter stelle für das europäische Wachstum eine größere Belastung dar als die Handelsbilanz allein. 7
Vor diesem Hintergrund sind mögliche PHEV-Zölle, ein breiterer CBAM und strengere Prüfungen staatlicher Subventionen vor allem Instrumente, um den wahrgenommenen Wettbewerbsdruck zu bremsen. Eine vollständige Abschottung vom Handel mit China ist damit nicht verbunden.
Der Streit über die EU-Verordnung über ausländische Subventionen zeigt, dass sich der Konflikt inzwischen auf öffentliche Aufträge, Investitionen, Technologie und Datenzugang ausgeweitet hat. China kritisiert unter anderem die EU-Prüfungen im Zusammenhang mit JD.com und Nuctech.
Auch beim CBAM stehen sich unterschiedliche politische Sichtweisen gegenüber. China und andere Kritiker werten den Mechanismus als versteckten Protektionismus. Die EU begründet ihn dagegen mit dem Schutz vor sogenanntem Carbon Leakage – also der Verlagerung emissionsintensiver Produktion in Länder mit weniger strengen Klimaregeln – und mit einer Angleichung an ihr eigenes CO₂-Preissystem. Die vorliegenden Belege erlauben keine unabhängige Bewertung der rechtlichen Stichhaltigkeit dieser Positionen.
Wahrscheinlicher als ein vollständiger Handelsbruch ist daher ein selektiver, ausgehandelter und branchenspezifischer Konflikt. Europa will seine Industrie vor weiterer Erosion schützen. Gleichzeitig begrenzen Chinas Kosten- und Rohstoffvorteile sowie die wirtschaftlichen Abhängigkeiten der EU, wie weit Brüssel gehen kann. 6
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Goldman Sachs schätzt, dass bestehende und geplante EU Handelsmaßnahmen rund 27 Prozent von Chinas jährlichen Nominalexporten in die EU abdecken könnten.
Goldman Sachs schätzt, dass bestehende und geplante EU Handelsmaßnahmen rund 27 Prozent von Chinas jährlichen Nominalexporten in die EU abdecken könnten. Die 27 Prozent beschreiben eine potenzielle Betroffenheit – nicht automatisch Exporte, die tatsächlich verloren gehen.
Besonders exponiert sind Elektroautos, mögliche zusätzliche Zölle auf Plug in Hybride sowie CO₂ intensive Industrie und Vorleistungsgüter.