Goldman Sachs hält für Dezember 2026 einen niederländischen TTF Gaspreis von mehr als 100 Euro je MWh für möglich – allerdings nur in einem Szenario anhaltender Störungen bei LNG Exporten aus dem Persischen Golf. Selbst Preise über 65 Euro je MWh könnten zu niedrig sein, um genügend flexible LNG Ladungen von asiatis...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is Goldman Sachs’ warning about Europe’s natural-gas supply ahead of winter 2026—including why December 2026 Dutch TTF prices may need. Article summary: Goldman Sachs’ warning is a conditional tight-supply scenario, not a forecast that €100/MWh is inevitable: if Persian Gulf LNG exports remain impaired into winter, Europe may have to pay enough—potentially more than €100. Topic tags: general, government, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermark
Goldman Sachs warnt vor einem möglichen Engpass-Szenario, nicht vor einem zwangsläufigen Anstieg der europäischen Gaspreise auf 100 Euro je Megawattstunde. Kehren die LNG-Exporte aus dem Persischen Golf nur langsam zurück, könnte Europa im Dezember 2026 mehr als 100 Euro je MWh für niederländisches TTF-Gas zahlen müssen, um genügend Flüssiggas (LNG) aus Asien abzuziehen und die Speicher vor dem Winter wieder aufzufüllen. 17
18
Europa nutzt per Schiff geliefertes LNG, um sein Gassystem auszugleichen. Werden Lieferungen aus dem Persischen Golf gestört, stehen weniger Ladungen zur Verfügung – ausgerechnet in einer Phase, in der Europa seine Speicher für den Winter füllen muss.
Die wichtigste Konkurrenz kommt aus Asien. Bleibt die dortige Nachfrage am Spotmarkt stark und sind die Exporte aus dem Nahen Osten eingeschränkt, müssen die europäischen Preise hoch genug steigen, damit frei verfügbare LNG-Ladungen nach Europa statt nach Asien gehen. Goldman Sachs sagt daher nicht einfach, Gas sei oberhalb von 65 Euro „fair“ bewertet. Die zentrale Frage ist vielmehr, ob das aktuelle Preisniveau Anbieter tatsächlich dazu bringt, ihre Ladungen umzuleiten. 18
Die niederländischen Frontmonat-Futures stiegen zuletzt auf ein Fünfmonatshoch von mehr als 65 Euro je MWh. Nach Einschätzung von Goldman Sachs könnte dieser Anstieg jedoch weiterhin nicht genügen, um ausreichend LNG zu sichern, falls die Störungen im Nahen Osten bis ins kommende Jahr andauern.
Bei den derzeitigen Preisen erwartet die Bank, dass die Speicher in Nordwesteuropa bis Ende August nur zu 51 Prozent gefüllt sein werden – 3,4 Prozentpunkte weniger als in ihrem Basisszenario. 18
Diese Lücke ist relevant, weil Gasspeicher als Puffer gegen kaltes Wetter, Nachfragespitzen und weitere Lieferausfälle dienen. Bleiben die Einspeicherungen in der verbleibenden Füllsaison zu langsam, müsste der Winterpreis deutlich höher steigen: Er soll zusätzliche LNG-Käufe anreizen und die Bestände absichern.
Der Ausblick hängt maßgeblich davon ab, wie schnell sich die LNG-Ströme durch die Straße von Hormus normalisieren. Eine rasche Erholung würde das Angebot erhöhen und die nötige europäische Preisprämie verringern. Eine langsame Erholung dagegen könnte die LNG-Preise in Asien hoch halten und den Wettbewerb um die verfügbaren Ladungen verschärfen.
Goldmans strengeres Szenario geht davon aus, dass sich die Energieexporte aus dem Nahen Osten bis 2027 nur schrittweise normalisieren. Unter dieser Voraussetzung könnte der TTF-Preis für Lieferungen im Dezember 2026 über 100 Euro je MWh steigen. In einem günstigeren Szenario, in dem sich die Transporte durch Hormus schneller erholen, wären die Winterpreise laut der Analyse deutlich niedriger. 17
Die Marke von 100 Euro ist damit ein Stressszenario, das an den nötigen Anreiz für zusätzliche Lieferungen gekoppelt ist – keine bedingungslose Basisprognose von Goldman Sachs.
Die Gasspeicher in der EU waren Mitte August 2026 Berichten zufolge zu etwa 62 Prozent gefüllt. Im Vorjahr hatte der Füllstand zum gleichen Zeitpunkt bei 74 Prozent gelegen. Von UBS zitierte Daten zeigten außerdem, dass die Speicher unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 79 Prozent lagen und auch die Netto-Einspeicherungen unter dem saisonalen Normalwert blieben. 3
6
Die Werte unterscheiden sich je nach Stichtag und Datensatz leicht: Enerdata meldete für den 19. August einen Füllstand von 61 Prozent, während die Europäische Kommission am 20. August rund 62 Prozent nannte. 3
4 Die Richtung ist jedoch eindeutig: Europa geht mit niedrigeren Vorräten als in den vergangenen Jahren in die letzte Phase der Speicherbefüllung. Gleichzeitig bremsen hohe Gaspreise teilweise die Käufe für die Einlagerung.
3
6
Ein geringerer Startpuffer bedeutet nicht automatisch, dass Europa das Gas ausgeht. Er macht den Markt aber anfälliger für eine Kombination aus einer verzögerten LNG-Erholung, stärkerer asiatischer Nachfrage oder einem unerwartet hohen Verbrauch im Winter.
Die Europäische Kommission erklärte, es gebe trotz eines Speicherstands von knapp 62 Prozent keinen unmittelbaren Grund zur Sorge um die Gasversorgung der EU. Ihre Einschätzung richtet sich vor allem auf die kurzfristige Versorgungssicherheit und die Verfügbarkeit verschiedener Bezugsquellen für den kommenden Winter. 2
3
Goldman Sachs betrachtet dagegen ein anderes Risiko: den Preis, den Europa für zusätzlich benötigtes LNG zahlen muss, um vor dem Winter einen ausreichend großen Puffer aufzubauen. Beide Einschätzungen können gleichzeitig zutreffen. Es kann also zu keinem unmittelbaren physischen Engpass kommen, während Haushalte, Unternehmen und Strommärkte dennoch hohen und stark schwankenden Preisen ausgesetzt sind, wenn die Angebotsreserve schrumpft.
Auch die Terminmärkte spiegeln die Sorge über die Energiekosten im Winter wider. Europäische Winterstromkontrakte wurden mit einem Aufschlag von mehr als 20 Prozent gegenüber der Benchmark des Folgejahres gehandelt. Niedrige Gasvorräte und geringere Wasserkraftreserven gehörten zu den Faktoren, die das Risiko höherer Kosten erhöhten.
Die wichtigste Entlastung wäre eine schnellere Wiederherstellung der LNG-Exporte aus dem Persischen Golf. Auch eine niedrigere Spotnachfrage in Asien und ein größeres LNG-Angebot im Atlantikbecken würden den Preis senken, der nötig ist, um zusätzliche Ladungen nach Europa zu holen.
Goldman Sachs bezeichnete es als schwierig, aber machbar, die Speicher in Nordwesteuropa bis Ende Oktober zu 67 Prozent zu füllen – vorausgesetzt, die katarischen Exporte erholen sich, die asiatische Spotnachfrage bleibt gedämpft und mehr LNG verbleibt im Atlantikbecken. 17
Das Gegenbild wäre eine anhaltende regionale Eskalation oder eine längere Unterbrechung der Schifffahrt. Europa hätte dann weniger zugängliche LNG-Ladungen und weniger Zeit, die Speicher aufzufüllen. In diesem Fall könnte der Markt einen starken Preisanstieg benötigen – nicht unbedingt, weil das Gas bereits ausgegangen ist, sondern weil hohe Preise Nachfrage begrenzen und zusätzliche Lieferungen aus konkurrierenden Märkten anlocken.
Goldman Sachs warnt vor Europas geringer werdendem Fehlerspielraum, nicht vor einer unausweichlichen Gaskrise. Bei EU-Speichern von rund 62 Prozent Mitte August und unter den Erwartungen der Bank liegenden Beständen in Nordwesteuropa könnten Preise von mehr als 65 Euro je MWh weiterhin zu niedrig sein, wenn Europa mit Asien um knappes LNG konkurrieren muss. 3
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Normalisieren sich die Transporte durch die Straße von Hormus schnell, muss das Szenario von mehr als 100 Euro je MWh womöglich nicht eintreten. Erholen sich die Exporte dagegen nur langsam, könnte der TTF-Preis für Dezember 2026 über diese Marke steigen, damit genügend LNG nach Europa fließt und ein sichererer Winterpuffer entsteht. 17
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Goldman Sachs hält für Dezember 2026 einen niederländischen TTF Gaspreis von mehr als 100 Euro je MWh für möglich – allerdings nur in einem Szenario anhaltender Störungen bei LNG Exporten aus dem Persischen Golf.
Goldman Sachs hält für Dezember 2026 einen niederländischen TTF Gaspreis von mehr als 100 Euro je MWh für möglich – allerdings nur in einem Szenario anhaltender Störungen bei LNG Exporten aus dem Persischen Golf. Selbst Preise über 65 Euro je MWh könnten zu niedrig sein, um genügend flexible LNG Ladungen von asiatischen Abnehmern nach Europa umzulenken.
Der entscheidende Faktor ist die Geschwindigkeit der Erholung: Eine rasche Normalisierung würde den Preisdruck mindern, während Europas geringere Speicherstände den Spielraum vor dem Winter einengen.
Goldman Sachs hält für Dezember 2026 einen niederländischen TTF Gaspreis von mehr als 100 Euro je MWh für möglich – allerdings nur in einem Szenario anhaltender Störungen bei LNG Exporten aus dem Persischen Golf. Selbst Preise über 65 Euro je MWh könnten zu niedrig sein, um genügend flexible LNG Ladungen von asiatis...
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Goldman Sachs warnt vor einem möglichen Engpass-Szenario, nicht vor einem zwangsläufigen Anstieg der europäischen Gaspreise auf 100 Euro je Megawattstunde. Kehren die LNG-Exporte aus dem Persischen Golf nur langsam zurück, könnte Europa im Dezember 2026 mehr als 100 Euro je MWh für niederländisches TTF-Gas zahlen müssen, um genügend Flüssiggas (LNG) aus Asien abzuziehen und die Speicher vor dem Winter wieder aufzufüllen. 17
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Europa nutzt per Schiff geliefertes LNG, um sein Gassystem auszugleichen. Werden Lieferungen aus dem Persischen Golf gestört, stehen weniger Ladungen zur Verfügung – ausgerechnet in einer Phase, in der Europa seine Speicher für den Winter füllen muss.
Die wichtigste Konkurrenz kommt aus Asien. Bleibt die dortige Nachfrage am Spotmarkt stark und sind die Exporte aus dem Nahen Osten eingeschränkt, müssen die europäischen Preise hoch genug steigen, damit frei verfügbare LNG-Ladungen nach Europa statt nach Asien gehen. Goldman Sachs sagt daher nicht einfach, Gas sei oberhalb von 65 Euro „fair“ bewertet. Die zentrale Frage ist vielmehr, ob das aktuelle Preisniveau Anbieter tatsächlich dazu bringt, ihre Ladungen umzuleiten. 18
Die niederländischen Frontmonat-Futures stiegen zuletzt auf ein Fünfmonatshoch von mehr als 65 Euro je MWh. Nach Einschätzung von Goldman Sachs könnte dieser Anstieg jedoch weiterhin nicht genügen, um ausreichend LNG zu sichern, falls die Störungen im Nahen Osten bis ins kommende Jahr andauern.
Bei den derzeitigen Preisen erwartet die Bank, dass die Speicher in Nordwesteuropa bis Ende August nur zu 51 Prozent gefüllt sein werden – 3,4 Prozentpunkte weniger als in ihrem Basisszenario. 18
Diese Lücke ist relevant, weil Gasspeicher als Puffer gegen kaltes Wetter, Nachfragespitzen und weitere Lieferausfälle dienen. Bleiben die Einspeicherungen in der verbleibenden Füllsaison zu langsam, müsste der Winterpreis deutlich höher steigen: Er soll zusätzliche LNG-Käufe anreizen und die Bestände absichern.
Der Ausblick hängt maßgeblich davon ab, wie schnell sich die LNG-Ströme durch die Straße von Hormus normalisieren. Eine rasche Erholung würde das Angebot erhöhen und die nötige europäische Preisprämie verringern. Eine langsame Erholung dagegen könnte die LNG-Preise in Asien hoch halten und den Wettbewerb um die verfügbaren Ladungen verschärfen.
Goldmans strengeres Szenario geht davon aus, dass sich die Energieexporte aus dem Nahen Osten bis 2027 nur schrittweise normalisieren. Unter dieser Voraussetzung könnte der TTF-Preis für Lieferungen im Dezember 2026 über 100 Euro je MWh steigen. In einem günstigeren Szenario, in dem sich die Transporte durch Hormus schneller erholen, wären die Winterpreise laut der Analyse deutlich niedriger. 17
Die Marke von 100 Euro ist damit ein Stressszenario, das an den nötigen Anreiz für zusätzliche Lieferungen gekoppelt ist – keine bedingungslose Basisprognose von Goldman Sachs.
Die Gasspeicher in der EU waren Mitte August 2026 Berichten zufolge zu etwa 62 Prozent gefüllt. Im Vorjahr hatte der Füllstand zum gleichen Zeitpunkt bei 74 Prozent gelegen. Von UBS zitierte Daten zeigten außerdem, dass die Speicher unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 79 Prozent lagen und auch die Netto-Einspeicherungen unter dem saisonalen Normalwert blieben. 3
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Die Werte unterscheiden sich je nach Stichtag und Datensatz leicht: Enerdata meldete für den 19. August einen Füllstand von 61 Prozent, während die Europäische Kommission am 20. August rund 62 Prozent nannte. 3
4 Die Richtung ist jedoch eindeutig: Europa geht mit niedrigeren Vorräten als in den vergangenen Jahren in die letzte Phase der Speicherbefüllung. Gleichzeitig bremsen hohe Gaspreise teilweise die Käufe für die Einlagerung.
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Ein geringerer Startpuffer bedeutet nicht automatisch, dass Europa das Gas ausgeht. Er macht den Markt aber anfälliger für eine Kombination aus einer verzögerten LNG-Erholung, stärkerer asiatischer Nachfrage oder einem unerwartet hohen Verbrauch im Winter.
Die Europäische Kommission erklärte, es gebe trotz eines Speicherstands von knapp 62 Prozent keinen unmittelbaren Grund zur Sorge um die Gasversorgung der EU. Ihre Einschätzung richtet sich vor allem auf die kurzfristige Versorgungssicherheit und die Verfügbarkeit verschiedener Bezugsquellen für den kommenden Winter. 2
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Goldman Sachs betrachtet dagegen ein anderes Risiko: den Preis, den Europa für zusätzlich benötigtes LNG zahlen muss, um vor dem Winter einen ausreichend großen Puffer aufzubauen. Beide Einschätzungen können gleichzeitig zutreffen. Es kann also zu keinem unmittelbaren physischen Engpass kommen, während Haushalte, Unternehmen und Strommärkte dennoch hohen und stark schwankenden Preisen ausgesetzt sind, wenn die Angebotsreserve schrumpft.
Auch die Terminmärkte spiegeln die Sorge über die Energiekosten im Winter wider. Europäische Winterstromkontrakte wurden mit einem Aufschlag von mehr als 20 Prozent gegenüber der Benchmark des Folgejahres gehandelt. Niedrige Gasvorräte und geringere Wasserkraftreserven gehörten zu den Faktoren, die das Risiko höherer Kosten erhöhten.
Die wichtigste Entlastung wäre eine schnellere Wiederherstellung der LNG-Exporte aus dem Persischen Golf. Auch eine niedrigere Spotnachfrage in Asien und ein größeres LNG-Angebot im Atlantikbecken würden den Preis senken, der nötig ist, um zusätzliche Ladungen nach Europa zu holen.
Goldman Sachs bezeichnete es als schwierig, aber machbar, die Speicher in Nordwesteuropa bis Ende Oktober zu 67 Prozent zu füllen – vorausgesetzt, die katarischen Exporte erholen sich, die asiatische Spotnachfrage bleibt gedämpft und mehr LNG verbleibt im Atlantikbecken. 17
Das Gegenbild wäre eine anhaltende regionale Eskalation oder eine längere Unterbrechung der Schifffahrt. Europa hätte dann weniger zugängliche LNG-Ladungen und weniger Zeit, die Speicher aufzufüllen. In diesem Fall könnte der Markt einen starken Preisanstieg benötigen – nicht unbedingt, weil das Gas bereits ausgegangen ist, sondern weil hohe Preise Nachfrage begrenzen und zusätzliche Lieferungen aus konkurrierenden Märkten anlocken.
Goldman Sachs warnt vor Europas geringer werdendem Fehlerspielraum, nicht vor einer unausweichlichen Gaskrise. Bei EU-Speichern von rund 62 Prozent Mitte August und unter den Erwartungen der Bank liegenden Beständen in Nordwesteuropa könnten Preise von mehr als 65 Euro je MWh weiterhin zu niedrig sein, wenn Europa mit Asien um knappes LNG konkurrieren muss. 3
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Normalisieren sich die Transporte durch die Straße von Hormus schnell, muss das Szenario von mehr als 100 Euro je MWh womöglich nicht eintreten. Erholen sich die Exporte dagegen nur langsam, könnte der TTF-Preis für Dezember 2026 über diese Marke steigen, damit genügend LNG nach Europa fließt und ein sichererer Winterpuffer entsteht. 17
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Goldman Sachs hält für Dezember 2026 einen niederländischen TTF Gaspreis von mehr als 100 Euro je MWh für möglich – allerdings nur in einem Szenario anhaltender Störungen bei LNG Exporten aus dem Persischen Golf. Selbst Preise über 65 Euro je MWh könnten zu niedrig sein, um genügend flexible LNG Ladungen von asiatischen Abnehmern nach Europa umzulenken.
Der entscheidende Faktor ist die Geschwindigkeit der Erholung: Eine rasche Normalisierung würde den Preisdruck mindern, während Europas geringere Speicherstände den Spielraum vor dem Winter einengen.