Die oft genannte Summe von bis zu 120 Milliarden US Dollar ist kein garantierter Auftrag, sondern die Umsatzschwelle für die vollständige Freischaltung eines Aktien Warrants. Google kann bis zu 58.970.907 Marvell Aktien zu 206,58 US Dollar kaufen – bei vollständiger Ausübung wäre die Beteiligung rund 12,18 Milliarde...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are the terms and strategic implications of Marvell Technology’s August 2026 agreement to help Google develop custom AI chips—including. Article summary: Marvell’s Google agreement is a large, performance-based custom-silicon partnership rather than a guaranteed $120 billion order. It gives Google an economic incentive to concentrate qualifying AI-infrastructure purchases. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Marvells erweiterte Vereinbarung mit Google ist am besten als leistungsabhängige Partnerschaft für kundenspezifische Chips zu verstehen – nicht als garantiertes Chipgeschäft über 120 Milliarden US-Dollar. Googles künftige Kaufentscheidungen sind mit einer möglichen Beteiligung an Marvell verknüpft. Gleichzeitig erweitert sich Marvells Rolle rund um Googles Tensor-Processing-Unit-Infrastruktur (TPU). 2
Die Unternehmen schlossen das kommerzielle Abkommen am 29. Juli 2026; Marvell machte die Details am 19. August in einer regulatorischen Meldung öffentlich. Die Partnerschaft umfasst kundenspezifische Halbleiterprodukte, die an Googles TPU-Ökosystem angebunden sind. Dazu gehören KI-Inferenzbeschleuniger, Speichercontroller, Netzwerk-Interface-Controller, Speicher-Interface-Controller und sogenannte Near-Memory-Computing-Produkte – also Rechenfunktionen, die näher am Speicher angesiedelt sind. 11
Zusätzlich stellte Marvell Google einen Warrant aus. Dabei handelt es sich um das Recht, nicht aber die Pflicht, Aktien später zu einem festgelegten Preis zu kaufen. Der Warrant umfasst bis zu 58.970.907 Marvell-Aktien zu 206,58 US-Dollar je Aktie. Bei vollständiger Ausübung müsste Google dafür rund 12,18 Milliarden US-Dollar zahlen. Auf Basis der verfügbaren Berichte könnte Google damit zum fünftgrößten Anteilseigner von Marvell werden. 2
3
13
Der größte Teil des Warrants wird nicht sofort freigeschaltet. Die Aktien sind im Wesentlichen auf 240 Tranchen verteilt. Eine Tranche wird jeweils dann verfügbar, wenn Marvell 500 Millionen US-Dollar an anrechenbarem Umsatz mit Google und verbundenen Unternehmen für die abgedeckten kundenspezifischen Produkte verbucht. Werden alle 240 Umsatzstufen erreicht, ergibt das bis zum Geschäftsjahr 2033 ein kumuliertes potenzielles Geschäftsvolumen von rund 120 Milliarden US-Dollar. 5
12
Der entscheidende Punkt: Die 120 Milliarden US-Dollar sind der Umsatz, der für die vollständige Freischaltung des Warrants nötig wäre. Sie stellen weder eine verbindliche Bestellung noch einen bereits gesicherten Auftragsbestand dar. Auch der Warrant verpflichtet Google nicht dazu, Marvell-Aktien zu kaufen. Ein kleinerer Teil von etwa 1,36 Millionen Aktien wird im ersten Jahr unabhängig vom Umsatz schrittweise freigeschaltet; der weitaus größere Teil hängt an tatsächlichen Käufen. 3
7
Für Anleger sind deshalb vier Größen wichtiger als die Schlagzeile:
Google entwickelt seit Jahren eigene TPUs für seine KI-Anwendungen und Cloud-Infrastruktur. Marvells Beitrag beschränkt sich dabei nicht auf einen einzelnen Beschleunigerchip. Er reicht auch in Bereiche wie Vernetzung, Speicher, Datenspeicherung und Rechenkomponenten rund um das TPU-System. 1
9
Mit Marvell erhält Google einen weiteren Partner für die Entwicklung und Lieferung kundenspezifischer Chips. Das kann die Abhängigkeit von einem einzelnen Zulieferer verringern, Googles Verhandlungsspielraum verbessern und den Einsatz anwendungsspezifischer Hardware neben Nvidias universell einsetzbaren KI-GPUs unterstützen. Die verfügbaren Berichte stützen diese Diversifizierungsstrategie. Sie belegen jedoch nicht, dass Marvell Nvidia oder Broadcom in Googles gesamter Hardwareplattform ersetzen wird. 1
9
Der größere Branchentrend ist klar: Cloud-Konzerne wollen ihre KI-Infrastruktur stärker auf eigene Anwendungen zuschneiden und ihre Lieferquellen verbreitern. Eigene TPUs und die spezialisierten Komponenten, die sie ergänzen, sind für Google ein Weg, die Abhängigkeit von Nvidias Hardware- und Software-Ökosystem zu reduzieren.
Für Marvell liegt der Reiz der Vereinbarung in ihrer Breite. Sollte Google seine TPU-Infrastruktur stark ausbauen, könnte Marvell an mehreren Ebenen des Systems beteiligt sein und wäre nicht nur auf den Verkauf eines einzelnen Prozessors angewiesen. Netzwerk-, Speicher- und Near-Memory-Computing-Produkte könnten dadurch ein großes, wiederkehrendes Geschäft im Rechenzentrum ermöglichen. 1
11
Das Risiko ist die starke Abhängigkeit von einem einzelnen Kunden. Ein großer Teil des möglichen Aufwärtspotenzials setzt voraus, dass Google die entsprechenden Programme ausweitet und Käufe unter der Vereinbarung tatsächlich verbucht werden. Außerdem kann der Warrant zu einer Verwässerung führen, falls Google seine Rechte ausübt. Im Gegenzug würde dann allerdings zusätzliches Kapital zum festgelegten Ausübungspreis an Marvell fließen.
Die 120-Milliarden-Dollar-Zahl sollte deshalb als bedingte Möglichkeit verstanden werden – abhängig von Nachfrage und Umsetzung – und nicht als heutiger Umsatz oder als garantierter Gewinn. 2
5
Nach den vorliegenden Informationen beendet die Marvell-Vereinbarung nicht die Zusammenarbeit zwischen Google und Broadcom. Broadcom hatte im April 2026 eine separate langfristige Vereinbarung angekündigt, um bis 2031 künftige Generationen kundenspezifischer Google-KI-Chips und weitere Komponenten für die nächste Generation von KI-Racks zu entwickeln und zu liefern. 18
Marvells Einstieg verändert dennoch das Wettbewerbsbild. Broadcom arbeitet seit rund einem Jahrzehnt gemeinsam mit Google an TPUs. Marvells Vereinbarung deckt dagegen ein umfassendes Spektrum kundenspezifischer Programme ab, die an Googles TPU-Ökosystem angebunden sind. Damit wird es schwieriger, Broadcom als Googles einzigen strategisch wichtigen Partner für kundenspezifische Chips zu betrachten. Der Wettbewerb um Preise, Entwicklungsaufträge und Lieferanteile dürfte zunehmen.
Wie die Zuständigkeiten zwischen Broadcom und Marvell genau verteilt werden, geht aus dem zitierten Material nicht vollständig hervor. Es wäre daher verfrüht, Marvells Abkommen als direkten Ersatz für Broadcoms Vertrag zu bezeichnen.
Die Marvell-Aktie legte nach Bekanntwerden der Vereinbarung nahezu 10 Prozent zu. Andere Berichte nannten im Tagesverlauf einen Anstieg von bis zu 13 Prozent auf 243,66 US-Dollar. Die Reaktion spiegelte die Hoffnung der Anleger auf eine größere Rolle Marvells bei kundenspezifischen KI-Chips wider – und das Vertrauen, das eine Partnerschaft mit einem großen Cloud-Konzern schafft. 3
9
14
Die Kursreaktion zeigt zugleich das zentrale Interpretationsrisiko: Märkte können eine große künftige Chance bereits in die Bewertung einpreisen, bevor der dazugehörige Umsatz verbucht ist. Die 120 Milliarden US-Dollar sind ein nützlicher Maßstab für die maximale, an Umsatzstufen gekoppelte Größenordnung der Vereinbarung. Bestätigte Verkäufe oder garantierte Erträge sind sie nicht.
Die Struktur erinnert in einem wichtigen Punkt an AMDs Vereinbarung mit OpenAI vom Oktober 2025. AMD sagte zu, OpenAI über mehrere Chipgenerationen hinweg mit bis zu sechs Gigawatt Instinct-GPUs zu versorgen. Gleichzeitig erhielt OpenAI einen Warrant auf bis zu 160 Millionen AMD-Aktien; die Freischaltung war an bestimmte Meilensteine geknüpft.
Die beiden Vereinbarungen sind allerdings nicht identisch. Bei Marvell hängt die Freischaltung vor allem an Umsatztranchen: Für jeweils 500 Millionen US-Dollar an anrechenbaren Käufen wird eine weitere Tranche verfügbar. Beim AMD-OpenAI-Abkommen war der Warrant an Auslieferungs- und Einsatzmeilensteine sowie weitere Bedingungen aus AMDs Unternehmensmeldung gebunden.
Das gemeinsame Muster ist die strategische Verzahnung: Ein Großkunde erhält eine mögliche Beteiligung am Zulieferer, während der Zulieferer einen Nachfrageanker gewinnt. Das kann die gemeinsame Produktentwicklung, die Kapazitätsplanung und Finanzierungsannahmen unterstützen.
Solche Vereinbarungen können einen echten Bedarf an schnell wachsender KI-Infrastruktur widerspiegeln. Sie machen es aber umso wichtiger, zwischen folgenden Größen zu unterscheiden:
Marvells Google-Deal zeigt, dass sich der Markt für KI-Hardware nicht auf die einfache Frage „Nvidia oder die Alternativen?“ reduzieren lässt. Cloud-Anbieter investieren in kundenspezifische Chips, spezialisierte Netzwerke, Speicher- und Datenspeichertechnologien, um ihre Infrastruktur gezielt auf bestimmte Arbeitslasten zuzuschneiden und ihre Versorgung breiter aufzustellen. 1
9
Für Google ist die Vereinbarung eine Möglichkeit, rund um sein TPU-Ökosystem zusätzliche Kapazität und Flexibilität zu gewinnen. Für Marvell ist sie eine potenziell wegweisende Kundenbeziehung, deren Wert von der Umsetzung abhängt. Für Broadcom bringt sie einen ernstzunehmenden Wettbewerber in eine Lieferkette, in der Broadcom bislang eine langjährige Rolle innehatte.
Die belastbarste Schlussfolgerung lautet daher nicht, dass Marvell 120 Milliarden US-Dollar Umsatz sicher hat. Fest steht vielmehr: Google und Marvell haben eine starke Anreizstruktur für eine breit angelegte Partnerschaft bei kundenspezifischen Chips geschaffen. Wie groß die daraus entstehende Chance tatsächlich ist, muss sich an realen Auslieferungen, verbuchtem Umsatz, der Freischaltung des Warrants und einer anhaltenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur messen lassen.
Studio Global AI
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Die oft genannte Summe von bis zu 120 Milliarden US Dollar ist kein garantierter Auftrag, sondern die Umsatzschwelle für die vollständige Freischaltung eines Aktien Warrants.
Die oft genannte Summe von bis zu 120 Milliarden US Dollar ist kein garantierter Auftrag, sondern die Umsatzschwelle für die vollständige Freischaltung eines Aktien Warrants. Google kann bis zu 58.970.907 Marvell Aktien zu 206,58 US Dollar kaufen – bei vollständiger Ausübung wäre die Beteiligung rund 12,18 Milliarden US Dollar wert.
Die Vereinbarung umfasst unter anderem KI Inferenzbeschleuniger, Speicher und Netzwerkcontroller sowie weitere Bausteine rund um Googles TPU Infrastruktur.
Die oft genannte Summe von bis zu 120 Milliarden US Dollar ist kein garantierter Auftrag, sondern die Umsatzschwelle für die vollständige Freischaltung eines Aktien Warrants. Google kann bis zu 58.970.907 Marvell Aktien zu 206,58 US Dollar kaufen – bei vollständiger Ausübung wäre die Beteiligung rund 12,18 Milliarde...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are the terms and strategic implications of Marvell Technology’s August 2026 agreement to help Google develop custom AI chips—including. Article summary: Marvell’s Google agreement is a large, performance-based custom-silicon partnership rather than a guaranteed $120 billion order. It gives Google an economic incentive to concentrate qualifying AI-infrastructure purchases. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Marvells erweiterte Vereinbarung mit Google ist am besten als leistungsabhängige Partnerschaft für kundenspezifische Chips zu verstehen – nicht als garantiertes Chipgeschäft über 120 Milliarden US-Dollar. Googles künftige Kaufentscheidungen sind mit einer möglichen Beteiligung an Marvell verknüpft. Gleichzeitig erweitert sich Marvells Rolle rund um Googles Tensor-Processing-Unit-Infrastruktur (TPU). 2
Die Unternehmen schlossen das kommerzielle Abkommen am 29. Juli 2026; Marvell machte die Details am 19. August in einer regulatorischen Meldung öffentlich. Die Partnerschaft umfasst kundenspezifische Halbleiterprodukte, die an Googles TPU-Ökosystem angebunden sind. Dazu gehören KI-Inferenzbeschleuniger, Speichercontroller, Netzwerk-Interface-Controller, Speicher-Interface-Controller und sogenannte Near-Memory-Computing-Produkte – also Rechenfunktionen, die näher am Speicher angesiedelt sind. 11
Zusätzlich stellte Marvell Google einen Warrant aus. Dabei handelt es sich um das Recht, nicht aber die Pflicht, Aktien später zu einem festgelegten Preis zu kaufen. Der Warrant umfasst bis zu 58.970.907 Marvell-Aktien zu 206,58 US-Dollar je Aktie. Bei vollständiger Ausübung müsste Google dafür rund 12,18 Milliarden US-Dollar zahlen. Auf Basis der verfügbaren Berichte könnte Google damit zum fünftgrößten Anteilseigner von Marvell werden. 2
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Der größte Teil des Warrants wird nicht sofort freigeschaltet. Die Aktien sind im Wesentlichen auf 240 Tranchen verteilt. Eine Tranche wird jeweils dann verfügbar, wenn Marvell 500 Millionen US-Dollar an anrechenbarem Umsatz mit Google und verbundenen Unternehmen für die abgedeckten kundenspezifischen Produkte verbucht. Werden alle 240 Umsatzstufen erreicht, ergibt das bis zum Geschäftsjahr 2033 ein kumuliertes potenzielles Geschäftsvolumen von rund 120 Milliarden US-Dollar. 5
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Der entscheidende Punkt: Die 120 Milliarden US-Dollar sind der Umsatz, der für die vollständige Freischaltung des Warrants nötig wäre. Sie stellen weder eine verbindliche Bestellung noch einen bereits gesicherten Auftragsbestand dar. Auch der Warrant verpflichtet Google nicht dazu, Marvell-Aktien zu kaufen. Ein kleinerer Teil von etwa 1,36 Millionen Aktien wird im ersten Jahr unabhängig vom Umsatz schrittweise freigeschaltet; der weitaus größere Teil hängt an tatsächlichen Käufen. 3
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Für Anleger sind deshalb vier Größen wichtiger als die Schlagzeile:
Google entwickelt seit Jahren eigene TPUs für seine KI-Anwendungen und Cloud-Infrastruktur. Marvells Beitrag beschränkt sich dabei nicht auf einen einzelnen Beschleunigerchip. Er reicht auch in Bereiche wie Vernetzung, Speicher, Datenspeicherung und Rechenkomponenten rund um das TPU-System. 1
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Mit Marvell erhält Google einen weiteren Partner für die Entwicklung und Lieferung kundenspezifischer Chips. Das kann die Abhängigkeit von einem einzelnen Zulieferer verringern, Googles Verhandlungsspielraum verbessern und den Einsatz anwendungsspezifischer Hardware neben Nvidias universell einsetzbaren KI-GPUs unterstützen. Die verfügbaren Berichte stützen diese Diversifizierungsstrategie. Sie belegen jedoch nicht, dass Marvell Nvidia oder Broadcom in Googles gesamter Hardwareplattform ersetzen wird. 1
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Der größere Branchentrend ist klar: Cloud-Konzerne wollen ihre KI-Infrastruktur stärker auf eigene Anwendungen zuschneiden und ihre Lieferquellen verbreitern. Eigene TPUs und die spezialisierten Komponenten, die sie ergänzen, sind für Google ein Weg, die Abhängigkeit von Nvidias Hardware- und Software-Ökosystem zu reduzieren.
Für Marvell liegt der Reiz der Vereinbarung in ihrer Breite. Sollte Google seine TPU-Infrastruktur stark ausbauen, könnte Marvell an mehreren Ebenen des Systems beteiligt sein und wäre nicht nur auf den Verkauf eines einzelnen Prozessors angewiesen. Netzwerk-, Speicher- und Near-Memory-Computing-Produkte könnten dadurch ein großes, wiederkehrendes Geschäft im Rechenzentrum ermöglichen. 1
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Das Risiko ist die starke Abhängigkeit von einem einzelnen Kunden. Ein großer Teil des möglichen Aufwärtspotenzials setzt voraus, dass Google die entsprechenden Programme ausweitet und Käufe unter der Vereinbarung tatsächlich verbucht werden. Außerdem kann der Warrant zu einer Verwässerung führen, falls Google seine Rechte ausübt. Im Gegenzug würde dann allerdings zusätzliches Kapital zum festgelegten Ausübungspreis an Marvell fließen.
Die 120-Milliarden-Dollar-Zahl sollte deshalb als bedingte Möglichkeit verstanden werden – abhängig von Nachfrage und Umsetzung – und nicht als heutiger Umsatz oder als garantierter Gewinn. 2
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Nach den vorliegenden Informationen beendet die Marvell-Vereinbarung nicht die Zusammenarbeit zwischen Google und Broadcom. Broadcom hatte im April 2026 eine separate langfristige Vereinbarung angekündigt, um bis 2031 künftige Generationen kundenspezifischer Google-KI-Chips und weitere Komponenten für die nächste Generation von KI-Racks zu entwickeln und zu liefern. 18
Marvells Einstieg verändert dennoch das Wettbewerbsbild. Broadcom arbeitet seit rund einem Jahrzehnt gemeinsam mit Google an TPUs. Marvells Vereinbarung deckt dagegen ein umfassendes Spektrum kundenspezifischer Programme ab, die an Googles TPU-Ökosystem angebunden sind. Damit wird es schwieriger, Broadcom als Googles einzigen strategisch wichtigen Partner für kundenspezifische Chips zu betrachten. Der Wettbewerb um Preise, Entwicklungsaufträge und Lieferanteile dürfte zunehmen.
Wie die Zuständigkeiten zwischen Broadcom und Marvell genau verteilt werden, geht aus dem zitierten Material nicht vollständig hervor. Es wäre daher verfrüht, Marvells Abkommen als direkten Ersatz für Broadcoms Vertrag zu bezeichnen.
Die Marvell-Aktie legte nach Bekanntwerden der Vereinbarung nahezu 10 Prozent zu. Andere Berichte nannten im Tagesverlauf einen Anstieg von bis zu 13 Prozent auf 243,66 US-Dollar. Die Reaktion spiegelte die Hoffnung der Anleger auf eine größere Rolle Marvells bei kundenspezifischen KI-Chips wider – und das Vertrauen, das eine Partnerschaft mit einem großen Cloud-Konzern schafft. 3
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Die Kursreaktion zeigt zugleich das zentrale Interpretationsrisiko: Märkte können eine große künftige Chance bereits in die Bewertung einpreisen, bevor der dazugehörige Umsatz verbucht ist. Die 120 Milliarden US-Dollar sind ein nützlicher Maßstab für die maximale, an Umsatzstufen gekoppelte Größenordnung der Vereinbarung. Bestätigte Verkäufe oder garantierte Erträge sind sie nicht.
Die Struktur erinnert in einem wichtigen Punkt an AMDs Vereinbarung mit OpenAI vom Oktober 2025. AMD sagte zu, OpenAI über mehrere Chipgenerationen hinweg mit bis zu sechs Gigawatt Instinct-GPUs zu versorgen. Gleichzeitig erhielt OpenAI einen Warrant auf bis zu 160 Millionen AMD-Aktien; die Freischaltung war an bestimmte Meilensteine geknüpft.
Die beiden Vereinbarungen sind allerdings nicht identisch. Bei Marvell hängt die Freischaltung vor allem an Umsatztranchen: Für jeweils 500 Millionen US-Dollar an anrechenbaren Käufen wird eine weitere Tranche verfügbar. Beim AMD-OpenAI-Abkommen war der Warrant an Auslieferungs- und Einsatzmeilensteine sowie weitere Bedingungen aus AMDs Unternehmensmeldung gebunden.
Das gemeinsame Muster ist die strategische Verzahnung: Ein Großkunde erhält eine mögliche Beteiligung am Zulieferer, während der Zulieferer einen Nachfrageanker gewinnt. Das kann die gemeinsame Produktentwicklung, die Kapazitätsplanung und Finanzierungsannahmen unterstützen.
Solche Vereinbarungen können einen echten Bedarf an schnell wachsender KI-Infrastruktur widerspiegeln. Sie machen es aber umso wichtiger, zwischen folgenden Größen zu unterscheiden:
Marvells Google-Deal zeigt, dass sich der Markt für KI-Hardware nicht auf die einfache Frage „Nvidia oder die Alternativen?“ reduzieren lässt. Cloud-Anbieter investieren in kundenspezifische Chips, spezialisierte Netzwerke, Speicher- und Datenspeichertechnologien, um ihre Infrastruktur gezielt auf bestimmte Arbeitslasten zuzuschneiden und ihre Versorgung breiter aufzustellen. 1
9
Für Google ist die Vereinbarung eine Möglichkeit, rund um sein TPU-Ökosystem zusätzliche Kapazität und Flexibilität zu gewinnen. Für Marvell ist sie eine potenziell wegweisende Kundenbeziehung, deren Wert von der Umsetzung abhängt. Für Broadcom bringt sie einen ernstzunehmenden Wettbewerber in eine Lieferkette, in der Broadcom bislang eine langjährige Rolle innehatte.
Die belastbarste Schlussfolgerung lautet daher nicht, dass Marvell 120 Milliarden US-Dollar Umsatz sicher hat. Fest steht vielmehr: Google und Marvell haben eine starke Anreizstruktur für eine breit angelegte Partnerschaft bei kundenspezifischen Chips geschaffen. Wie groß die daraus entstehende Chance tatsächlich ist, muss sich an realen Auslieferungen, verbuchtem Umsatz, der Freischaltung des Warrants und einer anhaltenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur messen lassen.
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Die oft genannte Summe von bis zu 120 Milliarden US Dollar ist kein garantierter Auftrag, sondern die Umsatzschwelle für die vollständige Freischaltung eines Aktien Warrants.
Die oft genannte Summe von bis zu 120 Milliarden US Dollar ist kein garantierter Auftrag, sondern die Umsatzschwelle für die vollständige Freischaltung eines Aktien Warrants. Google kann bis zu 58.970.907 Marvell Aktien zu 206,58 US Dollar kaufen – bei vollständiger Ausübung wäre die Beteiligung rund 12,18 Milliarden US Dollar wert.
Die Vereinbarung umfasst unter anderem KI Inferenzbeschleuniger, Speicher und Netzwerkcontroller sowie weitere Bausteine rund um Googles TPU Infrastruktur.