Am 23. August meldeten die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme Treffer gegen eine Su 33, eine MiG 29 und eine Orion Drohne.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Ukraine’s Unmanned Systems Forces claim about their drone campaign on August 23, including the destruction of a Su-33 fighter, MiG-. Article summary: On August 23, Ukraine’s Unmanned Systems Forces (USF) said its drones had widened a campaign aimed at degrading Russian air defenses, aviation, energy infrastructure, and maritime logistics connected to occupied Crimea. . Topic tags: general, general web, user generated, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme (USF) haben am 23. August eine Serie von Drohnenangriffen auf russische Luftfahrt- und Luftabwehrziele gemeldet. Nach Angaben des USF-Kommandeurs Robert Browdi, der unter dem Rufzeichen „Madyar“ bekannt ist, wurden Ziele in der russischen Region Rostow, in der Region Krasnodar und auf der besetzten Krim angegriffen. Die Angaben stammen aus ukrainischen Militärmitteilungen und sind nicht unabhängig bestätigt.
Browdi erklärte, ukrainische Drohnen hätten nahe dem Flugplatz Wityasewo in der Region Krasnodar eine Su-33 und eine MiG-29 getroffen. Ebenfalls am selben Ort sei eine russische Orion-Drohne für Aufklärung und Angriff beschädigt oder zerstört worden, wie die ukrainische Seite behauptet.
Insgesamt seien elf von 14 identifizierten Zielen erfolgreich bekämpft worden. Auf der gemeldeten Zielliste standen außerdem:
Ob die genannten Flugzeuge und Systeme tatsächlich zerstört wurden und wie groß der Schaden ist, lässt sich anhand der vorliegenden Berichte nicht unabhängig feststellen. Eine öffentliche Bestätigung der gemeldeten Verluste durch Russland lag dem zugrunde liegenden Material zufolge nicht vor.
Die Ukraine stellte den aktuellen Bericht zudem in Zusammenhang mit einem früheren Angriff auf die S-400-Stellung bei Gelendschik. Nach Browdis Darstellung hatte das System am 8. August sechs Raketen abgefeuert, bevor ukrainische Drohnen die Stellung noch am selben Tag angriffen. Der Kyiv Independent zitierte außerdem Browdis Aussage, die Stellung habe mehrere Stunden lang gebrannt.
Auch diese Darstellung bleibt eine ukrainische Behauptung. Unabhängige Belege für das Ausmaß der Schäden an der S-400-Einheit liegen in den verfügbaren Quellen nicht vor.
Die gemeldeten Angriffe auf Flugzeuge und Luftabwehr waren laut ukrainischer Darstellung Teil einer breiteren Kampagne gegen Infrastruktur, die die russische Kontrolle über die besetzte Krim unterstützt. Im Rahmen der von der Ukraine „Crimean Circuit Breaker Off“ genannten Operation seien zwischen dem 17. und 22. August 27 Energieanlagen getroffen worden. Seit Beginn der Operation am 1. Juli seien insgesamt 267 Energieknoten außer Betrieb gesetzt worden, behauptete die USF. 457
Als Ziele nannte die ukrainische Seite unter anderem das 500-kV-Umspannwerk Taman in der Region Krasnodar, Gasturbinenkraftwerke auf der besetzten Krim sowie Umspannwerke in besetzten Teilen der Regionen Donezk, Luhansk und Saporischschja. 45
Ukrainische Vertreter und Berichte brachten die Angriffe mit Stromausfällen, Treibstoffengpässen und Störungen des Mobilfunknetzes auf der Krim in Verbindung. Die verfügbaren Quellen belegen jedoch weder das genaue Ausmaß dieser Folgen noch, dass jede einzelne gemeldete Störung direkt auf die Angriffe zurückzuführen ist. 579
Unabhängig davon beschrieb die USF die Operation „MoLoChKa“, die auf die maritime Logistik Russlands im Schwarzen und im Asowschen Meer zielt. Zwischen dem 6. Juli und dem 22. August seien 242 Schiffe oder andere maritime Ziele der sogenannten russischen Schattenflotte angegriffen worden, meldete die Ukraine. 10
Frühere ukrainische Angaben bezifferten die Zahl der in den ersten Wochen getroffenen Schiffe auf 218 – darunter 134 im Asowschen Meer und 84 im Schwarzen Meer. 115 Da die Zahlen aus ukrainischen Militärmitteilungen stammen und sich auf unterschiedliche Zeiträume sowie teils unterschiedlich beschriebene Ziele beziehen, sollten sie nicht als unabhängig bestätigte Bilanz von Schiffsverlusten verstanden werden.
Zusammengenommen deuten die ukrainischen Mitteilungen auf eine Strategie hin, die über einzelne Drohnenangriffe hinausgeht. Kiew erklärt, es wolle die Luftabwehr schwächen, die militärische Infrastruktur im Süden Russlands und auf der Krim schützt, zugleich das Energienetz in den besetzten Gebieten treffen und maritime Nachschubrouten stören.
Das erklärte strategische Ziel besteht darin, die Krim schwerer zu versorgen und zu verteidigen, indem ihre Stromversorgung, Transportwege und militärischen Verbindungen zu Russland schrittweise geschwächt werden. Diese Einschätzung stammt von der ukrainischen Seite und ist keine unabhängig bestätigte Bewertung der tatsächlichen operativen Wirkung.
Die Meldungen fielen in eine Phase gegenseitiger weitreichender Angriffe, bei denen auch Zivilisten getötet und verletzt wurden. Russische Behörden erklärten, ein ukrainischer Drohnenangriff nahe dem Schwarzmeer-Resort Gelendschik habe Zivilisten getötet und Dutzende Menschen verletzt. Reuters berichtete von russischen Angaben zu sieben Todesopfern, darunter drei Kinder, und 40 Verletzten; die BBC verwies ebenfalls auf die Angaben russischer Behörden. Die Ukraine hatte die Verantwortung für einen absichtlichen Angriff auf Zivilisten nicht übernommen. 18
Entscheidend ist daher die klare Trennung zwischen Behauptung und Bestätigung: Die Ukraine meldet drei getroffene Luftfahrzeuge, elf erfolgreiche Treffer auf 14 Ziele, umfangreiche Schäden an der Luftabwehr, Hunderte außer Betrieb gesetzte Energieanlagen und 242 angegriffene maritime Ziele. Nach dem derzeit verfügbaren Quellenstand handelt es sich dabei um ukrainische Militärangaben – nicht um abschließend verifizierte Tatsachen.
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Am 23. August meldeten die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme Treffer gegen eine Su 33, eine MiG 29 und eine Orion Drohne.
Am 23. August meldeten die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme Treffer gegen eine Su 33, eine MiG 29 und eine Orion Drohne. Zu den weiteren behaupteten Zielen zählen acht Radarsysteme, eine S 400 Stellung sowie Tor und Pantsir Luftabwehrsysteme.
Kiew stellt die Angriffe als Teil einer größeren Kampagne dar, mit der die militärischen, energetischen und logistischen Verbindungen zur besetzten Krim geschwächt werden sollen.